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In der Hölle - Blicke in den Abgrund der Welt. Vorw. v. Georg M. Oswald

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Drei Reportagen im Auftrag der Zeitschrift "New Yorker": Die erschütternden Berichte aus Liberia und Somalia, Ländern, in denen nur der Tod, der Müll und das Recht des Stärkeren herrschen, sind ein Höhepunkt im Schaffen Denis Johnsons, der einen verlorenen Kontinent und die Abgründe der menschlichen Seele erkundet - auch und vor allem beim Blick auf seine eigene Rolle.

Über den Autor / die Autorin

Denis Johnson, geboren 1949 in München als Sohn eines amerikanischen Offiziers, gilt nach einigen Romanen und einer legendären Short-Story-Sammlung als einer der wichtigsten Autoren der amerikanischen Gegenwart. 2007 erhielt Denis Johnson den National Book Award. Er lebt in Idaho/USA.

Zusammenfassung

Erschütternde Berichte aus afrikanischen Ländern, in denen nur der Tod, der Müll und das Recht des Stärkeren herrschen
Denis Johnson erkundet einen verlorenen Kontinent und die Abgründe der menschlichen Seele. Im Auftrag des renommierten Magazins "New Yorker" bereist der Autor drei afrikanische Kriegsschauplätze - Liberia und Somalia - und schildert in schockierender Klarheit die dort herrschenden apokalyptischen Zustände. Johnson reflektiert dabei auch seine eigene Rolle als Berichterstatter inmitten von Kriegen, Diktatur und Willkür.
Diese eindringlichen Reportagen vom Verlust der äußeren und inneren Zivilisation markieren einen Höhepunkt im Schaffen des vielfach ausgezeichneten Schriftstellers. Mit ungeschönter Unmittelbarkeit taucht Johnson tief ein in eine Welt, in der Menschlichkeit kaum noch eine Chance hat. Ein verstörendes Zeugnis über eine Realität, die uns normalerweise verborgen bleibt.
"Warum, wird man in hundert Jahren sagen, haben nicht früher alle Schriftsteller so hart recherchiert und so unaffektiert, unliterarisch-literarisch geschrieben wie dieser Wirklichkeitsfanatiker Johnson?" (Maxim Biller)

Zusatztext

Das ist das eigentliche Drama dieser beeindruckenden Protokolle der Hilflosigkeit: Der westliche Berichterstatter ist nicht nur «der Idiot, der mit Zettel und Stift durch die Gegend läuft» und nichts versteht. Er ist mit seinen im Gürtel eingenähten Hundert-Dollar-Noten auch längst selbst Teilhaber des Grauens geworden.

Bericht

Johnson, der in seinem Prosawerk des öfteren mit biblischen Verweisen aufwartet, gewährt hier einen Gänsehaut machenden Einblick in die Apokalypse. Frankfurter Rundschau

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