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Billard um halb zehn - Roman

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Billard um halb zehn - Ein Klassiker der deutschen Nachkriegsliteratur über Schuld, Verantwortung und die Folgen des Zweiten Weltkriegs
In Heinrich Bölls zeitlosem Roman Billard um halb zehn versammeln sich drei Generationen einer rheinischen Architektenfamilie am 6. September 1958, um den 80. Geburtstag ihres Oberhauptes zu feiern. Heinrich Fähmel hatte 1907 den Auftrag erhalten, die Abtei St. Anton zu erbauen. Sein Sohn Robert, der täglich von halb zehn bis elf im Hotel Prinz Heinrich Billard spielt, hat als Sprengmeister der Wehrmacht diese Abtei in den letzten Kriegstagen zerstört. Der Enkel Joseph wird am Wiederaufbau beteiligt sein.
In den Gesprächen Roberts mit dem Hotelboy, in Rückblenden und Erinnerungen seines Vaters verknüpfen sich Vergangenheit und Gegenwart. Böll thematisiert dabei mit der Symbolik vom "Lamm" und vom "Büffel" den Konflikt zwischen den selbständig denkenden und handelnden Einzelnen und der opportunistischen Mehrheit. Billard um halb zehn ist eine schmerzlich schöne Elegie vom Leben dieser unserer eigenen Zeit, von Hoffnungen, Leiden und Illusionen, die den Leser tief berührt und zum Nachdenken anregt.
Ein Meisterwerk der deutschen Nachkriegsliteratur, das die Folgen des Nationalsozialismus und die Verantwortung des Einzelnen in einer von Schuld gezeichneten Gesellschaft eindringlich schildert.

Über den Autor / die Autorin

Heinrich Böll, geb. am 21. Dezember 1917 in Köln, gest. am 16. Juli 1985 in Langenbroich, war Sohn eines Tischlers und Holzbildhauers, in dessen Hause in Köln ab 1933 Zusammenkünfte verbotener katholischer Jugendverbände stattfanden. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen. Er desertierte 1944 und kehrte 1945 aus der Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire 'Die schwarzen Schafe' mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u.a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger). Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen das Grauen des Krieges und seiner Folgen, polemisierte er gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte er sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den 60er und 70er Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare 'Nachrüstung'. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock (Reisen in die UdSSR und CSSR). Der 1974 aus der UdSSR deportierte Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift 'L 76. Demokratie und Sozialismus' heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971-74). Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, so den Georg-Büchner-Preis (1967), den Literatur-Nobelpreis (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).

Zusammenfassung

Billard um halb zehn
- Ein Klassiker der deutschen Nachkriegsliteratur über Schuld, Verantwortung und die Folgen des Zweiten Weltkriegs


In Heinrich Bölls zeitlosem Roman
Billard um halb zehn
versammeln sich drei Generationen einer rheinischen Architektenfamilie am 6. September 1958, um den 80. Geburtstag ihres Oberhauptes zu feiern. Heinrich Fähmel hatte 1907 den Auftrag erhalten, die Abtei St. Anton zu erbauen. Sein Sohn Robert, der täglich von halb zehn bis elf im Hotel Prinz Heinrich Billard spielt, hat als Sprengmeister der Wehrmacht diese Abtei in den letzten Kriegstagen zerstört. Der Enkel Joseph wird am Wiederaufbau beteiligt sein.


In den Gesprächen Roberts mit dem Hotelboy, in Rückblenden und Erinnerungen seines Vaters verknüpfen sich Vergangenheit und Gegenwart. Böll thematisiert dabei mit der Symbolik vom "Lamm" und vom "Büffel" den Konflikt zwischen den selbständig denkenden und handelnden Einzelnen und der opportunistischen Mehrheit.
Billard um halb zehn
ist eine schmerzlich schöne Elegie vom Leben dieser unserer eigenen Zeit, von Hoffnungen, Leiden und Illusionen, die den Leser tief berührt und zum Nachdenken anregt.

Ein Meisterwerk der deutschen Nachkriegsliteratur, das die Folgen des Nationalsozialismus und die Verantwortung des Einzelnen in einer von Schuld gezeichneten Gesellschaft eindringlich schildert.

Zusatztext

»Nun liegt ein Werk vor, in dem alle Elemente und Errungenschaften Bölls bisheriger Prosa zu geschlossener Einheit und strenger Harmonie zusammengefunden haben.«

Bericht

»Billard um halb zehn, 1959 erschienen, ist für mich fast siebzig Jahre nach seinem Erscheinen immer noch ein höchst lesenswerter Roman.« Tanja Dückers Volltext 20250729

Produktdetails

Autoren Heinrich Böll
Verlag Kiepenheuer & Witsch
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 01.01.2007
 
EAN 9783462039108
ISBN 978-3-462-03910-8
Seiten 368
Gewicht 458 g
Themen Belletristik > Erzählende Literatur

Nationalsozialismus, Familie, Zweiter Weltkrieg, Hoffnung, Verantwortung, Soziologie, Deutsche Literatur, Erinnerung, Alter, Kind, Moral, Architektur, Drama, Freiheit, Wehrmacht, Weltliteratur, Krieg, Kriegsgeschichte, Herbst, Vergangenheit, Deutschland, Schatten, Gegenwart, Sohn, Köln, Druck, Erste Hälfte 20. Jahrhundert (1900 bis 1950 n. Chr.), Lamm, 1950 bis 1959 n. Chr., historisch, Wiederaufbau, Belletristik: Themen, Stoffe, Motive: Soziales, Vater, Generationenromane, Familiensagas, Rolle, Kulturkritik, Identität, Nachkriegsdeutschland, Saga, Jugend, Familiensaga, Nostalgie, Ruhestand, Tragik, Vater Sohn Beziehung, Geheimnisse, Heinrich Böll, Erbe, Kriegsfolgen, Familientreffen, Zerstörung, Fremde, Jahre, Symbolik, historische, Hüter, Elegie, Sozial-Kritik, deutsche Klassiker, Perspektivenwechsel, Senior, Zeitsprünge, Deutsche Belletristik / Roman, Erzählung, Fünfziger Jahre / Roman, Erzählung, Köln / Roman, Erzählung, deutsche Nachkriegszeit, Kölner, Büffel, eintauchen, WW2, Mehrheit, Kulturelles, VS, Vergangenheitsaufarbeitung, Generationen-Schicksal, Billiard, familiäre Konflikte, Erzählstil, zurück, Einzelnen, ca. 1950 bis ca. 1959, Erste Hälfte 20. Jahrhundert (ca. 1900 bis ca. 1950), düstere, Kritische Auseinandersetzung Nationalsozialismus, Lamm und Büffel, Architektur Symbol, Lesereise Deutschland, Philosophy Bookstagram, Hotel Prinz Heinrich Billard, Kölner Nachkriegsgesellschaft, Rheinland 1950er, gesellschaftlicher, sozialkritische, symbolischer, verwandschaftstreffen

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