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Chancengleichheit in akademischen Berufen - Bedeutung der Lebensführung für Karrieren in Naturwissenschaft und Technik. Vorw. v. Beate Krais. Diss.

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Die Frage nach der Chancengleichheit von Männern und Frauen in hochqualifizierten Berufsbereichen kann heute nicht mehr mit fehlenden fachlichen Qualifikationen der Frauen beantwortet werden. Die geringe Zahl von Akademikerinnen in Spitzenpositionen gibt Anlass, das Phänomen der gläsernen Decke mit der Frage nach der Chancengleichheit in akademischen Berufen zu verbinden. Hierzu greift Bärbel Könekamp auf die Diskussion um akademische Berufe als Professionen bzw. bürgerliche Berufe zurück, um auf eine spezifische Lebensführung der in diesen Berufen tätigen Personen aufmerksam zu machen. Was am Arbeitsplatz geschieht - auch die Frage der Anerkennung von Leistungen und Qualifikation - ist ohne Bezug auf das komplexe Konstrukt der im Beruf geforderten Lebensführung nicht zu verstehen.

Inhaltsverzeichnis

Empirische Ergebnisse zur Situation in Naturwissenschaft und Technik.- Akademische Berufe und Lebensführung.- Lebensführung als legitimes Mittel zur Herstellung der symbolischen Ordnung in akademischen Berufen.

Über den Autor / die Autorin

Dr. Bärbel Könekamp promovierte am Institut für Soziologie der Technischen Universität Darmstadt und ist dort Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsgruppe Bildung, Organisation und inkorporiertes Wissen.

Zusammenfassung

Die Frage nach der Chancengleichheit von Männern und Frauen in hochqualifizierten Berufsbereichen kann heute nicht mehr mit fehlenden fachlichen Qualifikationen der Frauen beantwortet werden. Die geringe Zahl von Akademikerinnen in Spitzenpositionen gibt Anlass, das Phänomen der gläsernen Decke mit der Frage nach der Chancengleichheit in akademischen Berufen zu verbinden. Hierzu greift Bärbel Könekamp auf die Diskussion um akademische Berufe als Professionen bzw. bürgerliche Berufe zurück, um auf eine spezifische Lebensführung der in diesen Berufen tätigen Personen aufmerksam zu machen. Was am Arbeitsplatz geschieht – auch die Frage der Anerkennung von Leistungen und Qualifikation – ist ohne Bezug auf das komplexe Konstrukt der im Beruf geforderten Lebensführung nicht zu verstehen.

Vorwort

Gleiche Chance für Männer und Frauen in akademischen Berufen?

Zusatztext

"In der Studie wird aufgezeigt, wie die an gesellschaftlichen Vorgaben ausgerichtete Lebensführung von Frauen als strukturelle Barriere deren Karrierechancen beeinflusst. Im Gegensatz dazu befördert eine männliche Lebensführung, die tradierte Vorstellungen einer geschlechtertypischen Arbeitsteilung erfüllt, immer noch eine männliche Karriere. Mit dem Konzept der bürgerlichen Lebensführung entlarvt Bärbel Könekamp somit einen bedeutsamen Mechanismus für die Reproduktion vertikaler Arbeitsmarktsegregation." Querelles-Net, 26/2008

Bericht

"In der Studie wird aufgezeigt, wie die an gesellschaftlichen Vorgaben ausgerichtete Lebensführung von Frauen als strukturelle Barriere deren Karrierechancen beeinflusst. Im Gegensatz dazu befördert eine männliche Lebensführung, die tradierte Vorstellungen einer geschlechtertypischen Arbeitsteilung erfüllt, immer noch eine männliche Karriere. Mit dem Konzept der bürgerlichen Lebensführung entlarvt Bärbel Könekamp somit einen bedeutsamen Mechanismus für die Reproduktion vertikaler Arbeitsmarktsegregation." Querelles-Net, 26/2008

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