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Die Zugereisten. Buch.1 - Eine Chronik Erstes Buch

Deutsch · Taschenbuch

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Vom Heranwachsen in einer besetzten Stadt und vom sozialen Abstieg einer Familie aus der Sicht eines 13-jährigen.

Über Nacht muss die Familie des zehnjährigen Erzählers Basel verlassen und nach Slowenien zurückkehren, von wo der Vater einst ausgewandert war, denn Bürger ohne eidgenössischen Pass werden im Jahr 1938 aus der Schweiz ausgewiesen. Aus der Sicht des Kindes und zugleich mit dem sezierenden Blick des Außenseiters protokolliert Kovacic das vergebliche Bemühen der Familie, in der neuen Heimat Fuß zu fassen, das Ringen mit der fremden slowenischen Sprache und den ständigen Umgebungswechseln in den Vorkriegs - und Kriegsjahren.

Eine packende, dichte Beschreibung der Zerissenheit einer Epoche.

"Selten ist von Entwurzelung und Aufbegehren, von Verzweiflung und Trotz so eindringlich geschrieben worden wie in dieser Chronik, die tatsächlich ein großer euopäischer 'Roman des 20. Jahrhunderts' ist." Karl-Markus Gauß in 'Die Zeit'

Über den Autor / die Autorin

Lojze Kovacic, geboren 1928 in Basel als Sohn eines slowenischen Auswanderers und einer Deutschen, verbrachte seine ersten Lebensjahre in der Schweiz. 1938 wurde die Familie ausgewiesen und versuchte fortan, in Slowenien Fuß zu fassen. Kovacics gesamtes literarisches Werk - zahlreiche mosaikartig gefügte Romane und Novellen - reflektiert das Schicksal seiner Familie. Ab 1997 war er außerordentliches Mitglied der Slowenischen Akademie der Wissenschaft und Kunst. Lojze Kovacic starb am 1. Mai 2004 in Ljubljana.

Klaus Detlef Olof, geboren 1939, lebt in Zagreb und in Graz. Slawist und Übersetzer, u.a. von Dzevad Karahasan, Miljenko Jergovic, Zoran Feric und Igor Stiks.

Zusammenfassung

Vom Heranwachsen in einer besetzten Stadt und vom sozialen Abstieg einer Familie aus der Sicht eines 13-jährigen.
Über Nacht muss die Familie des zehnjährigen Erzählers Basel verlassen und nach Slowenien zurückkehren, von wo der Vater einst ausgewandert war, denn Bürger ohne eidgenössischen Pass werden im Jahr 1938 aus der Schweiz ausgewiesen. Aus der Sicht des Kindes und zugleich mit dem sezierenden Blick des Außenseiters protokolliert Kovacic das vergebliche Bemühen der Familie, in der neuen Heimat Fuß zu fassen, das Ringen mit der fremden slowenischen Sprache und den ständigen Umgebungswechseln in den Vorkriegs - und Kriegsjahren. Eine packende, dichte Beschreibung der Zerissenheit einer Epoche.'Selten ist von Entwurzelung und Aufbegehren, von Verzweiflung und Trotz so eindringlich geschrieben worden wie in dieser Chronik, die tatsächlich ein großer euopäischer 'Roman des 20. Jahrhunderts' ist.' Karl-Markus Gauß in 'Die Zeit'

Bericht

"Selten ist von Entwurzelung und Aufbegehren, von Verzweiflung und Trotz so eindringlich geschrieben worden wie in dieser Chronik, die tatsächlich ein großer euopäischer 'Roman des 20. Jahrhunderts' ist." Karl-Markus Gauß in 'Die Zeit'

Produktdetails

Autoren Lojze Kovacic
Mitarbeit Klaus D. Olof (Übersetzung)
Verlag DTV
 
Originaltitel Prisleki
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 21.02.2008
 
EAN 9783423136426
ISBN 978-3-423-13642-6
Seiten 352
Abmessung 120 mm x 191 mm x 19 mm
Gewicht 288 g
Serien dtv Literatur
dtv Belletristik
dtv Taschenbücher
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dtv Literatur
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)

Slowenische SchriftstellerInnen: Werke (div.)

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