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Italo Calvino war nicht nur einer der phantasievollsten und beliebtesten Autoren Italiens, er war auch eine der größten Figuren im intellektuellen und literarischen Leben. Der vorliegende Band versammelt seine Briefe von 1941 bis zum seinem Tode 1985. Sie spiegeln die großen Ereignisse des 20. Jahrhunderts und dessen Persönlichkeiten wider: von der kulturellen Neugründung nach dem Faschismus bis zu den Revolutionen in Lateinamerika und dem Pariser Mai 1968, von Pier Paolo Pasolini und Franco Fortinie bis zu Michelangelo Antonioni. Ein großes Buch über Italien und über das, was literarische und künstlerische Debatten bedeuten können.
Über den Autor / die Autorin
Italo Calvino, geb. 1923 in Santiago de las Vegas/Kuba, wuchs in San Remo auf und kämpfte im Zweiten Weltkrieg als Partisan gegen die Deutschen. Nach seinem Studium der Agrarwissenschaften, Philosophie und Literatur war er einige Jahre als Lektor bei dem italienischen Verlag Einaudi beschäftigt. Danach lebte er als freier Schriftsteller in Rom, Paris und in Siena, wo er 1985 starb. Sein Werk wurde in alle Weltsprachen übersetzt und mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Viele von Calvinos Büchern sind heute in Italien Volksgut und Schullektüre.
Barbara Kleiner, promovierte Germanistin und Romanistin aus München, Jahrgang 1952. Sie erhält den Übersetzerpreis der Kulturstiftung NRW für ihre Übertragung von Ippolito Nievos Werk "Bekenntnisse eines Italieners" (Manesse Verlag, 2005) aus dem Italienischen ins Deutsche. Gleichzeitig wird das Gesamtwerk der Übersetzerin ausgezeichnet. Die Kunststiftung NRW verleiht den renommierten Preis, der mit 25.000 zu den höchstdotierten Auszeichnungen für literarische Übersetzer im deutschsprachigen Raum gehört, in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen.
Zusammenfassung
Italo Calvino war nicht nur einer der phantasievollsten und beliebtesten Autoren Italiens, er war auch eine der größten Figuren im intellektuellen und literarischen Leben. Der vorliegende Band versammelt seine Briefe von 1941 bis zum seinem Tode 1985. Sie spiegeln die großen Ereignisse des 20. Jahrhunderts und dessen Persönlichkeiten wider: von der kulturellen Neugründung nach dem Faschismus bis zu den Revolutionen in Lateinamerika und dem Pariser Mai 1968, von Pier Paolo Pasolini und Franco Fortini bis zu Michelangelo Antonioni. Ein großes Buch über Italien und über das, was literarische und künstlerische Debatten bedeuten können.
Zusatztext
"Viereinhalb Jahrzehnte italienischer Geistesgeschichte lassen sich aus den Briefen von Italo Calvino, die erstmals auf Deutsch zu lesen sind, extrapolieren." Maike Albath, Neue Zürcher Zeitung, 02.02.08
"Eine grossartige Möglichkeit, diesen Schriftsteller neu zu entdecken und die italienische Kulturwelt einer wichtigen Epoche von innen kennenzulernen. Nicht zuletzt schafft es Italo Calvino, uns mit seiner Sprach-Lust zu infizieren." Maike Albath, Neue Zürcher Zeitung, 2./3.2.08
"Italo Calvino lebt – und zu bedauern ist, wer ihn nicht kennt." Christoph Kappes, Süddeutsche Zeitung, 10.01.2008
"Italo Calvinos Korrespondenz ist der Abriss eines Lebens, das ganz im Zeichen der Literatur stand. Maike Albath, Deutschlandradio Kultur, 30.11.07
Bericht
"Viereinhalb Jahrzehnte italienischer Geistesgeschichte lassen sich aus den Briefen von Italo Calvino, die erstmals auf Deutsch zu lesen sind, extrapolieren." Maike Albath, Neue Zürcher Zeitung, 02.02.08 "Eine grossartige Möglichkeit, diesen Schriftsteller neu zu entdecken und die italienische Kulturwelt einer wichtigen Epoche von innen kennenzulernen. Nicht zuletzt schafft es Italo Calvino, uns mit seiner Sprach-Lust zu infizieren." Maike Albath, Neue Zürcher Zeitung, 2./3.2.08 "Italo Calvino lebt - und zu bedauern ist, wer ihn nicht kennt." Christoph Kappes, Süddeutsche Zeitung, 10.01.2008 "Italo Calvinos Korrespondenz ist der Abriss eines Lebens, das ganz im Zeichen der Literatur stand. Maike Albath, Deutschlandradio Kultur, 30.11.07