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Medienpolitik legitimiert sich gemeinhin dadurch, dass mit ihr eine bestimmte Medienordnung angestrebt und durchgeSetzt wird. Aber war dies in den deutschsprachigen Ländern jemals der Fall? Gab es je Medienpolitik - aus einem Guss?
Der Band untersucht, wie Medienpolitik in Deutschland, der Schweiz und Österreich realisiert wurde, nimmt weiterhin die europäische und transnationale Perspektive unter die Lupe und diskutiert schließlich auch die wissenschaftlichen Ansätze der Medienpolitik. Der Band ist Ulrich Saxer zum 75. Geburtstag gewidmet.
Über den Autor / die Autorin
Prof. Dr. Otfried Jarren ist Direktor des IPMZ an der Universität Zürich sowie Professor für Journalistik mit dem Schwerpunkt Kommunikations- und Medienwissenschaft am Hans-Bredow-Instituts für Medienforschung an der Universität Hamburg.
Dipl.-Pol. Patrick Donges ist Assistent am IPMZ-Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich.
Bericht
Der dem Publizistikwissenschaftler Ulrich Saxer zum 75. Geburtstag gewidmete Sammelband vereint bemerkenswert stringent wissenschaftliche Vorträge und Texte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unter der Leitfrage, 'ob 'Ordnung in Medienpolitik' in wissenschaftlich-theoretischer wie aber auch politisch-praktischer Perspektive je ein verfolgter Ansatz war'. (Fernseh-Informationen, 8/2007)
Die hier präsentierte ordnungspolitische Herangehensweise - man kann fast von einer Züricher Schule sprechen - wird in bisher nicht erreichter Klarheit vorgestellt, insofern eignet sich der Titel auch für den Einsatz in der Lehre. (Medien + Kommunikationswissenschaft, 01/2008)