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Die Nacht ist schwarz und man kann sich im dunklen Zimmer verlaufen wie in einem Wald. Man könnte sich fürchten - doch gottlob, es gibt ja den weißen Bären!Das kleine Mädchen erklärt es am Morgen der Mutter, denn die kennt ihn nicht. Die weiß noch nicht, dass der große weiße Bär jede Nacht am Bett des Mädchens sitzt und ein bisschen im Dunkeln schimmert. Er ist ein schweigsamer Bär, der sich auskennt mit der Dunkelheit. Wenn er von nebenan Musik hört, tanzt er.Doch dann bleibt er eines Nachts aus. Auch in der nächsten Nacht kommt er nicht und es ist stockfinster."Das Mädchen dachte: Wenn jetzt ein Bär neben meinem Bett sitzt, muss es ein schwarzer sein. Das Mädchen horchte. Tatsächlich konnte es das Schnaufen einer feuchten Nase hören."
Über den Autor / die Autorin
Jürg Schubiger, geboren 1936, lebte in Zürich und im Tessin. Studium der Germanistik, Psychologie, Philosophie, Promotion zum Dr. phil. Verschiedene Jobs und Berufe, vom Holzarbeiter in Korsika bis zum Werbetexter und Verleger. Ab 1980 psychologischer Berater in eigener Praxis. Jürg Schubiger erhielt zahlreiche Auszeichnungen. 2008 wurde er mit dem "Hans Christian Andersen Author Award" für sein Werk geehrt. Jürg Schubiger verstarb 2014.
Eva Muggenthaler, geboren 1971 in Fürth, studierte Illustration und Grafik an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Sie arbeitet als freischaffende Illustratorin für verschiedene Verlage. Ihre Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet. Außerdem war sie 1997 und 2008 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Eva Muggenthaler lebt mit ihrer Familie in Nordfriesland.
Zusammenfassung
Die Nacht ist schwarz und man kann sich im dunklen Zimmer verlaufen wie in einem Wald. Man könnte sich fürchten - doch gottlob, es gibt ja den weißen Bären!
Das kleine Mädchen erklärt es am Morgen der Mutter, denn die kennt ihn nicht. Die weiß noch nicht, dass der große weiße Bär jede Nacht am Bett des Mädchens sitzt und ein bisschen im Dunkeln schimmert. Er ist ein schweigsamer Bär, der sich auskennt mit der Dunkelheit. Wenn er von nebenan Musik hört, tanzt er.
Doch dann bleibt er eines Nachts aus. Auch in der nächsten Nacht kommt er nicht und es ist stockfinster.
"Das Mädchen dachte: Wenn jetzt ein Bär neben meinem Bett sitzt, muss es ein schwarzer sein. Das Mädchen horchte. Tatsächlich konnte es das Schnaufen einer feuchten Nase hören."