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Der Hofmeister oder Vorteile der Privaterziehung - Lenz, Jakob M - Deutsch-Lektüre, Deutsche Klassiker der Literatur - 1376. Nachw. v. Karl S. Guthke

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Mit Jakob Michael Reinhold Lenz' 1774 anonym erschienenem Sturm-und-Drang-Drama 'Der Hofmeister oder Vorteile der Privaterziehung' beginnt das sozialkritische Milieudrama in Deutschland, das über Büchner und Wedekind zu Bertolt Brecht führt. In der Handlung um den Hofmeister Läuffer, der sich in die abhängige Stellung eines Hauslehrers begibt, sich in die Tochter seines Hausherrn verliebt, sie entehrt, flieht, Gehilfen eines Dorfschulmeisters wird und sein neues Ideal eines einfachen, enthaltsamen Lebens bis zur Selbstentmannung verwirklicht, sind tragische mit komischen Elementen aufs Engste miteinander verwoben. Mit dieser Mischung aus Tragischem und Komischem ist 'Der Hofmeister' eine der frühesten Tragikomödien der deutschen Literaturgeschichte. Lenz verzichtet in seinem »offenen Drama» auf die aristotelische Einheit von Ort, Zeit und Handlung und arbeitet mit modernen dramatischen Techniken, etwa vielen kurzen Szenen.
Text in neuer Rechtschreibung. - Mit Anmerkungen von Friedrich Voit und einem Nachwort von Karl S. Guthke.

Über den Autor / die Autorin

Jakob M. R. Lenz (1751-92) zählt zu den wichtigsten Vertretern des deutschen Sturm und Drang. Der als Exzentriker bekannte Schriftsteller hatte seit 1777 starke psychische Probleme, die Georg Büchner später zu seiner berühmten Erzählung Lenz inspirierten.

Zusammenfassung

Mit Jakob Michael Reinhold Lenz' 1774 anonym erschienenem Sturm-und-Drang-Drama 'Der Hofmeister oder Vorteile der Privaterziehung' beginnt das sozialkritische Milieudrama in Deutschland, das über Büchner und Wedekind zu Bertolt Brecht führt. In der Handlung um den Hofmeister Läuffer, der sich in die abhängige Stellung eines Hauslehrers begibt, sich in die Tochter seines Hausherrn verliebt, sie entehrt, flieht, Gehilfen eines Dorfschulmeisters wird und sein neues Ideal eines einfachen, enthaltsamen Lebens bis zur Selbstentmannung verwirklicht, sind tragische mit komischen Elementen aufs Engste miteinander verwoben. Mit dieser Mischung aus Tragischem und Komischem ist 'Der Hofmeister' eine der frühesten Tragikomödien der deutschen Literaturgeschichte. Lenz verzichtet in seinem »offenen Drama» auf die aristotelische Einheit von Ort, Zeit und Handlung und arbeitet mit modernen dramatischen Techniken, etwa vielen kurzen Szenen.
Text in neuer Rechtschreibung. – Mit Anmerkungen von Friedrich Voit und einem Nachwort von Karl S. Guthke.

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