Mehr lesen
Wagners letztes Musikdrama und der Inbegriff von Kunstreligion
Die Gralsgesellschaft wird von Klingsor und seinen verführerischen Blumenmädchen bedroht; nur Parsifal vermag es, Kundry und den anderen Mädchen zu widerstehen. Das Gralsritual überträgt sich dabei auf die rituelle Aufführungspraxis der Oper: Parsifal wird so zum Inbegriff von Kunstreligion.
Wagners letztes Musikdrama, 1882 uraufgeführt, vereint vieles, wofür sein Werk heute bekannt ist: eine rituell-religiöse Handlung, mythische Stoffe sowie musikalische Leitmotivik.
Über den Autor / die Autorin
Richard Wagner (1813–1883) ist ein bis heute einflussreicher Komponist der Romantik. Bedeutend sind vor allem seine Opern und »Musikdramen«, in denen er Stoffe aus der germanischen Sagenwelt verarbeitete. Viele seiner Werke inszenierte und dirigierte er selbst. Wagner gründete die Bayreuther Festspiele, die seit 1876 stattfinden und die er in einer Verbindung aller Künste als Gesamtkunstwerk konzipierte. Umstritten ist Wagner wegen seines Antisemitismus, den er u. a. in seiner Schrift Das Judentum in der Musik offen ausformulierte.Egon Voss, geb. 1938, ist Musikwissenschaftler und war langjährig Editionsleiter der Wagner-Gesamtausgabe.
Zusammenfassung
Wagners letztes Musikdrama und der Inbegriff von Kunstreligion
Die Gralsgesellschaft wird von Klingsor und seinen verführerischen Blumenmädchen bedroht; nur Parsifal vermag es, Kundry und den anderen Mädchen zu widerstehen. Das Gralsritual überträgt sich dabei auf die rituelle Aufführungspraxis der Oper:
Parsifal
wird so zum Inbegriff von Kunstreligion.
Wagners letztes Musikdrama, 1882 uraufgeführt, vereint vieles, wofür sein Werk heute bekannt ist: eine rituell-religiöse Handlung, mythische Stoffe sowie musikalische Leitmotivik.