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Durchsetzung der Diktatur - Frühe Konzentrationslager im Nationalsozialismus

Deutsch · Fester Einband

Erscheint am 15.05.2026

Beschreibung

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Die frühen Konzentrationslager waren das zentrale Terrorinstrument bei der Durchsetzung und Machtsicherung der NS-Herrschaft. Über 100 von ihnen entstanden ab 1933 im Deutschen Reich.Das NS-Regime erprobte in den frühen Konzentrationslagern massenhafte Inhaftierungen und verschiedene Anwendungen von Gewalt. Manche Lager wurden nach wenigen Wochen wieder aufgelöst, andere bestanden über Jahre und bildeten die Basis für das spätere KZ-System der SS. Nicht wenige SS-Männer begannen ihren Dienst in den frühen Lagern und setzten ihn später in den Stamm- und Außenlagerkomplexen sowie den Vernichtungslagern des Zweiten Weltkriegs fort. Für viele Häftlinge war die Haft in den frühen Lagern der Beginn weiterer Ausgrenzung und Verfolgung in den kommenden Jahren. Dennoch wird die Bedeutung der frühen Konzentrationslager zu wenig wahrgenommen. Die AG »Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager« hat sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte dieser Lager in Öffentlichkeit und Forschung sichtbarer zu machen. Heute arbeiten dort 19 Einrichtungen aus zwölf Bundesländern zusammen. Sie stellen in diesem Sammelband die Geschichten ihrer Orte dar, die von zwei Rahmenbeiträgen über die Rolle der frühen Lager im Nationalsozialismus und deren spätere Erinnerungsgeschichte in Ost- und Westdeutschland ergänzt werden.

Über den Autor / die Autorin

Dr. Agnes Ohm ist Leiterin von Archiv, Bibliothek und Sammlungen der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen.Dr. habil. Christoph Thonfeld ist stellvertretender Leiter der KZ-Gedenkstätte Dachau und Leiter ihrer wissenschaftlichen Abteilung.Dr. Sebastian Weitkamp, geb. 1973, ist Co-Leiter der Gedenkstätte Esterwegen und Dozent an der Universität Osnabrück.Dr. Nicola Wenge ist Wissenschaftliche Leiterin und Geschäftsführerin des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg Ulm e. V. KZ-Gedenkstätte.

Zusammenfassung

Die frühen Konzentrationslager waren das zentrale Terrorinstrument bei der Durchsetzung und Machtsicherung der NS-Herrschaft. Über 100 von ihnen entstanden ab 1933 im Deutschen Reich.

Das NS-Regime erprobte in den frühen Konzentrationslagern massenhafte Inhaftierungen und verschiedene Anwendungen von Gewalt. Manche Lager wurden nach wenigen Wochen wieder aufgelöst, andere bestanden über Jahre und bildeten die Basis für das spätere KZ-System der SS. Nicht wenige SS-Männer begannen ihren Dienst in den frühen Lagern und setzten ihn später in den Stamm- und Außenlagerkomplexen sowie den Vernichtungslagern des Zweiten Weltkriegs fort. Für viele Häftlinge war die Haft in den frühen Lagern der Beginn weiterer Ausgrenzung und Verfolgung in den kommenden Jahren. Dennoch wird die Bedeutung der frühen Konzentrationslager zu wenig wahrgenommen. Die AG »Gedenkstätten an Orten früher Konzentrationslager« hat sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte dieser Lager in Öffentlichkeit und Forschung sichtbarer zu machen. Heute arbeiten dort 19 Einrichtungen aus zwölf Bundesländern zusammen. Sie stellen in diesem Sammelband die Geschichten ihrer Orte dar, die von zwei Rahmenbeiträgen über die Rolle der frühen Lager im Nationalsozialismus und deren spätere Erinnerungsgeschichte in Ost- und Westdeutschland ergänzt werden.

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