Fr. 45.50

Stranger than Fiction - Das 20. Jahrhundert in 30 Romanen

Deutsch · Fester Einband

Erscheint am 20.03.2026

Beschreibung

Mehr lesen

Das 20. Jahrhundert in 30 Romanen

Der Roman war die literarische Form des 20. Jahrhunderts: eines Jahrhunderts, das allzu oft kaum zu begreifen war, das dringend nach Beschreibung verlangte und doch jeder Beschreibung spottete. Der Roman mit seiner angeborenen Neugier auf die Welt geriet damit unter beispiellosen Dauerstress und reagierte, indem er sich ständig radikal neu erfand. Edwin Frank zeigt dies in seinem brillanten Buch an 30 Schlüsselwerken der Weltliteratur, die den Roman im 20. Jahrhundert prägten.

Diese Romane stellen sich all jenen Realitäten vom Schlafzimmer bis zum Schlachthof, die im 19. Jahrhundert meist im Hintergrund blieben. Der Bogen reicht von H. G. Wells, Franz Kafka und Colette bis zu Gabriel García Márquez, V. S. Naipaul und W. G. Sebald. Thomas Manns Der Zauberberg, James Joyces Ulysses, Virginia Woolfs Mrs. Dalloway und Robert Musils Der Mann ohne Eigenschaften sind allesamt von dem monumentalen Anspruch getragen, ihre Zeit zu erfassen. Natsume Soseki in Japan und Chinua Achebe in Nigeria adoptierten europäische Vorbilder für ihre eigenen Zwecke, Wassili Grossman und Elsa Morante entwickelten den Roman weiter, um die Traumata des Zweiten Weltkriegs zu bewältigen. Mit bestechender Eleganz und stupender Kenntnis führt uns Edwin Frank durch die großen Romane des 20. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte einer berstenden Form in einer berstenden Welt.

Über den Autor / die Autorin

Edwin Frank ist Verleger des renommierten Verlags New York Review Books (NYRB) und Begründer der Reihe NYRB Classics. Er war Mitglied der Jury des International Booker Prize, ist Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres und erhielt von der American Academy of Arts and Letters einen Preis für sein Lebenswerk.

Zusammenfassung

Das 20. Jahrhundert in 30 Romanen

Der Roman war

die
literarische Form des 20. Jahrhunderts: eines Jahrhunderts, das allzu oft kaum zu begreifen war, das dringend nach Beschreibung verlangte und doch jeder Beschreibung spottete. Der Roman mit seiner angeborenen Neugier auf die Welt geriet damit unter beispiellosen Dauerstress und reagierte, indem er sich ständig radikal neu erfand. Edwin Frank zeigt dies in seinem brillanten Buch an 30 Schlüsselwerken der Weltliteratur, die den Roman im 20. Jahrhundert prägten.



Diese Romane stellen sich all jenen Realitäten vom Schlafzimmer bis zum Schlachthof, die im 19. Jahrhundert meist im Hintergrund blieben. Der Bogen reicht von H. G. Wells, Franz Kafka und Colette bis zu Gabriel García Márquez, V. S. Naipaul und W. G. Sebald. Thomas Manns

Der Zauberberg
, James Joyces

Ulysses
, Virginia Woolfs

Mrs. Dalloway
und Robert Musils

Der Mann ohne Eigenschaften
sind allesamt von dem monumentalen Anspruch getragen, ihre Zeit zu erfassen. Natsume Soseki in Japan und Chinua Achebe in Nigeria adoptierten europäische Vorbilder für ihre eigenen Zwecke, Wassili Grossman und Elsa Morante entwickelten den Roman weiter, um die Traumata des Zweiten Weltkriegs zu bewältigen. Mit bestechender Eleganz und stupender Kenntnis führt uns Edwin Frank durch die großen Romane des 20. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte einer berstenden Form in einer berstenden Welt.

Kundenrezensionen

Zu diesem Artikel wurden noch keine Rezensionen verfasst. Schreibe die erste Bewertung und sei anderen Benutzern bei der Kaufentscheidung behilflich.

Schreibe eine Rezension

Top oder Flop? Schreibe deine eigene Rezension.

Für Mitteilungen an CeDe.ch kannst du das Kontaktformular benutzen.

Die mit * markierten Eingabefelder müssen zwingend ausgefüllt werden.

Mit dem Absenden dieses Formulars erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden.