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Das fühlende Gedächtnis - Wie unser Gehirn Erinnerungen überschreibt - und warum das lebenswichtig ist

Deutsch · Fester Einband

Erscheint am 18.05.2026

Beschreibung

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Vergessen macht glücklicher: Wie unser Gedächtnis wirklich funktioniert

Unter Gedächtnis verstehen wir für gewöhnlich die Erlebnisse und Eindrücke aus der Vergangenheit, die sich vollständig und intakt in uns einschreiben und irgendwo in unserem Gehirn aufbewahrt werden – als Erinnerungen. Ein nicht (mehr) gut funktionierendes Gedächtnis nehmen wir als Alarmzeichen, womöglich sogar als Hinweis auf eine beginnende Demenz.

Tatsächlich funktioniert unser Gedächtnis aber ganz anders als ein Archiv, das Dokumente verwaltet. Jedes Mal, wenn wir eine Erinnerung abrufen, konstruieren und rekonstruieren wir das Erinnerte neu, verändern es, setzen es neu zusammen und passen es an die Situation an, in der es gerade gebraucht wird. Wir lassen weg, fügen hinzu, ändern Details, blenden aus – nichts davon ist uns bewusst. Falsche Erinnerungen können fatale Folgen haben, aber – und hier bietet das Buch viele neue, interessante und entlastende Aspekte – es kann auch durchaus eine nützliche Sache sein, sich lückenhaft oder falsch zu erinnern. Das fühlende Gedächtnis beantwortet Fragen wie: Kann unser Gedächtnis manipuliert werden? Hat es eine soziale Funktion? Warum hat es sich in der Evolution des Menschen so und nicht anders entwickelt? Welchen Vorteil ziehen wir daraus? Und in welche Wechselwirkungen treten unsere Gefühle mit unseren Erinnerungen? Ciara Greene und Gillian Murphy nehmen den Leser mit in die neueste Forschung, räumen mit gängigen Mythen auf und erklären, wie unser Gedächtnis wirklich funktioniert.

Über den Autor / die Autorin










Ciara Greene ist Associate Professor für Psychologie am University College Dublin und leitet dort das Attention and Memory Laboratory.

Gillian Murphy ist Associate Professor an der School of Applied Psychology am University College Cork.

Zusammenfassung

Vergessen macht glücklicher: Wie unser Gedächtnis wirklich funktioniert

Unter Gedächtnis verstehen wir für gewöhnlich die Erlebnisse und Eindrücke aus der Vergangenheit, die sich vollständig und intakt in uns einschreiben und irgendwo in unserem Gehirn aufbewahrt werden als Erinnerungen. Ein nicht (mehr) gut funktionierendes Gedächtnis nehmen wir als Alarmzeichen, womöglich sogar als Hinweis auf eine beginnende Demenz.



Tatsächlich funktioniert unser Gedächtnis aber ganz anders als ein Archiv, das Dokumente verwaltet. Jedes Mal, wenn wir eine Erinnerung abrufen, konstruieren und rekonstruieren wir das Erinnerte neu, verändern es, setzen es neu zusammen und passen es an die Situation an, in der es gerade gebraucht wird. Wir lassen weg, fügen hinzu, ändern Details, blenden aus nichts davon ist uns bewusst. Falsche Erinnerungen können fatale Folgen haben, aber und hier bietet das Buch viele neue, interessante und entlastende Aspekte es kann auch durchaus eine nützliche Sache sein, sich lückenhaft oder falsch zu erinnern. Das fühlende Gedächtnis beantwortet Fragen wie: Kann unser Gedächtnis manipuliert werden? Hat es eine soziale Funktion? Warum hat es sich in der Evolution des Menschen so und nicht anders entwickelt? Welchen Vorteil ziehen wir daraus? Und in welche Wechselwirkungen treten unsere Gefühle mit unseren Erinnerungen? Ciara Greene und Gillian Murphy nehmen den Leser mit in die neueste Forschung, räumen mit gängigen Mythen auf und erklären, wie unser Gedächtnis wirklich funktioniert.

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