Beschreibung
Produktdetails
| Autoren | Sara B Elfgren, Sara B. Elfgren |
| Mitarbeit | Karoline Hippe (Übersetzung) |
| Verlag | Heyne |
| Sprache | Deutsch |
| Produktform | Fester Einband |
| Erscheint | 19.01.2026 |
| EAN | 9783453275423 |
| ISBN | 978-3-453-27542-3 |
| Seiten | 304 |
| Abmessung | 145 mm x 221 mm x 29 mm |
| Gewicht | 440 g |
| Themen |
Belletristik
> Erzählende Literatur
> Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Sturm, Schweden, Schärengarten, Familienleben, Beziehungen, Kiefer, Schwestern, Jane Eyre, Kate Morton, Gewalt in der Ehe, celeste ng, Toxische Beziehung, Schäreninsel, Emily Brontë, ca. 2020 bis ca. 2029, ca. 2000 bis ca. 2009, Stockholmer Schärengarten, Kristina Hauff, tallholmen, sarah easter collins |
Kundenrezensionen
-
Was geschah auf der Schäreninsel ?
Der Cover zu dem Roman von Sara B. Elfgren "Die Insel meiner Schwester" hat mich auf diesen Roman aufmerksam gemacht.
Der Cover sieht wunderschön aus, spiegelt die Schärenwelt in Schweden wieder
Die Leseprobe war spannend, so dass ich mich sehr gefreut habe, diesen neuen Roman aus Schweden lesen zu dürfen.
Leider hat mich dieser Roman nicht gepackt, der Schreibstil war teilweise sehr zäh.
Das Thema "Gewalt in der Ehe" ist teilweise gut umgesetzt worden, hat mich aber nicht gepackt. Leider bin ich mit diesem Roman nicht "warm" geworden, das lag auch daran, dass sich keine Spannung aufgebaut hat und auch der Schreibstil nicht meiner gewesen ist.
Mit den beiden Hauptfiguren Mirjam und Nia konnte ich nichts anfangen, beide Figuren haben mir leider nicht gefallen.
Ich hatte mir bei dem Thema "Gewalt in der Ehe" einen tiefsinnigen Roman vorgestellt. Leider hat mich dieser Roman nicht überzeugt. -
Toxische Beziehungen
Nia und Mirijam sind gleichaltige Schwestern, sie haben einen gemeinsamen Vater und lernen sich daher erst mit 14 kennen. Daraus entwickelt sich eine sehr enge Beziehung die erst mit der Beziehung von Nia zu Konrad endet.
Zum vierzigsten Geburtstag kommen sie wieder zusammen. Auf Nias Insel wo sie einen Mädelsabend feiern möchten kommt es zu Ereignissen die ihr Leben wieder verändern.
Die beiden Frauen waren mir suspekt. Auf der einen Seite wirken sie ungeheuer egozentrisch, auf der anderen sind sie von ihrem jeweiligen Partner abhängig. Ich konnte mit diesen Charaktereigenschaften nicht warm werden oder sie nachvollziehen. Klar es gibt Beziehungen die auseinander gehen, auch selbstverständlich, das es mehrere Anläufe braucht bis man den passenden Partner gefunden hat, aber es wirkte immer unwirklich, wenig realistisch total im Gegensatz wie ich es empfinden würde.
Dazu kommt die ungeheure Nabelschau von Mirijam, mit einer solchen Person könnte ich nicht in Kontakt stehen. Das der Grund für Trennungen auch mal bei ihr liegen könnte, kommt ihr nie in den Sinn. Sie ist das Opfer. Der. Sie suhlt sich in Selbstmitleid.
Das Thema des Romans ist spannend geht aber leider in der Charakterbeschreibung der Frauen unter.
Vor Jahren habe ich etwas Ähnliches von Minette Walters gelesen. Dieses Buch konnte ich vor Spannung nicht aus der Hand legen, hier war es so dass ich es weglegen musste um ich vor diesen Depressionen verursachenden Klagen zu schützen.
-
Zwei Schwestern, häusliche Gewalt und wie weit man bereit ist, zu gehen
Buchinhalt:
Mit 14 Jahren erfährt Mirjam, dass sie eine gleichaltrige Halbschwester hat – Nia. Der Kontakt ist fortan innig, bricht aber irgendwann ab, als Nia Konrad heiratet. Mit 40 Jahren wird Mirjam von Nia zu ihrer Geburtstagsfeier eingeladen und das Drama beginnt: Konrad ist ein Narzisst und Nia erfährt brutale häusliche Gewalt, psychisch und physisch. Mirjam versucht, ihre Schwester da herauszuholen und in einer Sturmnacht kommt es schließlich zur Katastrophe....
Persönlicher Eindruck:
Als Leser hat man es hier mit einem sehr psychologisch angehauchten Roman zu tun, der weniger Unterhaltung sein will als viel mehr eine Charakterstudie. Es geht um zwei Halbschwestern, Mirjam und Nia: eine meines Erachtens nicht gesunde Beziehung, da vor allem Mirjam nahezu krankhaft auf ihre Schwester fixiert und beinahe in allem abhängig ist von deren Meinung. Nia ist da weniger verkrampft doch letztendlich beruht das „Schwesternglück“, wenn man es so nennen will, auf absoluter Gegenseitigkeit.
Im Laufe ihres Lebens zwischen 14 Jahren (dem Aufeinandertreffen) und 40 Jahren (der Romangegenwart) geht es zudem um unzählige Techtelmechtel mit allen möglichen Jungs. Partys dienen allein als „Aufrisszone“ und sowohl Mirjam als auch Nia tauschen nach kurzer Zeit der Beziehung den einen Mann mit einen neuen. So nimmt es auch nicht Wunder, dass die Beziehung zwischen Mirjam und Juan schließlich wieder in die Brüche geht. Das ist aber für die weitere Handlung überhaupt nicht von Belang, nein, es geht in Hauptsache um die Frage, wie weit man für andere (in dem Fall für die eigene Schwester) bereit ist, zu gehen.
Die Handlung, in der es um die besagte Geburtstagsfeier auf der Schäreninsel und um die Ehe zwischen Nia und Konrad geht (inklusive dem Drama, das ich aus Spoilergründen jetzt nicht nenne) ist spannend und vielschichtig. Unterbrochen wird diese Haupthandlung allerdings von seitenlangen inneren Monologen von Mirjam, die die Vergangenheit der Schwestern hervorholen und die sich wie Kaugummi in die Länge ziehen. Manchmal hatte ich fast das Bedürfnis, diese Teile zu überspringen, denn immer wieder, wenn etwas spannendes passiert, schweift die Autorin in Unwichtigkeiten ab und das nervt.
Mirjams und Nias Beziehung zueinander ist ebenso ungesund und fixiert wie Nias Festhalten am gewalttätigen Ehemann, aber wie so oft auch in der Realität schafft man den Absprung nicht oder eben erst zu spät.
Ich verrate nicht, welche Wendung der Roman am Ende nimmt und ob diese für den Leser letztendlich befriedigend ist oder nicht mag jeder selbst entscheiden. Insgesamt allerdings war für mich die Lektüre in der Rückschau nichts, was ich ein zweites Mal lesen wollen würde oder gar ein Pageturner, den ich nicht mehr hätte weglegen wollen.
Wer starke psychologische Themen in Romanen schätzt, ist hier nicht verkehrt, allerdings gab es für mich persönlich keine Figur, der ich im Laufe der Handlung nahe gekommen bin geschweige denn Identifikationspotential bei einer von ihnen verspürt habe. Ich hatte mehr erwartet – ein Hit war's nicht.
Schreibe eine Rezension
Top oder Flop? Schreibe deine eigene Rezension.