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Das zwölfhundertste Hotelzimmer - Ein Lesebuch. Ausgew. v. Barbara Hoffmeister

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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"Ich glaube ernstlich, dass er zu den Begabtesten seiner Generation gehörte, vielleicht der Allerbegabteste war." (Thomas Mann)
Er wollte Tänzer werden und wurde stattdessen Romancier. Im Exil gründete er Zeitschriften in Amsterdam und New York, berichtete aus Moskau, Paris oder Spanien; sein leidenschaftlicher Kampf galt dem Faschismus, zuletzt im Dienst der US Army. Klaus Mann (1906-1949) sah sich als Chronist seiner Zeit: frühreif, ruhelos und hellwach, neugierig, beseelt und am Ende ernüchtert. Dieses Lesebuch bietet einen Querschnitt aus dem umfangreichen Werk eines der wichtigsten Autoren der Exilliteratur.

Über den Autor / die Autorin

Klaus Mann wurde am 18.11.1906 in München als ältester Sohn Thomas und Katja Manns geboren. Er schrieb mit 15 Jahren erste Novellen. Es folgten die Gründung eines Theaterensembles mit Schwester Erika, Pamela Wedekind und Gustaf Gründgens, 1929 unternahm er eine Weltreise. In der Emigration (mit den Stationen Amsterdam, Zürich, Prag, Paris, ab 1936 USA) wurde er zur zentralen Figur der internationalen antifaschistischen Publizistik. Er gab die Zeitschriften "Die Sammlung" (1933 - 35) und "Decision" (1941-42) heraus, kehrte als US-Korrespondent nach Deutschland zurück. 1949 beging er aus persönlichen und politischen Motiven Selbstmord, nachdem er in dem von Pessimismus erfüllten Essay "Die Heimsuchung des europäischen Geistes" noch einmal zur Besinnung aufgerufen hatte. Mann sagte sich früh vom Daseinsgefühl der Eltern-Generation los und stellte die Lebenskrise der "Jungen" in der stilistisch frühreifen "Kindernovelle" und in der Autobiographie des Sechsundzwanzigjährigen "Kind dieser Zeit"' dar. Seine wichtigsten Romane schrieb Mann im Exil: "Symphonia"', "Pathétique"; "Mephisto. Roman einer Karriere im Dritten Reich", und "Der Vulkan"'. In der Autobiographie "Der Wendepunkt" gelangt Klaus Manns Diktion zu Reife und gelassener Sachlichkeit. Er sprach stellvertretend für eine Generation, die in den 20-er Jahren ihre prägenden Eindrücke empfing, mit einem engagierten Freiheitsbewusstsein zu neuen Ufern aufbrechen wollte und zwischen den Fronten einer zerrissenen Nachkriegswelt an der Machtlosigkeit des Geistes verzweifelte.

Zusammenfassung

„Ich glaube ernstlich, dass er zu den Begabtesten seiner Generation gehörte, vielleicht der Allerbegabteste war.“ (Thomas Mann)


Er wollte Tänzer werden und wurde stattdessen Romancier. Im Exil gründete er Zeitschriften in Amsterdam und New York, berichtete aus Moskau, Paris oder Spanien; sein leidenschaftlicher Kampf galt dem Faschismus, zuletzt im Dienst der US Army. Klaus Mann (1906-1949) sah sich als Chronist seiner Zeit: frühreif, ruhelos und hellwach, neugierig, beseelt und am Ende ernüchtert. Dieses Lesebuch bietet einen Querschnitt aus dem umfangreichen Werk eines der wichtigsten Autoren der Exilliteratur.

Produktdetails

Autoren Klaus Mann
Mitarbeit Barbar Hoffmeister (Herausgeber), Barbara Hoffmeister (Herausgeber)
Verlag Rowohlt TB.
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 01.01.2006
 
EAN 9783499244117
ISBN 978-3-499-24411-7
Seiten 288
Gewicht 258 g
Serien Rororo Allgemein
rororo Taschenbücher
rororo Taschenbücher
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Hauptwerk vor 1945

Deutsche Literatur, Exilliteratur, Belletristik, Anthologien (nicht Lyrik), Mephisto, Romancier, auseinandersetzen

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