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Nichts ist harmlos im ländlichen Irgendwo. Ein Mann ist ertrunken, ein Mädchen ist vor Jahren verschwunden, in der Dorfbäckerei dampfen Gerüchte.
Eine Nachbarin hütet ein dunkles Geheimnis. Die Nachbarin der Nachbarin kümmert sich mit aufopferndem Hass um ihren blinden Geliebten. Zwischen den Frauen besteht eine seltsame schicksalhafte Verbindung, die weiter reicht als bis zum Gartenzaun.
Was ist, was wird hier geschehen? Kaum wagt man den Blick durch die Gardinen, den Blick zurück in die Vergangenheit, den Jäckle uns immer wieder aus verschiedenen Perspektiven gewährt. Im Rhythmus ihres unverwechselbaren Tonfalls spinnt Nina Jäckle ganz langsam ihre Fäden, und bereits nach wenigen Seiten zappelt der Leser mit genüsslichem Gruseln im kunstvoll gewebten Netz dieser Geschichte.
Über den Autor / die Autorin
Nina Jäckle wurde 1966 im Schwarzwald geboren. Sie hat zahlreiche literarische Auszeichnungen und Stipendien erhalten, darunter den Hamburger Förderpreis für Literatur, den Karlsruher Hörspielpreis, das Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds, das Arbeitsstipendium des Landes Baden-Württemberg sowie das Heinrich-Heine-Stipendium. Im Jahr 2015 wurde ihr der Italo-Svevo-Preis verliehen.