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Soft-autoritäre Diskurspraktiken - Antidemokratische Normalisierung im Frankreich Macrons

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Beschreibung

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Frankreich ist seit Jahrzehnten Schauplatz rechtsradikaler Hegemoniekämpfe. Unter dem Einfluss der Nouvelle Droite werden rassistische, antiintellektuelle und anti-genderistische Ideologien für den Mainstream anschlussfähig. Durch neu-rechte und konservative politische Organisationen finden sie außerdem zunehmend Eingang in parlamentarische und massenmediale Diskurse. Dieser Band untersucht die sprachlich-diskursiven Praktiken, mit denen autoritäre Diskurse ins Zentrum der politischen Debatte Frankreichs befördert werden. Der Fokus liegt dabei auf der Regierungszeit Macrons, in der sich illiberale und autoritäre Diskurse häufen und normalisieren. Diskursformationen wie die Rede vom islamo-gauchisme oder wokisme markieren Momente der Übernahme radikaler, ausgrenzender Ideologien in den Regierungsdiskurs. Das wesentliche Kennzeichen der sich formierenden neuen Diskursordnung ist das ostentative Festhalten an demokratischem, universalistischem Vokabular, das jedoch zugleich umgedeutet, verwischt und ins Gegenteil verkehrt wird. Die vorliegende Analyse dieser soft-autoritären Aushöhlung demokratischer Diskursordnung von innen ist sowohl Gegenwartsdiagnose als auch positionsfundierte Kritik dieser Entwicklungen.

Über den Autor / die Autorin










Hagen Steinhauer
, Universität Bremen, Deutschland.



Zusammenfassung


Frankreich ist seit Jahrzehnten Schauplatz rechtsradikaler Hegemoniekämpfe. Unter dem Einfluss der
Nouvelle Droite
werden rassistische, antiintellektuelle und anti-genderistische Ideologien für den Mainstream anschlussfähig. Durch neu-rechte und konservative politische Organisationen finden sie außerdem zunehmend Eingang in parlamentarische und massenmediale Diskurse. Dieser Band untersucht die sprachlich-diskursiven Praktiken, mit denen autoritäre Diskurse ins Zentrum der politischen Debatte Frankreichs befördert werden. Der Fokus liegt dabei auf der Regierungszeit Macrons, in der sich illiberale und autoritäre Diskurse häufen und normalisieren. Diskursformationen wie die Rede vom
islamo-gauchisme
oder
wokisme
markieren Momente der Übernahme radikaler, ausgrenzender Ideologien in den Regierungsdiskurs. Das wesentliche Kennzeichen der sich formierenden neuen Diskursordnung ist das ostentative Festhalten an demokratischem, universalistischem Vokabular, das jedoch zugleich umgedeutet, verwischt und ins Gegenteil verkehrt wird. Die vorliegende Analyse dieser soft-autoritären Aushöhlung demokratischer Diskursordnung von innen ist sowohl Gegenwartsdiagnose als auch positionsfundierte Kritik dieser Entwicklungen.

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