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Gibt es eine spezifisch europäische Identität? Wenn ja, wie ist diese Identität entstanden, worin besteht sie und was macht sie aus? Anders als bisherige gegenwarts- oder zukunftsorientierte Versuche, Antworten auf die Fragen der europäischen Integration zu finden, nähert sich dieses Handbuch im Rückblick. Es zeigt, in welchem Maß, mit welchen Konnotationen und mit welchen Zielsetzungen sich Historiker vergangener Jahrhunderte und Jahrzehnte mit dem Phänomen "Europa" auseinandergesetzt haben. Neben Historikern im engeren Sinne werden auch humanistisch gebildete Geographen und Literaten, "Statistiker" und Ökonomen, Politiker und Philosophen, Juristen und Staatswissenschaftlervorgestellt und verortet.
Inhaltsverzeichnis
Band 1 enthält biographische Texte über Pierfrancesco Giambullari, Sebastian Münster, Johann Heinrich Gottlob von Justi, August Ludwig von Schlözer, Elias von Schmidt-Phiseldek, Leopold von Ranke, Constantin Frantz, Johan Huizinga, Oskar Halecki, Geoffrey Barraclough, Federico Chabod, Rolf Hellmut Foerster und Walther Lipgens.
Band 2 enthält Essays über Fernand Braudel, Johann Caspar Bluntschli, Carlo Curcio, Nikolai Danilevskij, Friedrich Heer, Francois Guizot, Jose Ortega y Gasset, Albert Mirgeler, Denis de Rougemont, Henri Pirenne, Gonzague de Reynold, Wilhelm Süvern, Alfonso de Ulloa, William Robertson, H.A.L. Fisher, Johann Gottfried Herder, Friedrich v. Raumer, Niklas Vogt, Heinz Gollwitzer und Voltaire.
Über den Autor / die Autorin
Heinz Duchhardt, geb. 1943, ist Professor für Neuere Geschichte und Direktor des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz.
Wolfgang Schmale ist seit Frühjahr 1999 als Universitätsprofessor am Insitut für Geschichte der Universität Wien tätig.
Die Geschichte Europas zählt zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre.