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Staat - Bild - Subjekt - Arbeitslosigkeit in den Medien

Deutsch · Taschenbuch

Erscheint am 09.02.2026

Beschreibung

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Wie formen Arbeitslosenzahlen unser Verständnis von Verantwortung? Im vorliegenden Band zeigt Kyra Palberg, wie die mediale Darstellung von Arbeitslosigkeit zwischen 1967 und 2015 nicht nur Zahlen und Fakten präsentiert, sondern zentrale Fragen zum Verhältnis von Staat und Subjekt aufwirft: Wird Arbeitslosigkeit als ein Risiko verstanden, das durch den Staat versichert wird, oder als individuelles Versagen, das bestraft werden muss? Durch die Analyse von Kollektivsymbolen wie das des 'sozialen Netzes', des 'sozialen Körpers', der 'Flut' oder der 'Schere zwischen Arm und Reich' entschlüsselt Palberg, wie diese den diskursiven Rahmen für Arbeitslosigkeit prägen und dabei tief verwurzelte gesellschaftliche Haltungen widerspiegeln sowie Informationen ideologisieren und Ausschlüsse legitimieren. Mit einem literatur- und medienwissenschaftlichen Ansatz liefert das Buch innovative zeithistorische Einsichten und beleuchtet, wie Arbeitslosigkeit in den Medien als soziales und politisches Thema verhandelt wird.

Über den Autor / die Autorin

Kyra Palberg arbeitet als Referentin im Development der Stuttgarter Staatstheater. Sie studierte Literaturwissenschaft und Geschichte und arbeitete als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut der Universität Duisburg-Essen, am Deutschen Literaturarchiv in Marbach sowie am Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt. Zuletzt gab sie Bücher zu Josef Reding und Siegfried Kracauer heraus.

Zusammenfassung

Wie formen Arbeitslosenzahlen unser Verständnis von Verantwortung? Im vorliegenden Band zeigt Kyra Palberg, wie die mediale Darstellung von Arbeitslosigkeit zwischen 1967 und 2015 nicht nur Zahlen und Fakten präsentiert, sondern zentrale Fragen zum Verhältnis von Staat und Subjekt aufwirft: Wird Arbeitslosigkeit als ein Risiko verstanden, das durch den Staat versichert wird, oder als individuelles Versagen, das bestraft werden muss? Durch die Analyse von Kollektivsymbolen wie das des ‚sozialen Netzes‘, des ‚sozialen Körpers‘, der ‚Flut‘ oder der ‚Schere zwischen Arm und Reich‘ entschlüsselt Palberg, wie diese den diskursiven Rahmen für Arbeitslosigkeit prägen und dabei tief verwurzelte gesellschaftliche Haltungen widerspiegeln sowie Informationen ideologisieren und Ausschlüsse legitimieren. Mit einem literatur- und medienwissenschaftlichen Ansatz liefert das Buch innovative zeithistorische Einsichten und beleuchtet, wie Arbeitslosigkeit in den Medien als soziales und politisches Thema verhandelt wird.

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