Beschreibung
Produktdetails
| Autoren | J T Geissinger, J. T. Geissinger |
| Mitarbeit | Nadine Mutz (Übersetzung) |
| Verlag | Droemer/Knaur |
| Originaltitel | Pen Pal |
| Sprache | Deutsch |
| Produktform | Taschenbuch |
| Erschienen | 01.12.2025 |
| EAN | 9783426566312 |
| ISBN | 978-3-426-56631-2 |
| Seiten | 384 |
| Abmessung | 133 mm x 30 mm x 209 mm |
| Gewicht | 482 g |
| Themen |
Belletristik
> Erzählende Literatur
> Gegenwartsliteratur (ab 1945)
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Kundenrezensionen
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Zwischen Spannung, Spice und Enttäuschung
Das Cover und der Klappentext wecken Erwartungen, die das Buch letztlich nicht erfüllt. Hätte ich im Vorfeld gewusst, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt, hätte ich es vermutlich nicht zur Hand genommen.
Der Schreibstil von J.T. Geissinger ist angenehm leicht und flüssig, sodass man schnell in die Geschichte hineingezogen wird. Die Spannung steigert sich kontinuierlich und lädt dazu ein, mitzurätseln und die Geheimnisse hinter den Ereignissen aufzudecken.
Kayla steht nach dem Tod ihres Mannes vor einer schweren Zeit: Sie erhält rätselhafte Briefe und ihr Haus benötigt dringend eine umfassende Renovierung. Kein Wunder also, dass sie dem Handwerker gegenüber zunächst etwas schroff reagiert – seine Art bringt sie regelmäßig auf die Palme, was stellenweise durchaus amüsant wirkt. Aiden wiederum erscheint anfangs verschlossen und unnahbar, doch bald zeigt sich sein weicher Kern. Er unterstützt Kayla, wo er nur kann, und stellt sich schützend an ihre Seite.
Die geheimnisvollen Briefe lockern die Handlung zwischendurch auf. Der Klappentext versprach eine Brieffreundschaft, was mich neugierig gemacht hatte. Tatsächlich beschränkt sich dieser Aspekt jedoch auf wenige, eher belanglose Nachrichten, die mich enttäuscht zurückließen, da ich mir hier deutlich mehr erhofft hatte.
Ein weiterer Punkt sind die zahlreichen expliziten Szenen, die für meinen Geschmack teilweise etwas willkürlich eingefügt wirkten und nicht immer harmonisch zum Rest der Geschichte passten.
Die überraschende Wendung gegen Ende habe ich nicht kommen sehen – sie hat mich durchaus verblüfft. Allerdings behandelt sie ein Thema, das mir persönlich nicht zusagt, weshalb das Buch für mich dadurch an Reiz verloren hat. Wäre mir dieser Aspekt im Vorfeld bekannt gewesen, hätte ich mich wohl gegen dieses Buch entschieden.
Insgesamt bietet die Geschichte Spannung und unerwartete Entwicklungen, konnte mich aber nicht nachhaltig begeistern. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt, und als „Dark Romance“ würde ich den Roman nicht einordnen. -
Konnte mich nicht überzeugen
Ich muss sagen das mich das Cover von Pen Pal anfangs abgeschreckt hat, da ich von Personen auf dem Cover kein Fan bin aber ich war dennoch neugierig wie das Buch ist.
Mich konnte das Buch aber leider nicht überzeugen.
Es geht um Kayla deren Leben in Trümmern liegt. Als sie einen Brief des Gefängnisinsassen Dante in ihrer Post findet, wusste sie nicht das daraus ein Brieffreundschaft entsteht. Und das es bald schon mehr als nur eine Freundschaft ist.
Die Story an sich fand ich gut und der Schreibstil hat mir auch gut gefallen. Aber irgendwie wurde ich weder mit den Charakteren noch mit der Story richtig warm. Mir haben echte Gefühle gefehlt. Dennoch wurde die Spannung gut aufgebaut, und den Plottwist fand ich ebenfalls sehr gut. Das hat die Story etwas aufgefangen aber dennoch konnte mich das Buch alles in einem nicht überzugeugen.
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Anders als erwartet und dennoch sagenhaft fesselnd mit überraschenden Wendungen
Direkt nach der Beerdigung ihres Ehemannes Michael findet Kayla in ihrem Haus einen Brief des Gefängnisinsassen Dante vor. Er schreibt, dass er ewig auf sie warten würde - und das obwohl Kayla ihn nicht einmal kennt. Trotz ihrer Vorbehalte schreibt sie zurück, seine Behauptung, dass er sie sehr wohl kennen würde, irritiert Kayla zwar, dennoch lässt sie sich auf diese seltsame Brieffreundschaft ein. Inzwischen bemerkt Kayla, dass das alte Haus, das sie gemeinsam mit Michael gekauft hatte, dringend repariert werden muss. Die Suche nach einem Handwerker gestaltet sich schwieriger, als es sich die junge Witwe vorstellt, bis der mürrische Handwerker Aidan vor ihrer Tür steht. Trotz seiner abweisenden Art fühlt sich Kayla zu dem düsteren Mann hin gezogen und wird schnell von ihren intensiven Gefühlen überrascht.
"Pen Pal" von J.T. Geissinger ist eine spannende Geschichte, die mich praktisch von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen hat. Dabei entwickelt sich das Geschehen ganz anders, als ich es vom Klappentext her erwartet hatte, das Ende hat mich dann noch einmal komplett überrascht. Kayla war mir schnell sympathisch, obwohl ihr Charakter Anfangs recht knapp dargestellt war. Erst nach und nach, mit ihren eigenen Erinnerungen, hatte ich den Eindruck, sie etwas besser kennen zu lernen. Auch Aidan habe ich lange Zeit nur durch Kaylas Augen sehen können, dennoch mochte ich ihn ebenfalls - mit leichter Unterdrückung meiner feministischen Ader (dass Macho Man ein größerer Zacken vom Ego abbrechen würde, wenn die Frau, die er rein zufällig in einer Bar getroffen hat, auch nur in Erwägung zieht, ihren Drink selbst zu bezahlen, hatte mich dann doch kurzzeitig irritiert).
Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd bezeichnen, nachdem mir die Postbotin das Buch Samstag gegen Mittag in die Hand gedrückt hat, war ich Sonntag Nachmittag damit durch - lediglich weil ich familiäre Verpflichtungen und ein gewisses Bedürfnis nach nächtlichem Schönheitsschlaf habe, hat es so lange gedauert. Die Erotik kommt nicht zu kurz, die entsprechenden Szenen sind explizit beschrieben und von maskuliner Dominanz geprägt, wer das mag wird mit diesem Roman wirklich wundervolle Lesestunden verbringen. Eine ordentliche Portion Spannung und der absolut unerwartete Plottwist runden die Handlung meiner Meinung nach perfekt ab, so dass ich für diesen Roman eine begeisterte Leseempfehlung ausspreche.
Fazit: Nach dem Klappentext hatte ich etwas ganz Anderes erwartet, dennoch hat mich dieses Buch mitgerissen, gefesselt, begeistert und schlussendlich ordentlich überrascht, dieses Lesevergnügen empfehle ich gern weiter.
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