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Der Architekt und sein Führer - Roman

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Ein Meister der Verführung: Jean-Noël Orengos Roman über Albert Speer, die Deutschen und ihre Schuld
1945: Albert Speer, Hitlers Architekt und Rüstungsminister, vollbringt auf der Anklagebank in Nürnberg ein Kunststück, das ihm das Leben rettet: Er behauptet, nichts von der «Endlösung» gewusst zu haben, erklärt sich «verantwortlich, aber nicht schuldig» - und man glaubt ihm bereitwillig.
1969: Speer veröffentlicht seine Memoiren, die sofort zu einem Bestseller werden. Er blickt darin zurück, von seinen Inszenierungen der Reichsparteitage über die Planungen zur «Reichshauptstadt Germania» bis zum Untergang Nazi-Deutschlands, und vollzieht eine schier unglaubliche Metamorphose, die seine zweite Karriere vorzeichnet: als Medienstar und Gewährsmann der deutschen Vergangenheitsbewältigung.
Wie war all das möglich? Jean-Noël Orengo fragt dort weiter, gräbt dort tiefer, wo Speer schwieg oder die Wahrheit verbarg. In seinem Roman ergründet er ein Phänomen, das viel über die Deutschen und ihr Verhältnis zur eigenen Schuld verrät - und damit weit über Speer selbst hinausreicht. Ein Lehrstück über das fatale Zusammenspiel von Politik und Propaganda, Fakt und Fiktion, Realität und Fake.

Über den Autor / die Autorin










Jean-Noël Orengo, geboren 1975, ist Filmkritiker und Schriftsteller. Sein Roman 'La Fleur du Capital' (2015) stand auf der Shortlist für den Debütpreis des Prix Goncourt und wurde mit dem Prix de Flore ausgezeichnet. 2017 folgte der Roman 'L'Opium du Ciel', 2019 'Les Jungles rouges'. Orengos jüngster Roman 'Der Architekt und sein Führer' war ebenfalls für den Prix Goncourt nominiert, zudem für den Prix Renaudot und den Prix littéraire Le Monde.


Zusammenfassung

Ein Meister der Verführung: Jean-Noël Orengos Roman über Albert Speer, die Deutschen und ihre Schuld
1945: Albert Speer, Hitlers Architekt und Rüstungsminister, vollbringt auf der Anklagebank in Nürnberg ein Kunststück, das ihm das Leben rettet: Er behauptet, nichts von der «Endlösung» gewusst zu haben, erklärt sich «verantwortlich, aber nicht schuldig» – und man glaubt ihm bereitwillig.
1969: Speer veröffentlicht seine Memoiren, die sofort zu einem Bestseller werden. Er blickt darin zurück, von seinen Inszenierungen der Reichsparteitage über die Planungen zur «Reichshauptstadt Germania» bis zum Untergang Nazi-Deutschlands, und vollzieht eine schier unglaubliche Metamorphose, die seine zweite Karriere vorzeichnet: als Medienstar und Gewährsmann der deutschen Vergangenheitsbewältigung.
Wie war all das möglich? Jean-Noël Orengo fragt dort weiter, gräbt dort tiefer, wo Speer schwieg oder die Wahrheit verbarg. In seinem Roman ergründet er ein Phänomen, das viel über die Deutschen und ihr Verhältnis zur eigenen Schuld verrät – und damit weit über Speer selbst hinausreicht. Ein Lehrstück über das fatale Zusammenspiel von Politik und Propaganda, Fakt und Fiktion, Realität und Fake.

Zusatztext

Ein brennend aktuelles Buch. Wir reden jeden Tag über die Macht von Fake-News und Verschwörungstheorien ... Stoff für einen packenden Roman.

Bericht

Orengo zeigt den nach seiner Entlassung umjubelten Alt-Nazi als das, was er war: ein Meister der Inszenierung, der Blendung und der Lüge - und das lange, bevor es den Begriff «Fake News» gab. Frankfurter Neue Presse 20251215

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