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Praxis, Wahrheit und Kritik - Entwurf einer immanent-exzessiven Kritik

Deutsch · Taschenbuch

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Lässt sich Gesellschaft nach dem Verlust metaphysisch begründeter Gewissheiten noch kritisieren? Unter Rückgriff auf Louis Althussers Lektüre der Marx'schen Theorie rekonstruiert David Schlindwein den Begriff der gesellschaftlichen Praxis bei Marx als doppeltkomplex, da er sowohl die Vielheit unterschiedlicher autonomer Praxisarten als auch deren Fragmentierung durch (Klassen-)Kämpfe umfasst. Hiervon ausgehend wird die von Rahel Jaeggi entworfene Form der immanenten Kritik analysiert und aufgezeigt, dass ihr Ansatz der Komplexität der gesellschaftlichen Praxis nicht gerecht wird, indem er auf einem vereinfachten Hegel'schen Modell basiert, mit dem die Philosophie Marx' gerade bricht.In Abgrenzung zum Hegel'schen Modell entwickelt das Buch unter Bezugnahme auf Alain Badious' Wahrheitstheorie und dem Konzept der Gleichfreiheit von Étienne Balibar einen »immanent-exzessiven Modus der Kritik«. Dieser Ansatz ermöglicht die Formulierung eines differenzierten, umkämpften und universell gedachten Normativitätsbegriffs, welcher sich auch in Anbetracht der postkolonialen Problematik in der Lage sieht, Gesellschaft wirksam zu kritisieren.Lous AlthusserKarl MarxAlain BadiousRahel JaeggiNormativitätKlassenkämpfeWahrheitstheorieGleichfreiheitGesellschaftskritik

Über den Autor / die Autorin

Dr. David Schlindwein arbeitet als Strafverteidiger in Berlin.

Zusammenfassung

Lässt sich Gesellschaft nach dem Verlust metaphysisch begründeter Gewissheiten noch kritisieren? Unter Rückgriff auf Louis Althussers Lektüre der Marx’schen Theorie rekonstruiert David Schlindwein den Begriff der gesellschaftlichen Praxis bei Marx als doppeltkomplex, da er sowohl die Vielheit unterschiedlicher autonomer Praxisarten als auch deren Fragmentierung durch (Klassen-)Kämpfe umfasst. Hiervon ausgehend wird die von Rahel Jaeggi entworfene Form der immanenten Kritik analysiert und aufgezeigt, dass ihr Ansatz der Komplexität der gesellschaftlichen Praxis nicht gerecht wird, indem er auf einem vereinfachten Hegel’schen Modell basiert, mit dem die Philosophie Marx’ gerade bricht.
In Abgrenzung zum Hegel’schen Modell entwickelt das Buch unter Bezugnahme auf Alain Badious’ Wahrheitstheorie und dem Konzept der Gleichfreiheit von Étienne Balibar einen »immanent-exzessiven Modus der Kritik«. Dieser Ansatz ermöglicht die Formulierung eines differenzierten, umkämpften und universell gedachten Normativitätsbegriffs, welcher sich auch in Anbetracht der postkolonialen Problematik in der Lage sieht, Gesellschaft wirksam zu kritisieren.

Lous Althusser
Karl Marx
Alain Badious

Rahel Jaeggi
Normativität
Klassenkämpfe
Wahrheitstheorie
Gleichfreiheit
Gesellschaftskritik

Produktdetails

Autoren David Schlindwein
Verlag Campus Verlag
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 18.06.2025
 
EAN 9783593521107
ISBN 978-3-593-52110-7
Seiten 191
Abmessung 150 mm x 10 mm x 230 mm
Gewicht 320 g
Themen Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Geschichte > Vor- und Frühgeschichte

Programm, Karl Marx, Wissenschaft (Gruppe 5) (CAM), Wahrheitstheorie, Louis Althusser, Klassenkämpfe, Rahel Jaeggi, Gleichfreiheit, Étienne Balibar, Alain Badious

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