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Blumen im Schuh

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Wenn eine konservative Buchhalterin bei einer freiheitsliebenden Sozialarbeiterin einzieht, fliegen die Fetzen - es sei denn, die beiden haben etwas gemeinsam.Als Elisabeth kurz vor der Silberhochzeit ihren Mann beim Ehebruch ertappt, zerbricht ihre Welt in tausend Scherben. Ihr Zufluchtsort ist der abgeschiedene Bauernhof ihrer verrückten Schwägerin Anja, denn dort wird ihr Mann sie garantiert nicht vermuten. Zwischen herzlichem Chaos, bedingungsloser Annahme, Teenie-Dramen und unkonventioneller Lebensgestaltung findet Elisabeth allmählich wieder zu sich selbst. Doch woher soll sie die Kraft und Zuversicht für einen Neustart nehmen, wenn ihr ständig Steine in den Weg gelegt werden?»Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an völlig gepackt und mir sehr gefallen. Ich mochte einfach nicht aufhören zu lesen und war erstaunt, dass Lachen und Weinen so nahe beieinanderliegen können.« - Anna Hübner, Bloggerin von Annislesewelt

Über den Autor / die Autorin










Annette Spratte lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern im Westerwald bei Altenkirchen. Aus einer tiefen Liebe zum geschriebenen Wort heraus arbeitet sie als Autorin und Übersetzerin. Ihre im Westerwald angesiedelten historischen Romane erfreuen sich großer Beliebtheit. Daneben hat sie auch in anderen Genres veröffentlicht,
u.a. die Kinderbuchreihe Jabando.

www.annettespratte.org
Instagram: autorinannettespratte
Facebook: Annette Spratte

Produktdetails

Autoren Annette Spratte
Verlag Francke-Buch
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 25.01.2025
 
EAN 9783963624360
ISBN 978-3-96362-436-0
Seiten 400
Abmessung 137 mm x 33 mm x 206 mm
Gewicht 439 g
Themen Belletristik > Erzählende Literatur

Jugendarbeit, Gott, Sozialarbeit, Narzissmus, Glaube, Ehe, Gemeinde, Familienleben, entspannen, Rollenbilder, unkonventionell, Familienkonflikte, Täter-Opfer-Umkehr

Kundenrezensionen

  • Sehr erfrischend und inspirierend

    Am 20. Januar 2025 von Chris geschrieben.

    Ich hatte Lust auf eine leichte Geschichte, war mir aber am Anfang nicht sicher ob ich mit diesem Buch Spaß haben werde. Auf den ersten Seiten des Buches hatte ich die Befürchtung, ich bin an einen "Hausfrauenroman" geraten und hatte ehrliche Bedenken. Doch schon bald haben mich die beiden Hauptpersonen in der Geschichte (Elisabeth und Anja) total in den Bann gezogen.

    Auch wenn ich selbst auf eigenen Füßen stehe und absolut nicht nachvollziehen kann wie sich eine Frau finanziell komplett von ihrem Mann abhängig machen kann, hat mir das Buch viele schöne Lesemomente, Schmunzler aber auch Gedanken über mein eigenes Leben beschert.

    Annette Spratte hat einen wunderbaren Schreibstil und ich bin quasi durch das Buch geflogen. Die beiden Frauen sind absolut realistisch dargestellt, unglaublich sympathisch und inspirierend und ich habe sehr schnell mit ihnen mit gefiebert. Die Geschichte wirkt auf mich sehr lebensnah und echt, es gab auch Rückschläge für Elisabeth (aber auch Anja) und genau das hat sie denke ich mir so sympathisch gemacht. Absolute Leseempfehlung.

  • Scheidungskrieg und Neuanfang – leider kein Pageturner, wie erhofft. Muss man nicht gelesen haben.

    Am 15. Januar 2025 von Kerstin1975 geschrieben.

    Buchinhalt:

    Kurz vor ihrer Silberhochzeit erwischt Elisabeth ihren Mann Wolfgang in flagranti im Bett mit dessen Sekretärin. Doch auch vorher sind bereits Dinge vorgefallen – Elisabeth wird vollkommen von ihrem Mann bestimmt, ihre eigene Meinung und Persönlichkeit wird von ihm im Keim erstickt. Elisabeth flieht zu ihrer Schwägerin Anja auf einen entlegenen Bauernhof. Die beiden Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet dennoch etwas Gemeinsames: auch Anja hat unter Wolfgangs Herrschsucht gelitten und versucht nun alles, Elisabeth einen Neuanfang zu ermöglichen....

    Persönlicher Eindruck:

    Ich war sehr gespannt auf diesen Gegenwartsroman - „Lachen und Weinen liegen nah beieinander“, ein Versprechen auf dem Klappentext, das wirklich hohe Erwartungen in mir weckte.

    Es geht inhaltlich im Wesentlichen um die Scheidung und den Rosenkrieg zwischen der emotional unterdrückten Elisabeth und ihrem dominanten, selbstsüchtigen Mann Wolfgang, der wirklich alle Geschütze auffährt, um seine Frau in ein schlechtes Licht zu rücken. Tatsächlich hat aber er seine Frau betrogen, stieg mit der jungen Sekretärin in die Kiste und ist jetzt auch noch so dreist, Elisabeth in der Kirchengemeinde als Ehebrecherin dastehen zu lassen und sogar den gemeinsamen Sohn gegen die Mutter aufzuhetzen.

    Gut gefallen haben mir die Passagen auf dem Hof von Anja. Anja ist die recht unkonventionelle Schwägerin von Elisabeth, Wolfgangs Schwester, und anders als dieser eine treue Seele, ebenfalls in der Vergangenheit verletzt worden und als Sozialarbeiterin mit einem offenem Ohr für alle Mühseligen und Beladenen. Nach außen macht sie keinen sonderlich gläubigen Eindruck (was ich bei einem christlichen Roman eher erwartet hätte), lebt aber ehrlich und offen Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft. Anjas Haus ist immer offen – sei es für die verletzte Elisabeth oder aber für mehrere Teenager, denen es zuhause anscheinend an Nestwärme fehlt.

    Was mich nach einer Weile sehr genervt hat, waren Anjas ständige Versuche, Elisabeth einen stumpfsinnigen Kosenamen zu verpassen (und ihr Repertoire diesbezüglich ist wirklich unerschöpflich). Einerseits plädiert sie gleich zu Beginn dafür, jeden so zu lassen, wie er sein möchte und niemandem etwas aufzudrücken, andererseits tut sie selbst genau dies. Elisabeth möchte ihren Namen nicht verschandelt haben, warum akzeptiert Anja es dann nicht? Ich wäre da ehrlich gesagt weit weniger geduldig gewesen und wäre spätestens nach dem 3. Mal wieder ausgezogen.

    Der Scheidungskrieg wird mit allen Details und unschönen Randerscheinungen ausgebreitet, der Großteil der Handlung dreht sich darum. Was ich absolut vermisst habe, ist ein durchgängiger christlicher Grundtenor. Bei einem Roman aus einem christlichen Verlag ist mir ein dezentes aber sichtbares Einweben christlicher Thematik wichtig – das habe ich (bis auf ein paar Kirchenbesuche der Hauptfigur) in diesem Roman aber nicht wirklich gefunden.

    Insgesamt ist der Roman ein Frauenroman mit aktuellen, zeitlosen Themen, aber trotzdem keiner, den ich ein zweites Mal lesen wollen würde. Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr versprochen. Von dem erhofften „Lachen und Weinen, das nahe beieinander liegt“ konnte ich jetzt nichts spüren, denn weder hat mich das Gelesene emotional zu Tränen gerührt, noch gab es Momente, an denen ich lachen musste.

    Letztendlich ist es nur ein netter und eingängiger, flott zu lesender Roman, aber leider auch nicht mehr. Ein Pageturner war es für mich nicht.

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