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dreimeterdreißig - Roman - 1. Auflage mit Farbschnitt

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Ein ungleiches Paar, eine Altbauwohnung und eine Nacht, die alles verändert. Ein schmerzhaftes und wunderschönes Buch über die Liebe, das Leben und was bleibt
Drei Meter dreißig, so hoch sind die Wände der Wiener Altbauwohnung, in der Klara und Balázs leben. Zwischen knarzendem Parkett und weit geöffneten Flügeltüren sind sie gerade dabei, sich ein gemeinsames Leben aufzubauen. Doch eines Nachts verändert sich alles, Balázs liegt reglos im gemeinsamen Bett und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Was bleibt von einer Liebe, wenn ein Leben endet? Wer ist man, wenn man seine Heimat verlassen hat und eine fremde Sprache spricht? Zählt die Geschichte - oder vielleicht nur eine Kaffeetasse im Spülbecken, ein letzter Blick in den Spiegel? Und wenn all das entgleitet, kann man die Zeit anhalten?
Ein intensives, bildreiches Kammerspiel, das tief in die existenziellen Fragen des Lebens eintaucht, von der Liebe erzählt und der Unfähigkeit, sie zu verlieren. Ein Buch, das erdet und zugleich schwerelos werden lässt.
»Jaqueline Scheiber lässt uns alles fühlen. Dieses Debüt ist gewaltig!« Eva Reisinger
»Wenn Verletzlichkeit und Selbstbewusstsein miteinander tanzen. Dann sind wir mittendrin in Jaqueline Scheibers Kunst!« Manuel Rubey

Über den Autor / die Autorin










Jaqueline Scheiber, 1993 geboren, im Burgenland aufgewachsen, lebt und arbeitet in Wien. Als Minusgold bekannt geworden, studierte sie Soziale Arbeit und arbeitete bis 2022 mit Suchterkrankten sowie im Kinder- und Jugendschutz. Nach zwei plötzlichen Todesfällen im engsten Umfeld setzte sie sich öffentlich mit junger Trauer auseinander und war Mitbegründerin des Young Widow_ers Dinner Club. Sie veröffentlichte vier Bücher, u. a. 'Ungeschönt' (Piper 2023) und 'Offenheit' (Kremayr & Scheriau 2020). 'Dreimeterdreißig' ist ihr erster Roman.

Zusatztext

»Ich hasse diesen Roman, weil er so wehtut. Und ich liebe ihn, weil er so zart, so brutal und so fein konstruiert ist.« Caroline Wahl

»Jaqueline Scheiber lässt uns alles fühlen. Dieses Debüt ist gewaltig!«
Eva Reisinger

»Wenn Verletzlichkeit und Selbstbewusstsein miteinander tanzen. Dann sind wir mittendrin in Jaqueline Scheibers Kunst!«
Manuel Rubey

»Radikale Offenheit - dafür steht Jaqueline Scheiber. Was den Roman auszeichnet, ist die Kombination einer zugänglichen und gleichzeitig poetischen Sprache, mit der es Scheiber gelingt, auch ein weniger leseaffines Publikum anzusprechen.«
Zeit im Bild

»Berührendes Debüt.«
Woman

»Ein sehr harter, ein sehr ehrlicher, aber auch ein sehr klarer Roman, der die Fragen angeht: Was passiert, wenn wir auf einmal allein sind, und was bleibt? Ein tiefgehender und kluger Roman, der mich sehr berührt hat.«
Guten Morgen Österreich

»»Dreimeterdreissig« ist ein mutiges, poetisch dichtes Debüt, das in seiner sprachlichen Feinheit und emotionalen Intensität besticht. [...] Für Leserinnen und Leser, die nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch ein Kammerspiel der Gefühle und existenziellen Fragen schätzen, ist dieser Roman eine klare Empfehlung.«
Jurga Wüger, Schaffhauser Nachrichten

»Wie in wenigen Sätzen ausweglose Situationen sowie das Aufeinanderprallen zweier Welten in »dreimeterdreißig« geschildert werden, ist beeindruckend.«
Buchkultur

»Ein einfühlsamer und leiser Roman über den Schock, den Schmerz und die Leere, die der Tod hinterlässt.«
Kronen Zeitung

»Jaqueline Schreiber hat einen Roman geschrieben, der etwas wagt und den Blick auf eben das richtet, was andere eher überspringen: den existentiellen Augenblick eines Verlusts, der die Welt in ein davor und danach teilt, fernab von Klischees und dicht an der Wahrnehmung ihrer Figuren.«
Schreibhain

»Das bereitet wirklich Gänsehaut beim Lesen.«
Mona Amaziane, zwei Seiten Podcast

»Schon die ersten anderthalb Seiten dieses Buches habe ich zwei oder drei Mal gelesen. Sie haben mich magisch hineingezogen in diesen Roman!«
Christine Westermann, zwei Seiten Podcast

Bericht

»Jaqueline Scheiber lässt uns alles fühlen. Dieses Debüt ist gewaltig!« Eva Reisinger »Wenn Verletzlichkeit und Selbstbewusstsein miteinander tanzen. Dann sind wir mittendrin in Jaqueline Scheibers Kunst!« Manuel Rubey

Produktdetails

Autoren Jaqueline Scheiber
Verlag Leykam
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 03.02.2025
 
EAN 9783701183357
ISBN 978-3-7011-8335-7
Seiten 224
Abmessung 130 mm x 205 mm x 26 mm
Gewicht 422 g
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)

Leben, Tod, Liebe, Heimat, Schmerz, Herkunft, poetisch, Debüt, Kammerspiel, schmerzhaft, Gemeinsames Leben, literarisches Debüt, leichtlesen, Sellerie Studio, Frage des Lebens, fremde Sprach

Kundenrezensionen

  • Eine Geschichte über die Zeit, die vergeht – und das, was bleibt

    Am 01. März 2025 von xxholidayxx geschrieben.

    "Es ist so, das Leben besteht aus der Liebe und dem Tod. Den Banalitäten und dem Wahnsinn dazwischen. Damit lässt es sich zusammenfassen“, hatte der Sonnenesser einmal gewohnt nüchtern zu mir gesagt. - Buchzitat S. 176 (E-Book)

    Jaqueline Scheiber erzählt in ihrem ersten Roman „Dreimeterdreißig“ eine bewegende Geschichte über Liebe, Verlust und Erinnerungen. Die Autorin, bekannt als „Minusgold“, lebt in Wien und setzt sich intensiv mit Trauer auseinander. In poetischer Sprache stellt sie existenzielle Fragen über Beziehungen und Heimat.

    Worum geht’s genau?
    Klara und Balázs leben in einer Wiener Altbauwohnung. Doch eines Nachts liegt Balázs reglos im Bett – für Klara beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Geschichte wechselt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zeigt ihre Beziehung und Klaras Umgang mit dem plötzlichen Verlust. Was bleibt, wenn ein geliebter Mensch geht?

    Meine Meinung
    Die kreativen Kapitelüberschriften, die zusammen einen Text ergeben, haben mich fasziniert. Die kurzen Kapitel erleichtern das Lesen, und mir gefiel, dass neben romantischer auch platonische Liebe thematisiert wird. Die gendergerechte Sprache empfand ich als positiv.

    Allerdings hatte ich Schwierigkeiten mit der wechselnden Zeitebene – die Orientierung fiel mir anfangs schwer. Die poetische Sprache bietet einige wunderschöne Sätze, doch Klara blieb für mich lange unnahbar, weshalb mich die Geschichte emotional nicht völlig erreichte. Erst im letzten Drittel konnte ich ihren Schmerz wirklich nachfühlen.

    Ein Pluspunkt war die Thematisierung Ungarns – ich habe einiges über das Land gelernt. Die „wienerspezifischen“ Ausdrücke fand ich charmant, könnten für andere aber eine Hürde sein. Auch der Málaga-Urlaub der Protagonist:innen hat mir gefallen, da ich einige Orte wiedererkannte.

    Trotz schöner Momente bin ich beim Lesen immer wieder ins Stocken geraten. Cover und Klappentext versprechen viel, doch die Geschichte konnte mich nicht völlig fesseln.

    Fazit
    Ein nachdenklicher, poetischer Roman über Verlust und Erinnerungen, der jedoch nicht immer leicht zugänglich ist. Wer eine ruhige, melancholische Geschichte sucht, könnte hier fündig werden – mich hat das Buch aber nur teilweise überzeugt. 3 von 5 Sternen.

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