Fr. 31.90

Schweben - Roman

Deutsch · Fester Einband

Versand in der Regel in 1 bis 3 Arbeitstagen

Beschreibung

Mehr lesen

Amira Ben Saouds atmosphärisch dichtes Debüt ist »ein mit gespenstisch ruhiger Seele geschriebener Roman über die existenziellen Zerreißproben der Menschen«. Clemens J. SetzGewalt scheint nicht mehr zu existieren, der Klimawandel längst vollzogen. Eine bedrohliche Gelassenheit liegt über der abgeschotteten Siedlung, in der sie lebt. An ihren eigenen Namen hat sie keine Erinnerung mehr. Sie verdient ihr Geld damit, andere Frauen zu imitieren, deren Angehörige nicht mit dem Verlust der Geliebten, der Ehefrau, der Tochter zurechtkommen. Während eines neuen Auftrags gerät ihre Welt ins Wanken: Wer ist diese Emma, die sie spielt? Weisen seltsame Phänomene am Rand der Siedlung auf deren Untergang hin? Und warum ist sie selbst so besessen davon, eine andere zu sein? Amira Ben Saoud gelingt ein fesselndes Debüt, das schwebend leicht grundsätzliche Fragen nach Identität und Beziehungen stellt und danach, was wir uns selbst vorspielen.

Über den Autor / die Autorin

Amira Ben Saoud, geboren 1989 in Waidhofen/Thaya, studierte Klassische Philologie, Kunstgeschichte und Komparatistik in Wien. Sie war Chefredakteurin des Popkulturmagazins The Gap und Kulturredakteurin beim Standard. »Schweben« ist ihr erster Roman.

Zusammenfassung

Amira Ben Saouds atmosphärisch dichtes Debüt ist »ein mit gespenstisch ruhiger Seele geschriebener Roman über die existenziellen Zerreißproben der Menschen«. Clemens J. Setz

Gewalt scheint nicht mehr zu existieren, der Klimawandel längst vollzogen. Eine bedrohliche Gelassenheit liegt über der abgeschotteten Siedlung, in der sie lebt. An ihren eigenen Namen hat sie keine Erinnerung mehr. Sie verdient ihr Geld damit, andere Frauen zu imitieren, deren Angehörige nicht mit dem Verlust der Geliebten, der Ehefrau, der Tochter zurechtkommen. Während eines neuen Auftrags gerät ihre Welt ins Wanken: Wer ist diese Emma, die sie spielt? Weisen seltsame Phänomene am Rand der Siedlung auf deren Untergang hin? Und warum ist sie selbst so besessen davon, eine andere zu sein? Amira Ben Saoud gelingt ein fesselndes Debüt, das schwebend leicht grundsätzliche Fragen nach Identität und Beziehungen stellt und danach, was wir uns selbst vorspielen.

Zusatztext

"Es sind die ganz großen Themen unserer Zeit, die Ben Saoud in diesem dicht erzählten und fesselnden Debüt verhandelt: Klimakatastrophe, Migration, Identität … Dieser Roman lässt ganz bestimmt nicht kalt." Amira El Ahl, FAZ, 21.05.25

"Ein Buch, das man nicht so bald vergisst ... Amira Ben Saoud hat einen scharfen Blick für Machtverhältnisse im Großen wie im Kleinen, vermeidet jedoch Schuldzuweisungen. Ihr Stil wirkt bewusst unprätentiös, ihr Ton nüchtern, Haarsträubendes erzählt sie beinahe beiläufig – ‚mit gespenstisch ruhiger Seele‘ hält sie Figuren wie Leserschaft auf Distanz." Daniela Strigl, Presse, 26.04.25

"Packend ... Liest sich wie eine bedrückend-dystopische Truman Show ... Als Leserin möchte man es unbedingt wissen. Und bleibt gefesselt bis zum Schluss." Lina Paulitsch, Falter, 19.03.25

"Es gelingt ihr, ein Gefühl existenzieller Unsicherheit auf eigenwillige Weise einzufangen: Alles im Umbruch. Alles in Schwebe." APA, Wolfgang Huber-Lang, 17.03.25

"Auf gerade mal 188 Seiten schreibt sie verdichtet und knapp. Sie spielt mit Unmöglichkeiten, mit Fiktion. Das hervorragende Ende ist absolut nicht vorhersehbar. Dass so viel Überraschendes und Unmögliches passiert, zeichnet den Roman aus … 'Schweben' ist alles andere als ein Wohlfühlbuch. Es überrascht, irritiert und verstört. Und das ist gut so." Zita Bereuter, FM4, 17.03.25

Bericht

"Es sind die ganz großen Themen unserer Zeit, die Ben Saoud in diesem dicht erzählten und fesselnden Debüt verhandelt: Klimakatastrophe, Migration, Identität ... Dieser Roman lässt ganz bestimmt nicht kalt." Amira El Ahl, FAZ, 21.05.25 "Ein Buch, das man nicht so bald vergisst ... Amira Ben Saoud hat einen scharfen Blick für Machtverhältnisse im Großen wie im Kleinen, vermeidet jedoch Schuldzuweisungen. Ihr Stil wirkt bewusst unprätentiös, ihr Ton nüchtern, Haarsträubendes erzählt sie beinahe beiläufig - 'mit gespenstisch ruhiger Seele' hält sie Figuren wie Leserschaft auf Distanz." Daniela Strigl, Presse, 26.04.25 "Packend ... Liest sich wie eine bedrückend-dystopische Truman Show ... Als Leserin möchte man es unbedingt wissen. Und bleibt gefesselt bis zum Schluss." Lina Paulitsch, Falter, 19.03.25 "Es gelingt ihr, ein Gefühl existenzieller Unsicherheit auf eigenwillige Weise einzufangen: Alles im Umbruch. Alles in Schwebe." APA, Wolfgang Huber-Lang, 17.03.25 "Auf gerade mal 188 Seiten schreibt sie verdichtet und knapp. Sie spielt mit Unmöglichkeiten, mit Fiktion. Das hervorragende Ende ist absolut nicht vorhersehbar. Dass so viel Überraschendes und Unmögliches passiert, zeichnet den Roman aus ... 'Schweben' ist alles andere als ein Wohlfühlbuch. Es überrascht, irritiert und verstört. Und das ist gut so." Zita Bereuter, FM4, 17.03.25

Produktdetails

Autoren Amira Ben Saoud
Verlag Paul Zsolnay Verlag
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 18.03.2025
 
EAN 9783552075207
ISBN 978-3-552-07520-7
Seiten 192
Abmessung 133 mm x 20 mm x 210 mm
Gewicht 304 g
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)

Frau, Liebe, Gewalt, Popkultur, Österreich, Beziehungen, Standard, Klimakrise, Dystopie, Identität, entspannen, Debüt, Dystopische und utopische Literatur, Marlen Haushofer, Der Report der Magd, Margaret Atwood, Handmaid's Tale, eintauchen, toxisch

Kundenrezensionen

  • Potenzial verschenkt

    Am 09. April 2025 von mannuberbord geschrieben.

    Die dystopische Welt in der nicht allzu fernen Zukunft, in der der Roman spielt, ist reizvoll. Die Idee des Buches, eine Gesellschaft auszuleuchten, die sich nach dem Klimakollaps in abgeschotteten Siedlungen organisiert hat, hat enormes Potenzial. Auch die Hauptfigur, deren Job es ist, in die Rollen fremder Menschen zu schlüpfen, ist spannend. Leider kann der Roman dieses Potenzial nicht einlösen. Sprachlich bleibt die Schilderung dieser Welt zu konventionell. Auch fehlt es den Figuren an psychologischer Tiefe. Der Plot verliert sich vor allem im letzten Drittel in dem Versuch, verschiedene gesellschaftliche Themen anzusprechen, wobei diese überwiegend nur angerissen werden. Dass das Ende ins Surreale abdriftet, ist sogar noch das Interessanteste daran. Ein Roman muss keine Erklärungen abliefern, er darf sogar Fragen hinterlassen. Doch um einen dauerhaften Eindruck zu hinterlassen, bleibt der Text leider zu oberflächlich, die Stimmung verfliegt schnell. Einen zusätzlichen Punktabzug gibt es zudem für das KI-generierte Cover. Schade!

Schreibe eine Rezension

Top oder Flop? Schreibe deine eigene Rezension.

Für Mitteilungen an CeDe.ch kannst du das Kontaktformular benutzen.

Die mit * markierten Eingabefelder müssen zwingend ausgefüllt werden.

Mit dem Absenden dieses Formulars erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden.