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Einmal, wenn alles vorüber ist - Briefe an Kurt Grell, Gedichte, Dramen, Prosa aus den Jahren 1914-1920

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Als Kriegsfreiwilliger, 1915 in in Nordfrankfreich, hört Carl Zuckmayer aus der Kirche eines verlassenen Dorfes Musik. Am Harmonium sitzt ein deutscher Unteroffizier, von dem er später schreibt: »Er war während des ganzen Krieges ... der einzige Frontsoldat, mit dem mich eine geistige Beziehung verband. Wir trafen uns in jeder dienstfreien Stunde, solange wir in der selben Gegend lagen. Als wir getrennt wurden, schrieben wir uns lange Briefe.«
Die erst vor kurzem aufgefundenen und jetzt in Mainz verwahrten Briefe Zuckmayers an Kurt Grell, hier vollständig wiedergegeben, sind das Herzstück dieses Bandes: unmittelbare Zeugnisse des Kriegserlebens eines Neunzehn-, Zwanzigjährigen. Viel ist von ersten literarischen Arbeiten die Rede, die meisten damals entstandenen Gedichte und manche Prosaarbeit lagen den Briefen bei.
Andere, ebenfalls bisher meist unveröffentlichte Arbeiten des jungen Dichters schließen sich an. Zwei Dramen entstammen der Zeit unmittelbar nach dem Kriegsende, sie gehören ganz in den Expressionismus. Den Abschluß bilden zwei frühe Prosastücke: die bisher unveröffentlichte Erzählung »Zur 'Menschwerdung'« und - versöhnlich - die »Geschichte von einer Geburt«.
Der Mainzer Oberbürgermeister Jockel Fuchs teilt in einem Nachwort mit, wie die Briete an Kurt Grell in ihrer Gesamtheit an die Öffentlichkeit kamen, und gibt Auf-schluß über die Person des Empfängers.

Über den Autor / die Autorin

Carl Zuckmayer, geb. 1896 in Nackenheim am Rhein, meldete sich nach dem Abitur in Mainz als Kriegsfreiwilliger. 1918 begann er ein kurzes Studium der Geistes- und Naturwissenschaften in Frankfurt a.M. und Heidelberg. 1920 ging er nach Berlin. Erste Stücke blieben ohne Erfolg, erst 'Der fröhliche Weinberg' brachte ihm 1925 den Durchbruch und den Kleist-Preis. 1933 verhängten die Nationalsozialisten ein Aufführungsverbot über ihn. Er zog in sein Haus nach Salzburg. 1938 floh er in die Schweiz, ein Jahr später emigrierte er in die USA, wo er als Farmer lebte. Von 1947 bis 1957 hielt er sich abwechselnd in der Schweiz und in den USA auf. 1958 kehrte er endgültig in die Schweiz zurück. Am 18. Januar 1977 ist er als einer der über Jahrzehnte erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren in Visp (Wallis) gestorben.

Zusammenfassung

Als Kriegsfreiwilliger, 1915 in in Nordfrankfreich, hört Carl Zuckmayer aus der Kirche eines verlassenen Dorfes Musik. Am Harmonium sitzt ein deutscher Unteroffizier, von dem er später schreibt: »Er war während des ganzen Krieges ... der einzige Frontsoldat, mit dem mich eine geistige Beziehung verband. Wir trafen uns in jeder dienstfreien Stunde, solange wir in der selben Gegend lagen. Als wir getrennt wurden, schrieben wir uns lange Briefe.«


Die erst vor kurzem aufgefundenen und jetzt in Mainz verwahrten Briefe Zuckmayers an Kurt Grell, hier vollständig wiedergegeben, sind das Herzstück dieses Bandes: unmittelbare Zeugnisse des Kriegserlebens eines Neunzehn-, Zwanzigjährigen. Viel ist von ersten literarischen Arbeiten die Rede, die meisten damals entstandenen Gedichte und manche Prosaarbeit lagen den Briefen bei.


Andere, ebenfalls bisher meist unveröffentlichte Arbeiten des jungen Dichters schließen sich an. Zwei Dramen entstammen der Zeit unmittelbar nach dem Kriegsende, sie gehören ganz in den Expressionismus. Den Abschluß bilden zwei frühe Prosastücke: die bisher unveröffentlichte Erzählung »Zur ›Menschwerdung‹« und - versöhnlich - die »Geschichte von einer Geburt«.


Der Mainzer Oberbürgermeister Jockel Fuchs teilt in einem Nachwort mit, wie die Briete an Kurt Grell in ihrer Gesamtheit an die Öffentlichkeit kamen, und gibt Auf-schluß über die Person des Empfängers.

Produktdetails

Autoren Carl Zuckmayer
Verlag S. Fischer Verlag GmbH
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 01.01.1981
 
EAN 9783100965325
ISBN 978-3-10-096532-5
Seiten 239
Gewicht 438 g
Illustration 8 S. Abb.
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Briefe, Tagebücher

Tagebücher, Briefe, Notizbücher, 1920 bis 1929 n. Chr., 1910 bis 1919 n. Chr., Moderne und zeitgenössische Dramen (ab 1900), anspruchsvolle Literatur, auseinandersetzen, ca. 1920 bis ca. 1929

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