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Nachgelassene Schriften. Abteilung IV: Vorlesungen - Band 8: Ästhetik (1961/62)

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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In dieser zweisemestrigen Vorlesung aus den frühen 1960er Jahren gibt Theodor W. Adorno einen Grundriss seines Denkens über Ästhetik. In Auseinandersetzung mit dem Status der Künste aus der Perspektive des 20. Jahrhunderts sowie mit gesellschaftskritischem Blick auf das Kunst- und Kulturgeschehen der Nachkriegszeit entfaltet er die zentralen Begrifflichkeiten seiner bahnbrechenden ästhetischen Theorie: Schein und Ausdruck, Mimesis und Rationalität, Kunst und Autonomie, Naturschönes und Kunstschönes, das Kunstwerk als Kraftfeld, der Vorrang des Objekts, das Erhabene und die Form.
Systematisch führt Adorno in die maßgeblichen philosophischen Theorien zum Thema ein, widmet sich aber auch konkreten Kunstformen sowie der kontrovers diskutierten Frage nach der Relevanz von Kunst in der Gesellschaft. Luzide und unnachgiebig kommentiert er die kulturkonservativen Strömungen seiner Zeit. Am wichtigsten aber und von ungebrochener Aktualität: Er bestimmt Kunst und ästhetische Erfahrung neu - als kritische Praxis.

Über den Autor / die Autorin


Theodor W. Adorno wurde am 11. September 1903 in Frankfurt am Main geboren und starb am 06. August 1969 während eines Ferienaufenthalts in Visp/Wallis an den Folgen eines Herzinfarkts. Von 1921 bis 1923 studierte er in Frankfurt Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft und promovierte 1924 über
Die Transzendenz des Dinglichen und Noematischen in Husserls Phänomenologie
. Bereits während seiner Schulzeit schloss er Freundschaft mit Siegfried Kracauer und während seines Studiums mit Max Horkheimer und Walter Benjamin. Mit ihnen zählt Adorno zu den wichtigsten Vertretern der »Frankfurter Schule«, die aus dem Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt hervorging. Sämtliche Werke Adornos sind im Suhrkamp Verlag erschienen.


geboren 1964, ist Professorin für Philosophie an der Freien Universität Berlin.

Michael Schwarz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Walter Benjamin Archivs und des Theodor W. Adorno Archivs.

Zusammenfassung

In dieser zweisemestrigen Vorlesung aus den frühen 1960er Jahren gibt Theodor W. Adorno einen Grundriss seines Denkens über Ästhetik. In Auseinandersetzung mit dem Status der Künste aus der Perspektive des 20. Jahrhunderts sowie mit gesellschaftskritischem Blick auf das Kunst- und Kulturgeschehen der Nachkriegszeit entfaltet er die zentralen Begrifflichkeiten seiner bahnbrechenden ästhetischen Theorie: Schein und Ausdruck, Mimesis und Rationalität, Kunst und Autonomie, Naturschönes und Kunstschönes, das Kunstwerk als Kraftfeld, der Vorrang des Objekts, das Erhabene und die Form.
Systematisch führt Adorno in die maßgeblichen philosophischen Theorien zum Thema ein, widmet sich aber auch konkreten Kunstformen sowie der kontrovers diskutierten Frage nach der Relevanz von Kunst in der Gesellschaft. Luzide und unnachgiebig kommentiert er die kulturkonservativen Strömungen seiner Zeit. Am wichtigsten aber und von ungebrochener Aktualität: Er bestimmt Kunst und ästhetische Erfahrung neu – als kritische Praxis.

Produktdetails

Autoren Theodor W Adorno, Theodor W. Adorno
Mitarbeit Anne Eusterschulte (Herausgeber), Schwarz (Herausgeber), Michael Schwarz (Herausgeber)
Verlag Suhrkamp
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 17.12.2025
 
EAN 9783518588246
ISBN 978-3-518-58824-6
Seiten 930
Abmessung 136 mm x 204 mm x 54 mm
Gewicht 888 g
Themen Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Philosophie

Nachkriegszeit, Kunst, Erfahrung, Kunstwerk, Kunsttheorie, Kunstformen, Gesellschaft, Objekt, Relevanz, auseinandersetzen

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