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Der Fluch des Imperiums - Die Ukraine, Polen und der Irrweg in der russischen Geschichte

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Warum Russlands imperiale Vergangenheit zu einer antiwestlichen Politik führt - Geschichte einer fatalen Tradition

Russlands imperiale Vergangenheit ist der Schlüssel, um Putins Überfall auf die Ukraine und seine antiwestlichen Obsessionen zu verstehen. Der renommierte Osteuropa-Historiker Martin Schulze Wessel stellt den Krieg in den langen Kontext der russischen Expansion nach Westen und beschreibt, wie das Ausgreifen in die Ukraine und die Teilungen Polens seit dem 18. Jahrhundert einen Irrweg in der russischen Geschichte begründeten, der als «Fluch des Imperiums» bis heute fortwirkt. Dabei zeigt er, wie eine fatale Ideenwelt entstehen konnte, die noch im 21. Jahrhundert in den Köpfen der Moskauer Führung spukt. Deutschland hat sich nach 1945 von seinem Fluch des Imperiums befreit und sich in Richtung Westen geöffnet. Russland steht dieser Weg noch bevor.

  • "Martin Schulze Wessels meisterhafte Darstellung der neuzeitlichen russischen Geschichte markiert eine Zeitenwende der Osteuropa-Historiografie." Andrii Portnov, Süddeutsche Zeitung
  • Der SPIEGEL-Bestseller jetzt als Taschenbuch
  • War nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2023
  • "Eine beklemmende Geschichtsstunde, die die Augen öffnet für das Gedankengut Putins und seines Regimes, für die Verachtung einer westlichen, diversen Zivilgesellschaft." Aus der Begründung der Jury für die Nominierung zum Deutschen Sachbuchpreis

Inhaltsverzeichnis

Einleitung


Kapitel 1
Russlands Imperium, das Hetmanat und die Republik Polen (1700-1795)
Moskaus Weg nach Europa - Das ukrainische Hetmanat zwischen Polen und Russland - Poltava - Europas erster Ost-West-Konflikt - Russland und die Ukraine nach dem Nordischen Krieg - Katharina II. als Vollenderin Peters I.

Kapitel 2
Imperiale Ordnung und nationale Herausforderung (1796-1856)
Russlands Imperium im Zeitalter Napoléons - Die Heilige Allianz - Der polnische Novemberaufstand als europäisches Ereignis - Russlands Antwort an Europa - Polnische und ukrainische Befreiungsideen - Identitätspolitik des Zarenreichs - Geopolitik im Exil - Europäische Revolution und der Krieg um die Krim - Polens Aufstand und die russische Furcht vor der ukrainischen Frage

Kapitel 3
Die Idee von der russischen Exzeptionalität und das Ende des Zarenreichs (1856-1917)
Das imperiale Ideen-Set nach dem Krimkrieg und dem polnischen Aufstand - Ukrainische Alternativen - Zarische Symbolpolitik und die Suche nach einer außenpolitischen Doktrin - Nationale und soziale Dynamik in der Ukraine - Der erste Weltkrieg - Nationalstaatsgründung in Kyiv - Revolution und Bürgerkrieg

Kapitel 4
Das sowjetische Experiment und die imperiale Tradition (1917-1991)
Alte Grenzen, neue Grenzen - Nationalisierung der Kultur, Zentralismus in der Wirtschaft - Polen und der Prometheismus - Holodomor - Das große russische Volk kehrt zurück - Von Rapallo zum Hitler-Stalin-Pakt - Krieg gegen Polen - Der Große Vaterländische Krieg - Russische und ukrainische Mythen - Jalta und der Kalte Krieg - Die Ukraine als zweite Nation der Sowjetunion - Poststalinismus - Neue Ostpolitik - Polen und die Ukraine in den letzten Jahren des Sowjetimperiums

Kapitel 5
Die postsowjetische Ukraine und Russlands Neoimperialismus (1992-2022)
Die nachgeholte Revolution in der Ukraine - Russlands Weg in die Diktatur - Empire Fatigue und Sowjetnostalgie - Imperiale Infrastrukturen - Imperiale Phantasien: Dugin und Putin

Schluss

Dank
Anmerkungen
Auswahlbibliographie
Bildnachweis
Karten
Personenregister

Über den Autor / die Autorin

Martin Schulze Wessel ist Professor für die Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians- Universität München sowie Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Von 2012 bis 2016 war er Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands. "Der Fluch des Imperiums" war 2023 nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis.

Zusammenfassung

Warum Russlands imperiale Vergangenheit zu einer antiwestlichen Politik führt - Geschichte einer fatalen Tradition

Russlands imperiale Vergangenheit ist der Schlüssel, um Putins Überfall auf die Ukraine und seine antiwestlichen Obsessionen zu verstehen. Der renommierte Osteuropa-Historiker Martin Schulze Wessel stellt den Krieg in den langen Kontext der russischen Expansion nach Westen und beschreibt, wie das Ausgreifen in die Ukraine und die Teilungen Polens seit dem 18. Jahrhundert einen Irrweg in der russischen Geschichte begründeten, der als «Fluch des Imperiums» bis heute fortwirkt. Dabei zeigt er, wie eine fatale Ideenwelt entstehen konnte, die noch im 21. Jahrhundert in den Köpfen der Moskauer Führung spukt. Deutschland hat sich nach 1945 von seinem Fluch des Imperiums befreit und sich in Richtung Westen geöffnet. Russland steht dieser Weg noch bevor.

  • "Martin Schulze Wessels meisterhafte Darstellung der neuzeitlichen russischen Geschichte markiert eine Zeitenwende der Osteuropa-Historiografie." Andrii Portnov, Süddeutsche Zeitung
  • Der SPIEGEL-Bestseller jetzt als Taschenbuch
  • War nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2023
  • "Eine beklemmende Geschichtsstunde, die die Augen öffnet für das Gedankengut Putins und seines Regimes, für die Verachtung einer westlichen, diversen Zivilgesellschaft." Aus der Begründung der Jury für die Nominierung zum Deutschen Sachbuchpreis

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