Fr. 34.00

Topographien des Verlorenen - Zur Praxis des Verlierens und Findens in Kleinanzeigen, 1730-1850

Deutsch · Taschenbuch

Versand in der Regel in 1 bis 3 Arbeitstagen

Beschreibung

Mehr lesen

Wer im 18. und frühen 19. Jahrhundert in Basel etwas verlor, kam nicht umhin, sich an das sogenannte Berichthaus zu wenden. Auf diese Weise fanden tausende von vermissten oder gefundenen Objekten den Weg ins Basler Avisblatt - eine gedruckte Plattform für Verkaufsanzeigen, Leihgesuche und Arbeitsangebote. Diese Verlust- und Fundanzeigen bilden die Quellengrundlage des Buches und ermöglichen Einblicke in Konsumwelten, materielle Kulturen und Alltagsmobilitäten einer städtischen Gesellschaft. Darüber hinaus sind Verlustanzeigen auch Ausduck von Vigilanz, Misstrauen und Devianz im urbanen sozialen Nahbereich, woran sich die dringende Frage anschliessen lässt: Wann galt im Basel der Sattelzeit ein Objekt eigentlich als «verloren»?

Über den Autor / die Autorin

Lars Dickmann ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Graduiertenkolleg «Ambivalent Enmity» an der Universität Heidelberg. 2022 hat er seinen Master in Europäischer Geschichte in globaler Perspektive an der Universität Basel abgeschlossen. Von 2018 bis 2022 war er im SNF-Projekt «Märkte auf Papier. Informationen, Daten und Nachrichten im Basler Avisblatt, 1729–1845» angestellt.

Zusammenfassung

Wer im 18. und frühen 19. Jahrhundert in Basel etwas verlor, kam nicht umhin, sich an das sogenannte Berichthaus zu wenden. Auf diese Weise fanden tausende von vermissten oder gefundenen Objekten den Weg ins Basler Avisblatt – eine gedruckte Plattform für Verkaufsanzeigen, Leihgesuche und Arbeitsangebote. Diese Verlust- und Fundanzeigen bilden die Quellengrundlage des Buches und ermöglichen Einblicke in Konsumwelten, materielle Kulturen und Alltagsmobilitäten einer städtischen Gesellschaft. Darüber hinaus sind Verlustanzeigen auch Ausduck von Vigilanz, Misstrauen und Devianz im urbanen sozialen Nahbereich, woran sich die dringende Frage anschliessen lässt: Wann galt im Basel der Sattelzeit ein Objekt eigentlich als «verloren»?

Vorwort

Konsum, Besitz und Mobilität? Verlustanzeigen als Quellen

Produktdetails

Autoren Lars Dickmann
Verlag Schwabe Verlag Basel
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 13.01.2025
 
EAN 9783796552267
ISBN 978-3-7965-5226-7
Seiten 160
Abmessung 153 mm x 10 mm x 220 mm
Gewicht 256 g
Illustration 7 Farbabb., 1 SW-Zeichn., 6 Farbzeichn.
Serie Basler Beiträge zur Geschichtswissenschaft
Themen Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Geschichte > Neuzeit bis 1918

Swissness, Sozial- und Kulturgeschichte, Industrialisierung und Industriegeschichte, Stadtgeschichte, Basel, Kommunikationsgeschichte, Konsumgeschichte, Sattelzeit, Protoindustrialisierung, Accessoires, Digital History, Materielle Kulturen, Devianzgeschichte

Kundenrezensionen

Zu diesem Artikel wurden noch keine Rezensionen verfasst. Schreibe die erste Bewertung und sei anderen Benutzern bei der Kaufentscheidung behilflich.

Schreibe eine Rezension

Top oder Flop? Schreibe deine eigene Rezension.

Für Mitteilungen an CeDe.ch kannst du das Kontaktformular benutzen.

Die mit * markierten Eingabefelder müssen zwingend ausgefüllt werden.

Mit dem Absenden dieses Formulars erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden.