Fr. 60.00

Philosophische Terminologie und Ambiguität in Lukrez' Lehrgedicht De rerum natura

Deutsch · Fester Einband

Versand in der Regel in 1 bis 3 Arbeitstagen

Beschreibung

Mehr lesen

In der Geschichte der römischen Literatur bietet Lukrez' Lehrgedicht De rerum natura den ersten Text, an dem sich die Beschreibung philosophischer Sachverhalte und die Entwicklung einer lateinischen philosophischen Terminologie genau beobachten lässt. Die philosophische Terminologiebildung bei Lukrez erscheint dabei als Resultat eines Transformationsprozesses der epikureischen Terminologie aus dem Griechischen ins Lateinische. Den Spuren dieser Transformation geht die vorliegende Arbeit exemplarisch anhand einer Reihe detaillierter Einzelstudien nach, die vor dem Hintergrund der epikureischen Sprachtheorie eingeordnet werden. Dabei wird gezeigt, dass Lukrez Phänomene der Ambiguität und Mehrdeutigkeit im Kontext der epikureischen Philosophie gezielt zur Wissensvermittlung einsetzt. Es ergibt sich eine neue Sicht auf die sprachliche Gestaltung des Werkes.

Über den Autor / die Autorin

Sonja K. Borchers studierte Klassische Philologie und Philosophie in Freiburg und Leuven. Ihre Dissertationsschrift zu Lukrez’ philosophischer Terminologie entstand im Rahmen des Tübinger Graduiertenkollegs 1808 «Ambiguität – Produktion und Rezeption».

Zusammenfassung

In der Geschichte der römischen Literatur bietet Lukrez’ Lehrgedicht De rerum natura den ersten Text, an dem sich die Beschreibung philosophischer Sachverhalte und die Entwicklung einer lateinischen philosophischen Terminologie genau beobachten lässt. Die philosophische Terminologiebildung bei Lukrez erscheint dabei als Resultat eines Transformationsprozesses der epikureischen Terminologie aus dem Griechischen ins Lateinische. Den Spuren dieser Transformation geht die vorliegende Arbeit exemplarisch anhand einer Reihe detaillierter Einzelstudien nach, die vor dem Hintergrund der epikureischen Sprachtheorie eingeordnet werden. Dabei wird gezeigt, dass Lukrez Phänomene der Ambiguität und Mehrdeutigkeit im Kontext der epikureischen Philosophie gezielt zur Wissensvermittlung einsetzt. Es ergibt sich eine neue Sicht auf die sprachliche Gestaltung des Werkes.

Vorwort

Ambiguität – ein Schlüssel für das Verstehen der epikureischen Philosophie

Produktdetails

Autoren Sonja K Borchers, Sonja K. Borchers
Verlag Schwabe Verlag Basel
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 09.12.2024
 
EAN 9783796552182
ISBN 978-3-7965-5218-2
Seiten 292
Abmessung 160 mm x 20 mm x 226 mm
Gewicht 550 g
Serien Schwabe Epicurea (SchwEp)
Epicurea
Themen Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Sprach- und Literaturwissenschaft > Klassische Sprachwissenschaft / Literaturwissenschaft

Sprachtheorie, Linguistik, Epikureismus, Sprachpraxis, Polysemie, Ursprungssprache, soziale Metaphern, epikureische Philosophie, epikureische Sprachtheorie, ordinary language

Kundenrezensionen

Zu diesem Artikel wurden noch keine Rezensionen verfasst. Schreibe die erste Bewertung und sei anderen Benutzern bei der Kaufentscheidung behilflich.

Schreibe eine Rezension

Top oder Flop? Schreibe deine eigene Rezension.

Für Mitteilungen an CeDe.ch kannst du das Kontaktformular benutzen.

Die mit * markierten Eingabefelder müssen zwingend ausgefüllt werden.

Mit dem Absenden dieses Formulars erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden.