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Die Erzählgemeinschaft der Neuen Rechten - Zur politischen Soziologie konservativer Krisennarrative

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Was ist rechte Ideologie? Anknüpfend an Karl Mannheims Studie zum konservativen Denkstil zeigt Felix Schilk, dass es ein spezifisches Muster gibt, wie rechte Akteure Geschichte und Gesellschaft erzählen: Mensch und Welt sind schon immer entzweit, die dekadente Gegenwart ist ein andauernder Verfallsprozess und in der Zukunft droht die unvermeidliche Apokalypse. Ein Beispiel dafür ist die sogenannte Neue Rechte, die diese konservativen Krisennarrative für ihren Kampf um Diskursverschiebungen und kulturelle Hegemonie nutzt. Da sie ihre Identität aus der Wiederholung der immer gleichen Untergangsballaden schöpft, ist sie als Erzählgemeinschaft zu verstehen.

Über den Autor / die Autorin










Felix Schilk (Dr. phil.), geb. 1989, forscht am Institut für Medienwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen zur Veralltäglichung rechter Ideologie. Er hat Soziologie und Erziehungswissenschaft in Dresden und Montpellier studiert.

Bericht

»Die Lektüre [ist] außerordentlich gewinnbringend und stellt einen innovativen Beitrag zum Forschungsgebiet dar. Durch [den] exkurslastigen Charakter bietet sich 'Die Erzählgemeinschaft der Neuen Rechten' darüber hinaus auch als schnelles Nachschlagewerk an.«



Matthias Meyer, Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung, 5/1 (2025) 20250313

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