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Dis/kontinuitäten - Oper und Operngeschichte zwischen Weimarer Republik und früher Bundesrepublik

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Beschreibung

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Zäsuren der politischen Geschichte bestimmen das Bild, das wir uns von der Musikgeschichte machen. Die Jahreszahlen 1933 und 1945 wurden mit guten Gründen auch zur musikhistorischen Periodisierung der Oper herangezogen. Das Musiktheater der Weimarer Republik und die Situation der Oper im Nationalsozialismus sind ebenso klar konturierte wie intensiv erforschte Themen, und dass die »Stunde Null« im Selbstverständnis der Avantgarde nach 1945 auch ein Ende der Oper bedeutete, ist zu einem musikgeschichtlichen Topos geworden. Andererseits ist immer wieder auf die vielen Kontinuitäten von »Weimar« zum »Dritten Reich« und von hier in die frühe Bundesrepublik hingewiesen worden. Die Fallstudien dieses Bandes problematisieren die damit gegebene Alternative. In ihrer Vielfalt machen sie die historische Komplexität der Gattung Oper im 20. Jahrhundert greifbar, ausgehend von einer ihrer großen Blütephasen, in der sich neue Werke gegenüber dem Angebot der aufkommenden Massenmedien und einem zur Erstarrung tendierenden Repertoire bewähren mussten.

Über den Autor / die Autorin

Tobias Janz ist Professor für Musikwissenschaft an der Universität Bonn.
Benedetta Zucconi, Dr. phil., ist Juniorprofessorin (ricercatrice) an der Università degli Studi di Cagliari.

Zusatztext

»Eine Fundgrube zu kaum bekanntem Wissen zur Operngeschichte im 20. Jahrhundert« Dirk Klose, Neue Musikzeitung, 7/8 2025

Bericht

»Eine Fundgrube zu kaum bekanntem Wissen zur Operngeschichte im 20. Jahrhundert« Dirk Klose, Neue Musikzeitung, 7/8 2025

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