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Verpackungen der Literatur - Typografische und materielle Oberflächen literarischer Texte seit 1960

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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»[L]auter schönes Layout!« - Seit 1960 tritt ein Element der Literatur, nämlich ihr werbender Paratext, verstärkt auf den Plan. Was bedeutet es für das Verhältnis von literarischem Werk und verpackendem Beiwerk, wenn Autor*innen ihren Geltungsbereich auf die Gestaltung von Covern, Buchumschlägen und Layout ausweiten? Ronald Röttel zeigt, wie Literatur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Auseinandersetzung mit alltäglicher Konsumästhetik, Pop Art und popkulturellen Typografien in Zeitschriften ein Interesse für die Ästhetik ihrer Verpackung und Oberfläche gewinnt. Dazu analysiert er u.a. psychedelische Typografie, raubkopierte Punk-Typografie sowie 'glatte' New Wave-Layouts - und gibt so einen Einblick in ein wenig erforschtes Feld der Medienästhetik.

Über den Autor / die Autorin










Ronald Röttel (Dr.), geb. 1989, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bauhaus-Universität Weimar. Zu seinen Forschungsinteressen gehören typografische Oberflächen der Literatur, populäre Zeitschriften und (post-)digitale Medienästhetiken.

Zusammenfassung

»[L]auter schönes Layout!« – Seit 1960 tritt ein Element der Literatur, nämlich ihr werbender Paratext, verstärkt auf den Plan. Was bedeutet es für das Verhältnis von literarischem Werk und verpackendem Beiwerk, wenn Autor*innen ihren Geltungsbereich auf die Gestaltung von Covern, Buchumschlägen und Layout ausweiten? Ronald Röttel zeigt, wie Literatur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Auseinandersetzung mit alltäglicher Konsumästhetik, Pop Art und popkulturellen Typografien in Zeitschriften ein Interesse für die Ästhetik ihrer Verpackung und Oberfläche gewinnt. Dazu analysiert er u.a. psychedelische Typografie, raubkopierte Punk-Typografie sowie ›glatte‹ New Wave-Layouts – und gibt so einen Einblick in ein wenig erforschtes Feld der Medienästhetik.

Zusatztext

»Röttels Studie bietet ertragreiches Material für literatursoziologische Untesuchungen, etwa im Anschluss an Pierre Bourdieus Überlegungen zum literarischen Feld […]. Interessant ist sie auch für medienwissenschaftliche Fragestellungen – etwa aus der Designforschung oder der Mediengeschichte.«

Bericht

»Röttels Studie bietet ertragreiches Material für literatursoziologische Untesuchungen, etwa im Anschluss an Pierre Bourdieus Überlegungen zum literarischen Feld [...]. Interessant ist sie auch für medienwissenschaftliche Fragestellungen - etwa aus der Designforschung oder der Mediengeschichte.«

Hanna Maria Rompf, MEDIENwissenschaft, 3 (2025) 20250923

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