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Der Wanderfotograf

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Roberto Donetta war fliegender Samenhändler im Bleniotal, als er die Fotografie entdeckte und sie zu seinem Zusatzverdienst machte. Er hatte eine Familie zu ernähren und zog mit Samenkiste, Stativ und Kamera durch das ganze Tal. Die Leute wollten Fotos, und der Autodidakt setzte die Menschen im Tessin, ihren Alltag, ihre Feste, die Dörfer und die Landschaft hundertfach in Szene. Doch er kam aus der Armut nicht heraus. Von seiner Familie verlassen, starb er krank und allein in seinem Haus. Für die über 5000 Glasplatten in der Casa Rotonda interessierte sich 1932 niemand, bis ein halbes Jahrhundert später der Schatz gehoben wurde - und sich ein Fotograf von sensibler Modernität offenbarte. Auf Grundlage von Donettas Gedanken, meist bis spät in die Nacht in großformatige Rechnungsbücher notiert, erzählt Mario Casella das Leben eines eigenständigen Künstlers, aber tief verzweifelten Menschen. Die Stimme Saulles, der oft beim Fotografieren assistierte, trägt die vergnüglichen Geschichten hinter den Fotos bei und weiß um die Hingabe und Improvisationsfreude des Vaters bei seiner Arbeit. Im Zusammenspiel mit ausgesuchten Familienfotos erhellt der Roman nicht nur die bewegende Lebensgeschichte Roberto Donettas, sondern veranschaulicht auch die Anfänge der Fotografie - in einem hoffnungslos armen Tessiner Tal.

Über den Autor / die Autorin

Mario Casella, geboren 1959, ist Journalist, Filmemacher und Bergführer und war über viele Jahre für das Radio und Fernsehen der italienischen Schweiz (RSI) tätig. Nach einer Zeit als Auslandskorrespondent lebt er wieder in der Schweiz und widmet sich Buch- und Filmprojekten sowie Expeditionen.FRANZISKA KRISTEN hat an der FU in Berlin Philosophie und Italianistik (MA) sowie einige Semester Kunstgeschichte studiert. Seit fast zwei Jahrzehnten übersetzt sie Literatur aus dem Italienischen.GUIDO MAGNAGUAGNO ist ein ausgewiesener Kenner der Schweizer Fotografie und war Vizedirektor am Kunsthaus Zürich, als dort 1987 unter dem Titel »Das Tessin und seine Fotografen« erstmals Fotos von Roberto Donetta ausgestellt wurden.

Zusammenfassung

Roberto Donetta war fliegender Samenhändler im Bleniotal, als er die Fotografie entdeckte und sie zu seinem Zusatzverdienst machte. Er hatte eine Familie zu ernähren und zog mit Samenkiste, Stativ und Kamera durch das ganze Tal. Die Leute wollten Fotos, und der Autodidakt setzte die Menschen im Tessin, ihren Alltag, ihre Feste, die Dörfer und die Landschaft hundertfach in Szene. Doch er kam aus der Armut nicht heraus. Von seiner Familie verlassen, starb er krank und allein in seinem Haus. Für die über 5000 Glasplatten in der Casa Rotonda interessierte sich 1932 niemand, bis ein halbes Jahrhundert später der Schatz gehoben wurde - und sich ein Fotograf von sensibler Modernität offenbarte. Auf Grundlage von Donettas Gedanken, meist bis spät in die Nacht in großformatige Rechnungsbücher notiert, erzählt Mario Casella das Leben eines eigenständigen Künstlers, aber tief verzweifelten Menschen. Die Stimme Saulles, der oft beim Fotografieren assistierte, trägt die vergnüglichen Geschichten hinter den Fotos bei und weiß um die Hingabe und Improvisationsfreude des Vaters bei seiner Arbeit.  Im Zusammenspiel mit ausgesuchten Familienfotos erhellt der Roman nicht nur die bewegende Lebensgeschichte Roberto Donettas, sondern veranschaulicht auch die Anfänge der Fotografie - in einem hoffnungslos armen Tessiner Tal.

Zusatztext

»Casella hat in seinem Roman [den Fotograf Roberto Donetta], [der] bei diesen Aufnahmen hinter der Kamera stand, mit Leben gefüllt.« Ulrich Breth / Faust-Kultur

»Robert Walser der Kamera.« NZZ
»Jede [von Roberto Donettas] Fotografien enthält Überschussmomente, die dem heutigen Betrachter mehr mitteilen, als den Menschen vor und hinter der Kamera damals bewusst gewesen sein mag: nämlich Zeugen einer Welt zu sein, die unwiederbringlich verloren ist. Es ist das Verdienst von Casellas Roman, diesem Eindruck eine sprachliche Form gegeben zu haben.« Ulrich Breth / Faust-Kultur

Bericht

»Casella hat in seinem Roman [den Fotograf Roberto Donetta], [der] bei diesen Aufnahmen hinter der Kamera stand, mit Leben gefüllt.« Ulrich Breth / Faust-Kultur

»Robert Walser der Kamera.« NZZ
»Jede [von Roberto Donettas] Fotografien enthält Überschussmomente, die dem heutigen Betrachter mehr mitteilen, als den Menschen vor und hinter der Kamera damals bewusst gewesen sein mag: nämlich Zeugen einer Welt zu sein, die unwiederbringlich verloren ist. Es ist das Verdienst von Casellas Roman, diesem Eindruck eine sprachliche Form gegeben zu haben.« Ulrich Breth / Faust-Kultur

Produktdetails

Autoren Mario Casella
Mitarbeit Guido Magnaguagno (Vorwort), Franziska Kristen (Übersetzung)
Verlag Atlantis Zürich
 
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 28.08.2023
 
EAN 9783715250281
ISBN 978-3-7152-5028-1
Seiten 224
Abmessung 150 mm x 20 mm x 210 mm
Gewicht 390 g
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Romanhafte Biographien

Fotografie, Deutsche Literatur, Kunst, Armut, Schweiz, Swissness, Tessin, Bleniotal, entspannen, Roberto Donetta, Casa Rotonda

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