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Collin - Roman

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Eine provokanter und hellsichtiger Roman und eine Abrechnung mit der stalinistischen Vergangheit der DDR

Zwei sterbenskranke Männer haben miteinander gewettet, wer von ihnen seine Krankheit überstehen und den Widersacher überdauern wird. Der eine, Schriftsteller und Staatspreisträger, will überleben, um seine Memoiren zu schreiben und eine alte Schuld zu tilgen, die schwer auf ihm lastet. Der andere, ein Stasi-Funktionär, will das Erscheinen dieser Memoiren verhindern, weil darin etwas über ihn offenbart würde, was er lieber im Dunkeln weiß. Stefan Heym inszeniert in »Collin« eine rückhaltlose »Suche nach dem Verlorenen, den Leichen im Keller, den von den Planierraupen der Parteiräson Zermalmten, nach den 'Sünden der Väter'.« Der SPIEGEL
Heyms provokantester und hellsichtigster Roman über die Nachwirkungen des Stalinismus macht deutlich, warum die DDR ein Jahrzehnt später scheitern musste. Bei C. Bertelsmann erstmals 1979 erschienen und mit Curd Jürgens in der Titelrolle verfilmt, endlich wieder lieferbar als Penguin-Taschenbuch.

Über den Autor / die Autorin

Stefan Heym, 1913 in Chemnitz geboren, emigrierte, als Hitler an die Macht kam. In seiner Exilheimat New York schrieb er seine ersten Romane. In der McCarthy-Ära kehrte er nach Europa zurück und fand 1953 Zuflucht, aber auch neue Schwierigkeiten in der DDR. Als Romancier und streitbarer Publizist wurde er vielfach ausgezeichnet und international bekannt. Er gilt als Symbolfigur des aufrechten Gangs und ist einer der maßgeblichen Autoren der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. Er starb 2001 in Israel.

Zusammenfassung

Eine provokanter und hellsichtiger Roman und eine Abrechnung mit der stalinistischen Vergangheit der DDR

Zwei sterbenskranke Männer haben miteinander gewettet, wer von ihnen seine Krankheit überstehen und den Widersacher überdauern wird. Der eine, Schriftsteller und Staatspreisträger, will überleben, um seine Memoiren zu schreiben und eine alte Schuld zu tilgen, die schwer auf ihm lastet. Der andere, ein Stasi-Funktionär, will das Erscheinen dieser Memoiren verhindern, weil darin etwas über ihn offenbart würde, was er lieber im Dunkeln weiß. Stefan Heym inszeniert in »Collin« eine rückhaltlose »Suche nach dem Verlorenen, den Leichen im Keller, den von den Planierraupen der Parteiräson Zermalmten, nach den ›Sünden der Väter‹.«
Der SPIEGEL


Heyms provokantester und hellsichtigster Roman über die Nachwirkungen des Stalinismus macht deutlich, warum die DDR ein Jahrzehnt später scheitern musste. Bei C. Bertelsmann erstmals 1979 erschienen und mit Curd Jürgens in der Titelrolle verfilmt, endlich wieder lieferbar als Penguin-Taschenbuch.

Produktdetails

Autoren Stefan Heym
Verlag Penguin Verlag München
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 01.06.2023
 
EAN 9783328110194
ISBN 978-3-32-811019-4
Seiten 400
Abmessung 126 mm x 188 mm x 31 mm
Gewicht 390 g
Serie Stefan-Heym-Werkausgabe, Romane
Themen Belletristik > Erzählende Literatur

DDR, Berlin, Herzinfarkt, Ostdeutschland, Zweite Hälfte 20. Jahrhundert (1950 bis 1999 n. Chr.), Memoiren, Gesamtausgabe, Werkausgabe, Ostberlin, Staatssicherheit, Nationalschriftsteller, Stasifunktionär, Zweite Hälfte 20. Jahrhundert (ca. 1950 bis ca. 1999)

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