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Der Tonträger beschäftigt sich eingehend mit der Bedeutung und der Prüfung der sozialen Fähigkeiten bei einer Führungskraft. Er stellt als wesentlichen Mangel der meisten Auswahlverfahren die klare Überbetonung des fachlichen Könnens heraus. Eine unverzichtbare Voraussetzung für erfolgreiches Führen ist, dass der Vorgesetzte über ein angemessenes Selbstbewusstsein verfügt. Selbst- und Fremdeinschätzung müssen weitgehend übereinstimmen. Starke Unsicherheit ruft nämlich autoritäres oder Laissez-faire-Führen hervor. Bei der Auswahl von Führungskräften geht es darum, über das Einstellungsgespräch, aber auch über Arbeitsproben, herauszufinden, ob und wieweit der Vorgesetzte konstruktiv kritisiert und empfangene Kritik positiv verarbeitet. Er muss sensibel sein für zwischenmenschliche Beziehungen und damit aufgeschlossen für die Anliegen und Probleme seiner Mitarbeiter - und dennoch die Ziele seiner Arbeitsgruppe konsequent verwirklichen. Über einen Test muss der Einstellende prüfen, ob der Kandidat die erforderliche organisatorische Begabung besitzt. Deutlich herausgearbeitet werden die unterschiedlichen Anforderungen an Abteilungs- und an Gruppenleiter und die Konsequenzen, die sich daraus für das Auswählen ergeben.
Inhaltsverzeichnis
"Bisherige Überbetonung der Fachkompetenz - Wesentliche Anforderungen an den Führenden - Nachteile der Auswahl allein über Einstellungsgespräche - Angemessenes Selbstbewusstsein als unabdingbare Voraussetzung - Das Kennenlernen des sozialen Umfelds - Prüfung der Führungsfähigkeit über Arbeitsproben - Die Übereinstimmung zwischen Selbstbild und Fremdbild - Aufstieg in der Fach- oder in der Führungslaufbahn"