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Die Reisenden der Nacht - Roman

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Vier Frauen, vier Generationen und Entscheidungen, die ein Leben prägen - und rettenWas, wenn mein Kind nur dann leben kann, wenn ich es weggebe? Die junge Schriftstellerin Ally steht vor genau dieser Frage. Ihre Tochter Lilith ist hochintelligent, doch Hitlers Rassenideologie spricht Mischlingskindern wie ihr jegliches Existenzrecht ab. Schweren Herzens schickt Ally sie mit einem jüdischen Ehepaar ins sichere Kuba, während sie selbst zurückbleibt.Jahre später steht Lilith auf Kuba vor derselben Entscheidung, denn ihr Mann Martin wird von den Männern Fidel Castros verfolgt und getötet. Auch sie sieht sich gezwungen, ihre Tochter, Nadine, in Sicherheit zu bringen. Lange herrscht Schweigen - bis Nadines Tochter Luna es wagt, sich auf die Suche nach ihren Wurzeln zu machen. Was sie über die Geschichte ihrer Familie erfährt, bewegt sie zutiefst ...Ein besonderer Roman von eindringlicher Intensität, der lange im Gedächtnis bleibt

Über den Autor / die Autorin

Armando Lucas Correa lebt in Manhattan und arbeitet dort als Herausgeber des wichtigsten Magazins der spanischen Gemeinschaft in den USA, People en Español. Zuvor arbeitete er auf Kuba als Herausgeber eines Kulturmagazins. Für seine journalistischen Arbeiten wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem von der National Association of Hispanic Publications und der Society of Professional Journalism.

Zusammenfassung

Vier Frauen, vier Generationen und Entscheidungen, die ein Leben prägen - und retten
Was, wenn mein Kind nur dann leben kann, wenn ich es weggebe? Die junge Schriftstellerin Ally steht vor genau dieser Frage. Ihre Tochter Lilith ist hochintelligent, doch Hitlers Rassenideologie spricht Mischlingskindern wie ihr jegliches Existenzrecht ab. Schweren Herzens schickt Ally sie mit einem jüdischen Ehepaar ins sichere Kuba, während sie selbst zurückbleibt.
Jahre später steht Lilith auf Kuba vor derselben Entscheidung, denn ihr Mann Martin wird von den Männern Fidel Castros verfolgt und getötet. Auch sie sieht sich gezwungen, ihre Tochter, Nadine, in Sicherheit zu bringen. Lange herrscht Schweigen - bis Nadines Tochter Luna es wagt, sich auf die Suche nach ihren Wurzeln zu machen. Was sie über die Geschichte ihrer Familie erfährt, bewegt sie zutiefst ...
Ein besonderer Roman von eindringlicher Intensität, der lange im Gedächtnis bleibt

Vorwort

Ein besonderer Roman von eindringlicher Intensität

Zusatztext

"Ein aufwühlendes Werk."TV Star, 23.08.2023"Ein Vier-Generationen-Roman voller Intensität und in Leichtigkeit erzählter Tiefe. Gekonnt verbindet Armando Lucas Correa historische Ereignisse mit der Geschichte einer Familie, in der die Frauen schwere Verluste ertragen müssen. Flüssig geschrieben, aber in seiner Tragik nicht immer einfach zu verkraften, lässt der Roman auch nach der Lektüre nicht los und hallt so noch lange nach."Carola Krauße-Reim, Belletristik-Couch, 07.2023"Ein Familienroman voller Tragik und Verzweiflung, nüchtern, aber mit großer Intensität erzählt."Neue Presse, 26.09.2023"Ein zeitgeschichtlicher, sehr empathischer Roman, der zeigt, dass man entwurzelt, heimatlos und ohne Muttersprache dennoch Kraft und Lebensmut finden kann, um in einem fremden Land neu zu beginnen."Maria Dorrer, bn.Bibliotheksnachrichten, 11.2023

Bericht

"Ein aufwühlendes Werk." TV Star, 23.08.2023 "Ein Vier-Generationen-Roman voller Intensität und in Leichtigkeit erzählter Tiefe. Gekonnt verbindet Armando Lucas Correa historische Ereignisse mit der Geschichte einer Familie, in der die Frauen schwere Verluste ertragen müssen. Flüssig geschrieben, aber in seiner Tragik nicht immer einfach zu verkraften, lässt der Roman auch nach der Lektüre nicht los und hallt so noch lange nach." Carola Krauße-Reim, Belletristik-Couch, 07.2023 "Ein Familienroman voller Tragik und Verzweiflung, nüchtern, aber mit großer Intensität erzählt." Neue Presse, 26.09.2023 "Ein zeitgeschichtlicher, sehr empathischer Roman, der zeigt, dass man entwurzelt, heimatlos und ohne Muttersprache dennoch Kraft und Lebensmut finden kann, um in einem fremden Land neu zu beginnen." Maria Dorrer, bn.Bibliotheksnachrichten, 11.2023

Produktdetails

Autoren Armando Lucas Correa
Mitarbeit Angela Koonen (Übersetzung)
Verlag Bastei Lübbe
 
Originaltitel The Night Travellers
Sprache Deutsch
Altersempfehlung ab 16 Jahren
Produktform Fester Einband
Erschienen 26.05.2023
 
EAN 9783785728444
ISBN 978-3-7857-2844-4
Seiten 416
Abmessung 177 mm x 33 mm x 221 mm
Gewicht 572 g
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)

Familie, Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit, Freiheit, Berlin, Eugenik, Vertreibung, Deutschland, Kuba, Vereinigte Staaten von Amerika, USA, Flucht, Bezug zu Juden und jüdischen Gruppen, Poesie, Familiengeheimnis, Düsseldorf, Mutterliebe, Jüdisches Leben, Fidel Castro, packend, Frauenschicksale, eintauchen, ergreifend, literarische Unterhaltung, vier Generationen Frauen

Kundenrezensionen

  • Ergreifende Schicksale aus dem Zweiten Weltkrieg

    Am 03. Juni 2023 von Tara geschrieben.

    „Die Reisenden der Nacht“ ist ein erschreckender und ergreifender Roman des in in Manhattan lebenden Autors Armando Lucas Correa, der unter die Haut geht.

    Die Handlung startet im März 1931 in Berlin. Die Schriftstellerin Ally Keller liegt in den Wehen und bekommt eine Tochter – Lillth. Der Vater ist ein schwarzer Musiker - Marcus - den sie in Düsseldorf kennengelernt und unfreiwillig zurückgelassen hat. Mit einem Mischlingskind ist das Leben für sie alles andere als leicht und sie traut sich nur in der Nacht, wenn es dunkel ist, mit Lilith auf die Straße. Ally ist einsam und bekommt die Unmenschlichkeit des Nationalsozialismus zu spüren. Ein kleiner Lichtblick ist ihr Nachbar, der Professor Bruno Bormann, der für Lilith wie ein Opa ist. Die politische Lage spitzt sich zu und Ally wird klar, dass sie ihre Tochter wegen Hitlers Rassenideologie nicht bei sich behalten kann. Schweren Herzens entscheidet sie sich Lilith gemeinsam mit den jüdischen Ehepaar Herzog nach Kuba reisen zu lassen.

    Der Schreibstil von Armando Lucas Correa liest sich trotz der schwere der Thematik leicht. Abgesehen von einigen wichtigen Rückblicken erzählt er seine Geschichte chronologisch und beginnt jedes Kapitel mit einer Orts und Jahresangabe.
    Nachdem sich Ally von Lilith getrennt hat, steht nun diese zunächst im Vordergrund. Wie bereits dem Klappentext zu entnehmen ist, ändert sich dies und im Verlauf der Handlung lernen wir vier Generationen und damit auch vier Frauen kennen.
    Aus meiner Sicht hat das Buch viel zu wenig Seiten. Jede der Protagonistinnen hat ein ergreifendes Schicksal und hätte Stoff für ein eigenes Buch geboten. So wird vieles nur angerissen und es fehlt an einigen Stellen an Tiefe.

    Die historischen Ereignisse hat der Autor gut recherchiert und sie gelungen mit der Handlung verwoben. Sowohl die geschichtlichen Hintergründe aus Deutschland als auch die Ereignisse in Kuba sind erschreckend und ergreifend. Vieles war mir bekannt und trotzdem sorgen die hier beschriebenen Einzelschicksale für Fassungslosigkeit.

    Mit den abschließenden „Anmerkungen des Autos“ hat Armando Lucas Correa seinen Roman gelungen abgerundet.
    Auch wenn ich mir mehr Details gewünscht hätte und mir die Zeitsprünge so manches mal zu groß erschienen, für mich ist dies ein gelungener historischer Roman, der dafür sorgt, dass ein Stück Geschichte unvergessen bleibt.

    Ich werde dieses Buch sicherlich noch lange im Gedächtnis behalten.

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