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»Es gibt keine Seligkeit ohne Bücher« - Über das (Vor)Lesen, Sammeln und Schreiben

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Ein Leben ohne Bücher? Für Arno Schmidt unvorstellbar!
Sein Vater, ein unpoetischer Wachtmeister, hatte dem Dreijährigen immerhin Karl May und Jules Vernes vorgelesen. Rasch lernte er selbst lesen und konnte sich frei im Fantasiereich der Literatur bewegen. Als junger Mann begann Arno Schmidt in Antiquariaten nach raren Büchern zu stöbern, und seine ersten literarischen Versuche schrieb er in buchähnliche Kladden. Dieser Band versammelt Texte Arno Schmidts zum Thema »der Schriftsteller und das Buch«; er führt die Leser in das »Gewölk von Braun und Gold« alter Bibliotheken, die Schmidt so liebte.

Inhaltsverzeichnis

Lesen ist schrecklich!
Flucht vor dem Werk
Ich bin erst Sechzig
Nebenberuf: Dichter?
Die Brotarbeit
Schulausflug
Dichtung und Dialekt
'Urkundlich belegt'
Literatur: Tradition oder Experiment?
Hegemeister des Geistes
Ach, wie gut, daß Niemand weiß . . . !
Muß das künstlerische Material kalt gehalten werden?
Unsterblichkeit für Amateure
Hände weg vom Lexikon!
Armes Deutschland!
Julianische Tage
Und es blitzten die Sterne . . .
'Sind wir noch ein Volk der Dichter & Denker?'
»'Wahrheit' - ?«, seggt Pilatus, un griff lacht . . . . .
Eines Hähers » : Tué !« und 1014 fallend
'Meine Bibliothek'
Der Platz, an dem ich schreibe

Über den Autor / die Autorin


Arno Schmidt wurde am 18. Januar 1914 in Hamburg geboren. Nachdem er kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, arbeitete er zunächst als Dolmetscher, von 1947 an als freier Schriftsteller. Nach Stationen in Cordingen, Kastel an der Saar und Darmstadt zog er 1958 mit seiner Frau Alice nach Bargfeld (Kreis Celle), wo er bis zu seinem Tod zurückgezogen lebte. Von 1949 an, als seine Erzählung
Leviathan
in Buchform erschien, entstanden Romane, Dialoge zur Literatur für den Rundfunk, Essays und biographische Arbeiten, darunter sein Hauptwerk
Zettel‘s Traum
, 1334 DIN-A3-Seiten stark und über zehn Kilo schwer. Aufgrund des komplexen Layouts konnte es 1970 nur als Faksimile des Typoskripts erscheinen; erst seit 2010 liegt es in gesetzter Form vor. Arno Schmidt starb am 3. Juni 1979 in Celle. Zwei Jahre nach seinem Tod gründeten seine Frau Alice und Jan Philipp Reemtsma die Arno Schmidt Stiftung.


Bernd Rauschenbach, geboren 1952 in Berlin, ist Germanist und Literaturwissenschaftler. Bis 2018 war er als geschäftsführender Vorstand für die Arno Schmidt Stiftung tätig. Mit Susanne Fischer ist er Herausgeber u. a. der
Bargfelder Ausgabe
der Werke Arno Schmidts.

Zusammenfassung

Ein Leben ohne Bücher? Für Arno Schmidt unvorstellbar!
Sein Vater, ein unpoetischer Wachtmeister, hatte dem Dreijährigen immerhin Karl May und Jules Vernes vorgelesen. Rasch lernte er selbst lesen und konnte sich frei im Fantasiereich der Literatur bewegen. Als junger Mann begann Arno Schmidt in Antiquariaten nach raren Büchern zu stöbern, und seine ersten literarischen Versuche schrieb er in buchähnliche Kladden. Dieser Band versammelt Texte Arno Schmidts zum Thema »der Schriftsteller und das Buch«; er führt die Leser in das »Gewölk von Braun und Gold« alter Bibliotheken, die Schmidt so liebte.

Produktdetails

Autoren Arno Schmidt
Mitarbeit Bernd Rauschenbach (Herausgeber)
Verlag Suhrkamp
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 14.06.2023
 
EAN 9783518473344
ISBN 978-3-518-47334-4
Seiten 160
Abmessung 135 mm x 13 mm x 210 mm
Gewicht 190 g
Serie suhrkamp taschenbuch
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)

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