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Die Eroberung des Museums - Aneignung und Mitgestaltung des Tribal Museums Bhopal durch seine indischen Besucher*innen

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Das Museumserlebnis ergibt sich nicht nur aus dem Konzept einer Ausstellung, auch das Publikum bringt hohe Handlungs- und Gestaltungskompetenzen mit, die bisher kaum beachtet wurden. Mit ihrer umfassenden Untersuchung des Tribal Museums in Bhopal liefert Ina Roß eine erste Studie zur Wirkmächtigkeit von Museumsbesucher*innen. Sie gibt detaillierte Einsichten in eine nicht-westliche Kulturinstitution, die sich als dynamischer sozialer Raum erweist, dessen Nutzung vom Publikum eigeninitiativ und alltagsorientiert mitbestimmt wird. Diese neue Form postkolonialer Museumsproduktion zwischen Institution, Source Community und Publikum bietet Inspiration für Museen weltweit.

Über den Autor / die Autorin

Ina Roß (Dr.), geb. 1970, lehrt Kulturmanagement und Künstler*innenmarketing an der Universität des Saarlandes und an der Hochschule der Künste Saar. Sie war fünf Jahre lang in Neu-Delhi Dozentin für Arts Management an der National School of Drama (NSD) und an der Jamia Millia Islamia University. Sie forscht zum Kulturpublikum in der nicht-westlichen Welt, zur Marketingpraxis von Museen und Theatern in Indien und zu kreativem Künstler*innenmarketing. In ihren Veröffentlichungen zeigt sie besonders, wie das Publikum sich kulturelle Räume aneignet und den eigenen Bedürfnissen anpasst.

Zusammenfassung

Das Museumserlebnis ergibt sich nicht nur aus dem Konzept einer Ausstellung, auch das Publikum bringt hohe Handlungs- und Gestaltungskompetenzen mit, die bisher kaum beachtet wurden. Mit ihrer umfassenden Untersuchung des Tribal Museums in Bhopal liefert Ina Roß eine erste Studie zur Wirkmächtigkeit von Museumsbesucher*innen. Sie gibt detaillierte Einsichten in eine nicht-westliche Kulturinstitution, die sich als dynamischer sozialer Raum erweist, dessen Nutzung vom Publikum eigeninitiativ und alltagsorientiert mitbestimmt wird. Diese neue Form postkolonialer Museumsproduktion zwischen Institution, Source Community und Publikum bietet Inspiration für Museen weltweit.

Zusatztext

»Eine der größten Stärken der Publikation ist die detaillierte Beschreibung der Methodik und Herangehensweise durch die Autorin. Sie bietet ein klares Modell, das sich nicht nur für ihre Studie eignet, sondern das sich auch als Grundlage für zukünftige Untersuchungen anderer Museen und der Formen von Besucher/-innen-Beteiligung eignet. Das Buch bietet sich daher hervorragend als Einführung in diesen Themenbereich.«

Bericht

»Die vorliegende Studie zu einem tribalen Museum in Indien dürfte die Aufmerksamkeit verstärkt auf den Museums- und Kultursektor in Südasien und die Vielfalt an Interaktionspraktiken durch lokale Besucher_innen über den indischen Kontext hinaus lenken.«

Annette Löseke, mdw-Magazin, 6/7 (2023) 20230509

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