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Das lange Schweigen - Zwischen Widerstand und Lebenshunger

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Arnold Münster, der Vater des Autors, wird 1935 zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt, da er eine kommunistische Widerstandsgruppe anführte. In diesen acht Jahren erlebt er Demütigungen, Folter und menschenunwürdige Bedingungen. Ausgerechnet dieser Mann verliebt sich später in Lilly Curtius, die bereits ein Kind mit einem nationalsozialistischen Klinikdirektor hat. Arnold steht zwar auf der richtigen Seite der Geschichte, doch er misstraut der jungen bundesrepublikanischen Demokratie. Seinen Kindern gegenüber ist er kühl und distanziert. So herrscht im Hause Münster ein ohrenbetäubendes Schweigen.Nach Arnolds Tod im Jahr 1990 werden Historiker auf seine Rolle im Widerstand aufmerksam. Der Autor entdeckt einen umfassenden Nachlass. Dieser enthüllt einen neuen Blick auf den Vater: ein zerrissener, traumatisierter, intellektueller Mensch tritt zum Vorschein. Das Leben von Arnold Münster und seiner Familie gibt einen sehr persönlichen Blick auf den Nationalsozialismus und die widersprüchliche Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg.

Über den Autor / die Autorin

Nikolaus Münster wurde 1951 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Studium der Volkswirtschaft und Politik in Frankfurt am Main folgte ein Aufbegehren in der Studentenrevolte. Von 1982 bis 1991 war Münster als Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Stadtplanung, Architektur und Kommunalpolitik der Stadt Frankfurt zuständig. Im Anschluss leitete er für 25 Jahre das Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main.

Zusammenfassung

Arnold Münster, der Vater des Autors, wird 1935 zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt, da er eine kommunistische Widerstandsgruppe anführte. In diesen acht Jahren erlebt er Demütigungen, Folter und menschenunwürdige Bedingungen. Ausgerechnet dieser Mann verliebt sich später in Lilly Curtius, die bereits ein Kind mit einem nationalsozialistischen Klinikdirektor hat. Arnold steht zwar auf der richtigen Seite der Geschichte, doch er misstraut der jungen bundesrepublikanischen Demokratie. Seinen Kindern gegenüber ist er kühl und distanziert. So herrscht im Hause Münster ein ohrenbetäubendes Schweigen.
Nach Arnolds Tod im Jahr 1990 werden Historiker auf seine Rolle im Widerstand aufmerksam. Der Autor entdeckt einen umfassenden Nachlass. Dieser enthüllt einen neuen Blick auf den Vater: ein zerrissener, traumatisierter, intellektueller Mensch tritt zum Vorschein. Das Leben von Arnold Münster und seiner Familie gibt einen sehr persönlichen Blick auf den Nationalsozialismus und die widersprüchliche Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg.

Vorwort

Der Widerstandskämpfer und die Wegseherin

Zusatztext

"Eine sehr fordernde, spannende, verstörende Lektüre."
Eva Demski

"Die Nazis sperren einen blutjungen Studenten ins Zuchthaus. Doch der gibt nicht auf, sondern lernt um sein Leben und verlässt die Zelle nach Jahren als Wissenschaftler von Weltrang. Ein unfassbar trauriges, unfassbar bewundernswertes Schicksal."
Uwe Wittstock

"Das liest sich ungeheuer spannend. Und geht alle an, die etwas über die Tiefenschichten des anhaltenden deutschen Unbehagens erfahren möchten."
Michael Hierholzer, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Bericht

"Eine sehr fordernde, spannende, verstörende Lektüre."
Eva Demski

"Die Nazis sperren einen blutjungen Studenten ins Zuchthaus. Doch der gibt nicht auf, sondern lernt um sein Leben und verlässt die Zelle nach Jahren als Wissenschaftler von Weltrang. Ein unfassbar trauriges, unfassbar bewundernswertes Schicksal."
Uwe Wittstock

"Das liest sich ungeheuer spannend. Und geht alle an, die etwas über die Tiefenschichten des anhaltenden deutschen Unbehagens erfahren möchten."
Michael Hierholzer, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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