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In der Zukunft schwelgen - Von Würde und Gerechtigkeit und dem Arabischen Frühling. Essays aus Nahost und Nordafrika

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Von Marokko bis Bahrain: Die Jahre 2010 und 2011 markieren bis heute eine gesellschaftspolitische Zäsur in Nordafrika und im Nahen Osten. Mit unglaublichem Mut erhoben sich Millionen Menschen gegen Herrschende, deren Macht innenpolitisch auf brutaler Repression und außenpolitisch auf einer fatalen Mischung aus westlichen Interessen, Gleichgültigkeit und Kurzsichtigkeit beruhte. Das Besondere an diesen Aufständen aber ist, dass nicht sozioökonomische Forderungen im Mittelpunkt standen, sondern etwas, das geistiger scheint und existentieller ist: Würde. Vieles von dem, was die Protestierenden anstrebten, hat sich nicht erfüllt. Doch zeichnet sich in den Auseinandersetzungen der Beiträger*innen dieses Bandes mit dem, was sie erlebt und erreicht haben, ab, was trotz allem aus den Revolutionen gewachsen ist: Räume für Debatten, die vorher undenkbar waren, und die Möglichkeit, erstmals in einer Zukunft zu schwelgen, die sie repräsentiert.

Über den Autor / die Autorin

Sandra Hetzl übersetzt, schreibt, forscht und kuratiert Veranstaltungen mit einem Fokus auf zeitgenössische arabische Literatur. Sie hat Erzähl- und Lyrikbände und Sachbücher von u.a. Rasha Abbas, Kadhem Khanjar und Aref Hamza übersetzt. Sie ist Gründerin des Agenturkollektivs 10/11 für zeitgenössische arabische Literatur und des Literaturfestivals Downtown Spandau Medina.

Zusammenfassung

Von Marokko bis Bahrain: Die Jahre 2010 und 2011 markieren bis heute eine gesellschaftspolitische Zäsur in Nordafrika und im Nahen Osten. Mit unglaublichem Mut erhoben sich Millionen Menschen gegen Herrschende, deren Macht innenpolitisch auf brutaler Repression und außenpolitisch auf einer fatalen Mischung aus westlichen Interessen, Gleichgültigkeit und Kurzsichtigkeit beruhte. Das Besondere an diesen Aufständen aber ist, dass nicht sozioökonomische Forderungen im Mittelpunkt standen, sondern etwas, das geistiger scheint und existentieller ist: Würde. Vieles von dem, was die Protestierenden anstrebten, hat sich nicht erfüllt. Doch zeichnet sich in den Auseinandersetzungen der Beiträger*innen dieses Bandes mit dem, was sie erlebt und erreicht haben, ab, was trotz allem aus den Revolutionen gewachsen ist: Räume für Debatten, die vorher undenkbar waren, und die Möglichkeit, erstmals in einer Zukunft zu schwelgen, die sie repräsentiert.

Zusatztext

»[Das Buch] veranschaulicht schmerzhaft und ermutigend zugleich die höchst heterogenen Lebensrealitäten und gesellschaftlichen Kämpfe für Menschenwürde in der Region.«

Bericht

»[Das Buch] veranschaulicht schmerzhaft und ermutigend zugleich die höchst heterogenen Lebensrealitäten und gesellschaftlichen Kämpfe für Menschenwürde in der Region.«

www.centrum3.at/bibliothek, 1 (2023) 20230117

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