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Als das Böse kam - Thriller | »Ivar Leon Menger hat ein selten schönes Stück Spannung geschrieben. Gedankenvoll und elegant und wunderbar eigen.« Melanie Raabe

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Sie leben in völliger Isolation tief in den Wäldern einer kleinen Insel: Mutter, Vater und zwei heranwachsende Kinder in einer Blockhütte, das Festland ist in der Ferne kaum sichtbar. Die 16-jährige Juno und ihr Bruder verbringen die Zeit mit Fischfang, Kuchenbacken und sonntäglichen Gesellschaftsspielen. Und in ständiger Angst. Denn schon auf der anderen Uferseite lauert das Böse. Fremde können jederzeit auftauchen. Und die wollen Rache nehmen für etwas, das der Vater ihnen vor langer Zeit angetan haben soll. Die Fremden werden kommen, um die ganze Familie auszulöschen. Aus diesem Grund hat der Vater einen geheimen Schutzraum gegraben. Dort können sie sich sicher fühlen. Noch ...

Bericht

Der Thriller hat interessante Wendungen und glänzt mit einem actionreichen Showdown. Von Ivar Leon Menger werden wir bestimmt noch einiges mehr lesen. Elke Rossmann Eschborner Stadtmagazin 20220721

Kundenrezensionen

  • Atmosphärische Spannung

    Am 07. August 2022 von Lydia geschrieben.

    "Als das Böse kam" ist ein Thriller, dessen Klappentext sofort mein Interesse geweckt hatte. Die 16-jährige Juno, ihr Bruder und deren Eltern leben völlig abgeschottet in den tiefen Wäldern einer Insel. Ein einfaches Leben, strenge Regeln und die ständige Angst vor dem Bösen auf der anderen Uferseite gehören zum Alltag. Die ganze Handlung über war die Bedrohung deutlich spürbar und der Spannungsbogen, bis auf wenige kurze Ausnahmen, fast durchgehend hoch. Die Schreibweise ist eher einfach gehalten, was wohl mit der Naivität der Protagonistin zusammenhängt. Kein Wunder, so weltfremd, wie die beiden Geschwister aufwachsen. Ich war gespannt, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt und war von der Auflösung überrascht. Die Auflösung hätte ich mir allerdings etwas detailreicher gewünscht, weshalb es 1 Stern Abzug gibt. Insgesamt hat mir dieser Thriller aber sehr gut gefallen und ich freue mich, mit Ivar Leon Menger einen neuen Autor entdeckt zu haben, bei dem Thrillerfans auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen.

  • Anfangs undurchsichtig, aber...

    Am 15. Juli 2022 von LaberLili geschrieben.

    Das war – toll! Im Anschluss an die Geschichte erwähnt der Autor, dass diese Geschichte eigentlich das Drehbuch einer Netflix-Filmproduktion hätte werden sollen, aber aufgrund diverser Drehstopps etc. im Rahmen globaler Covid19-Maßnahmen doch „nur“ sein erster belletristischer Roman wurde: Ich würde mir eine Verfilmung hiervon definitiv auch noch ansehen, bin aber prinzipiell sehr damit zufrieden, diesen Plot gelesen einfach nur gelesen zu haben, da der Erzählstil mein Kopfkino wirklich hat rundlaufen lassen, ohne dass mir da vorgegebene Szenenbilder die Fantasie verpfuscht hätten. „Als das Böse kam“ wird von Juno erzählt, die sich nicht daran erinnern kann, je woanders als von der Außenwelt isoliert auf der Insel gelebt zu haben, auf der ihre Eltern sich mit ihrem kleinen Bruder und ihr vor den „Fremdlingen“ verstecken. Einmal wöchentlich tuckert mit Onkel Ole ein „Wächter“ vom Festland heran, der allerdings auch nichts von der Existenz der Kinder erfahren soll, bei Vollmond unternimmt der Vater allein die Basiseinkäufe, und die Welt ringsum scheint sich nur in Südland und Nordland zu unterscheiden – doch irgendwann beginnt Juno zu hinterfragen, wieso die Familie so isoliert lebt, in welcher Gefahr sie sich genau befinden und warum auf dem „Risiko“-Spielbrett weder Südland noch Nordland als Länder verzeichnet sind. Hier ist noch relativ unklar, wie zeitgenössisch dieser Thriller eigentlich ist, oder wie authentisch: Hat das ganze einen SciFi-Hintergrund, gibt es Horrorelemente, sind die Eltern einfach nur sehr konservativ oder gar völkisch eingestellt…? Mich hat „Als das Böse kam“ zuweilen, vor Allem vom Stil her, an „Bird Box“ (von mir sehr geliebt) erinnert und ich habe den Roman wirklich nicht aus der Hand legen können. Das war nun ein psychodramatischer Thriller, der mich definitiv hervorragend unterhalten hat. Relativ bald erklärt Junos Vater, weswegen die Familie versteckt bleiben muss; angesichts dieser Erklärung dachte ich noch: „Oh, okay, das ergibt Sinn, hätte aber sicherlich auch effizienter geregelt werden können“ und während ich mich aber noch fragte, wieso die Kinder dann eigentlich auch vor den sogenannten „Wächtern“, die dem Schutz der Familie dienen sollten, geheimbleiben sollten, was im Katastrophenfall sicherlich doch kontraproduktiv gewesen wäre (vielleicht doch ein SciFi-Aspekt, bei dem es Wesen wie Körperfresser auf Kinder abgesehen hätten oder Ähnliches?), macht Juno weitere Entdeckungen, die darauf hinweisen, dass sich die Familie nicht vor dem Bösen versteckt, sondern dass das Böse auf der Insel ist und so von der „guten“ Welt abgegrenzt ist… mehr möchte ich dazu nun gar nicht sagen, denn dazu müsste ich richtig übel spoilern. Die tatsächliche Auflösung ist allerdings sehr nah an ganz bestimmten tragischen Umständen, von denen Menschen weltweit Kenntnisse haben, und hier wird quasi ein „Was ist/wäre, wenn…“-Plot gewoben und was mich letztlich mit am Meisten erschreckt hat, war die unbestrittene Tatsache, dass sich ein solches Drama tatsächlich genauso wie in diesem Roman abspielen könnte. Naja, vielleicht nicht ganz genauso, denn mich hat es letztlich arg irritiert, dass man es hier zu diesem zugegeben furiosen Showdown hat kommen lassen, obschon die Gegenspieler zu jenem Zeitpunkt die Insel längst hätten stürmen können; da gab es zwar einen halbherzigen Erklärungsversuch, den ich aber nicht wirklich habe glauben können. Das ist allerdings auch mein einziger Kritikpunkt. Alles in Allem ist „Als das Böse kam“ in diesem Jahr bisher eine meiner liebsten Lektüren in Sachen Unterhaltungsliteratur. 4,7*, um bei der Endwertung ganz genau zu sein.

  • Spannende Story

    Am 10. Juli 2022 von buchleserin geschrieben.

    Eine Familie lebt versteckt in den Wäldern auf einer kleinen Insel in Schweden, Vater, Mutter die 16-jährige Juno und ihr jüngerer Bruder Boy. Sie leben in Angst vor den Fremdlingen, die auf der anderen Uferseite lauern. Der Vater hat den Kindern erzählt, dass sie im Zeugenschutzprogramm sind und auch das Wächter auf sie aufpassen. Es gibt auch einen geheimen Schutzraum in der Blockhütte und regelmäßige Übungen. Die Kinder werden von der Mutter unterrichtet und verbringen ihre Freizeit draußen oder am Sonntag mit Gesellschaftsspielen. Doch Juno hält es irgendwie nicht mehr aus und hinterfragt einiges. Sie ist neugierig auf die Welt da draußen. Eines Tages steht ein Fremder vor ihr. „Als das Böse kam“ ist ein unglaublich spannender Thriller. Einmal angefangen, hat mich diese Story nicht losgelassen. Ich wollte mehr über diese Familie erfahren und über dieses Zeugenschutzprogramm, die Fremdlinge und die Wächter. Vater und Mutter verhalten sich seltsam und auch Juno hinterfragt die Situation, sie durchsucht Vaters Arbeitszimmer und entdeckt etwas. Mit dem Fremden auf der Insel nimmt diese Story eine Wendung. Dieser Thriller ist von Anfang bis Ende spannend, so dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Ein gelungener Debütroman des Autors.

  • Tolles Debüt

    Am 07. Juli 2022 von raschke64 geschrieben.

    Auf einer Insel irgendwo in Europas Norden lebt eine Familie (Mutter, Vater, 2 Kinder) völlig abgeschottet von der Welt. Einmal im Monat fährt der Vater auf das Festland, um die Einkäufe zu tätigen. Einmal die Woche kommt Onkel Ole, der Briefträger, vor dem sich die Kinder aber verstecken müssen. Ansonsten ist ihnen streng verboten, ins Wasser zu gehen oder das Boot zu benutzen oder das Arbeitszimmer des Vaters zu betreten. Widerspruch hat strenge Strafmaßnahmen zur Folge und immer mal wieder wird eine Art Übung durchgeführt, die die Kinder in einen Schutzraum treibt. Die Eltern warnen die Kinder immer wieder vor den Fremden, die sie töten wollen. Inzwischen ist die große Tochter Juno 16 geworden und beginnt, das alles in Frage zu stellen. Und auch ihr jüngerer Bruder Boy will gern die Insel verlassen. Da entdeckt Ole bei einem Besuch Juno und fotografiert sie, womit er etwas in Gang setzt, was nicht mehr aufzuhalten ist … Das Buch ist ein tolles Debüt und ich habe es quasi in einem Zug durchgelesen. Die Geschichte packt einen und man weiß über lange Strecken nicht, wohin sich die Geschichte entwickelt. Die Kinder sind einfach zu bedauern, wie sie in Angst und Schrecken versetzt werden, um zu überleben. Das alles ist vor allem aus Sicht von Juno beschrieben und hat bei mir sofort bestimmte Bilder ausgelöst (ich denke, das Buch wird verfilmt werden). Also von daher eine absolute Leseempfehlung. Warum ich trotzdem nicht die volle Punktzahl gebe? Bei der Auflösung fehlten mir persönlich einige Erklärungen. Obwohl bei de Eltern seit Jahren nicht arbeiten, schaffen sie es, Strom zu bezahlen, Lebensmittel usw. In der Richtung hätte ich weitere Fragen, die ich hier aber nicht stellen möchte, da ich damit viel zu viel spoilern und verraten würde. Daher nur eine Andeutung als Erklärung für meine Entscheidung.

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