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Briefwechsel

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Ein Schatz wird gehoben: Die schönsten, bedeutendsten und überraschendsten Briefwechsel zwischen Carl Seelig und den Größen der deutschsprachigen Literatur sind hier zum ersten Mal versammelt. Sie zeigen Seelig als einsamen Studenten, der sich von Carl Spitteler Trost erhofft. Als begeisterten Leser, der im Ersten Weltkrieg Bücher an Hermann Hesse in die 'Bücherzentrale für deutsche Kriegsgefangene' schickt. Als beherzten Herausgeber, der von Stefan Zweig beraten wird und von Franz Kafka eine Abfuhr erhält. Als engagierten Förderer der Exilierten, der Nelly Sachs einen Verlag sucht, für Alfred Polgar Geld auftreibt und Thomas Mann zu dessen Erstaunen Hilfe anbietet, statt ihn um Hilfe zu bitten.
Carl Seelig war ein außerordentlicher Netzwerker. Als Vermittler zwischen Schreibenden, Verlagen und Zeitungen half er denjenigen weiterzuarbeiten, die der Nationalsozialismus zum Schweigen bringen wollte. In seinen Briefwechseln wird er als Anwalt einer bedrohten Literatur erfahrbar.

Inhaltsverzeichnis

Briefwechsel
Carl Spitteler
Hermann Hesse
Stefan Zweig
Vicki Baum
Martha und Robert Musil
Franz Kafka
Max Brod
Alfred Polgar
Annemarie Schwarzenbach
Joseph Roth
Frieda Mermet, Fanny, Lisa und Robert Walser
Max Picard
Thomas Mann
Hermann Broch
Emmy Hennings
Jo Mihaly
Ludwig Hohl
Nelly Sachs
Rudolf Jakob Humm
Mechtilde Lichnowsky
Erika Burkart
Paul Nizon
Anhang
Editorische Notiz
Nachwort
Personenregister
Dank

Über den Autor / die Autorin

Carl Seelig (1894-1962) war ein Zürcher Kulturjournalist, Schriftsteller und unermüdlicher Unterstützer von Autorinnen und Autoren, insbesondere zur Zeit des Exils ab 1933. In seinem Nachlass befinden sich über 9000 Briefe von Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Wissenschaft. Als Freund und Vormund von Robert Walser begleitete er den Schriftsteller nach dessen Internierung in die Psychiatrie auf zahlreichen Spaziergängen (Wanderungen mit Robert Walser) und gab sein Werk neu heraus.

Pino Dietiker, geboren 1991 in Aarau, studierte Literarisches Schreiben in Biel und Germanistik in Lausanne und Berlin. Er ist Herausgeber u. a. von Paul Nizons Sehblitz (gemeinsam mit Konrad Tobler) und der Robert-Walser-Anthologie Die kleine Berlinerin (gemeinsam mit Reto Sorg). Dietiker promoviert zu Carl Seelig.

Lukas Gloor, geboren 1985 bei Baden, promovierte an der Universität Basel zum »Prekären Erzählen« bei Robert Walser. Er leitet seit 2019 das Robert Walser-Archiv in Bern und ist Mitherausgeber der
Berner Ausgabe
der Werke Robert Walsers.

Zusammenfassung

Ein Schatz wird gehoben: Die schönsten, bedeutendsten und überraschendsten Briefwechsel zwischen Carl Seelig und den Größen der deutschsprachigen Literatur sind hier zum ersten Mal versammelt. Sie zeigen Seelig als einsamen Studenten, der sich von Carl Spitteler Trost erhofft. Als begeisterten Leser, der im Ersten Weltkrieg Bücher an Hermann Hesse in die ›Bücherzentrale für deutsche Kriegsgefangene‹ schickt. Als beherzten Herausgeber, der von Stefan Zweig beraten wird und von Franz Kafka eine Abfuhr erhält. Als engagierten Förderer der Exilierten, der Nelly Sachs einen Verlag sucht, für Alfred Polgar Geld auftreibt und Thomas Mann zu dessen Erstaunen Hilfe anbietet, statt ihn um Hilfe zu bitten.
Carl Seelig war ein außerordentlicher Netzwerker. Als Vermittler zwischen Schreibenden, Verlagen und Zeitungen half er denjenigen weiterzuarbeiten, die der Nationalsozialismus zum Schweigen bringen wollte. In seinen Briefwechseln wird er als Anwalt einer bedrohten Literatur erfahrbar.

Produktdetails

Autoren Carl Seelig
Mitarbeit Pino Dietiker (Herausgeber), Gloor (Herausgeber), Lukas Gloor (Herausgeber)
Verlag Suhrkamp
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 21.09.2022
 
EAN 9783518430910
ISBN 978-3-518-43091-0
Seiten 372
Abmessung 128 mm x 212 mm x 30 mm
Gewicht 448 g
Themen Belletristik > Erzählende Literatur > Briefe, Tagebücher

Exilliteratur, Erste Hälfte 20. Jahrhundert (1900 bis 1950 n. Chr.), Franz Kafka, Briefe, entdecken, Thomas Mann, Hermann Hesse, Joseph Roth, Max Brod, stefan zweig, Robert Musil, Robert Walser, Paul Nizon, Emmy Hennings, Netzwerker, Ludwig Hohl, Nelly Sachs, Alfred Polgar, Ueli Jäggi, Carl Spitteler, Literaturförderung, Exilzeit, Frieda Mermet

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