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Wie der Krieg ins Museum kam - Akteure der Erinnerung in Moskau, Minsk und Tscheljabinsk, 1941-1956

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Der »Große Vaterländische Krieg 1941-1945« machte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sowjetischen Museen, die 'muzejsciki', zu Akteuren der Erinnerung. An der Front, im Hinterland und in den besetzten Gebieten sammelten sie Relikte von Kämpfen und erlittenem Leid. Ihre zeitnahen und überraschend vielschichtigen Kriegsausstellungen fanden große Resonanz bei den Besucherinnen und Besuchern. Anne E. Hasselmann setzt den Fokus auf die Sammel-, Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit der 'muzejsciki' am Übergang von Erlebnis zur Erinnerung. Damit eröffnet sie neue Einblicke in die Gesellschaft im Stalinismus und schließt eine Lücke in der Erinnerungsgeschichte des Krieges, der das Selbstverständnis der russischen Gesellschaft bis heute prägt.

Über den Autor / die Autorin

Anne E. Hasselmann, geb. 1986, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Historischen Museum Basel. 2019 promovierte sie mit einem Doc.CH-Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds im Bereich der Osteuropäischen Geschichte an der Universität Basel. Hier lehrte, forschte und publizierte sie zur Geschichte der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg und zur angewandten Museologie.

Zusammenfassung

Der »Große Vaterländische Krieg 1941–1945« machte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sowjetischen Museen, die ›muzejsciki‹, zu Akteuren der Erinnerung. An der Front, im Hinterland und in den besetzten Gebieten sammelten sie Relikte von Kämpfen und erlittenem Leid. Ihre zeitnahen und überraschend vielschichtigen Kriegsausstellungen fanden große Resonanz bei den Besucherinnen und Besuchern. Anne E. Hasselmann setzt den Fokus auf die Sammel-, Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit der ›muzejsciki‹ am Übergang von Erlebnis zur Erinnerung. Damit eröffnet sie neue Einblicke in die Gesellschaft im Stalinismus und schließt eine Lücke in der Erinnerungsgeschichte des Krieges, der das Selbstverständnis der russischen Gesellschaft bis heute prägt.

Bericht

»Methodisch sorgfältig argumentierend, basierend auf einem reichen Quellenfundus und mit der Berücksichtigung des Verhältnisses von Peripherie und Zentrum löst diese Arbeit alle Ansprüche an eine zeitgemäße Forschung zur sowjetischen Geschichte ein und leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur europäischen Museumsgeschichte.«

Corinna Kuhr-Korolev, Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, 70/3-4_(2022) 20230921

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