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Welt ohne Maß

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Beschreibung

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Konersmann erzählt die große Ideengeschichte des Maßes und beleuchtet, wie das Verhältnis von Maß und Maßlosigkeit in der europäischen Geschichte gedacht wurde.
In der europäischen Geschichte galten Maß und Maße, Ethik und Technik, Moral und Wissen einst als zwei Seiten ein und derselben Medaille. Es war geboten, sich generell an das Maß zu halten - an das, was sachlich und sittlich angemessen ist. Ralf Konersmann zeichnet in diesem Buch die Ideengeschichte des Maßes nach: Er zeigt auf, wie dieses Verhältnis wechselseitiger Bestätigung von Maß und Maßen ursprünglich konzipiert war, unter welchen Umständen es zerbrach und die Maßlosigkeit um sich griff.
Konersmann rückt den heute allgegenwärtigen Vormarsch des Messens, Zählens und Rechnens in eine genealogische Perspektive, durch die wir unsere Gegenwart besser begreifen können. Welt ohne Maß bietet eine philosophische Betrachtung der Entwicklung von Normen, Mathematik, Ethik und Mäßigung von der Antike bis zur Moderne und eröffnet neue Einsichten in die Beziehung zwischen Mensch, Natur und Gesellschaft.

Über den Autor / die Autorin










 Ralf Konersmann, geboren 1955, ist Professor für Philosophie und Publizist. Bis März 2021 war er Direktor des Philosophischen Seminars an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er ist Wissenschaftlicher Beirat mehrerer philosophischer Zeitschriften und war Gründungsmitglied der Hamburger Akademie der Wissenschaften sowie Mitherausgeber des 'Historischen Wörterbuchs der Philosophie'. Im S. Fischer Verlag hat er zuletzt das 'Wörterbuch der Unruhe' (2017) veröffentlicht, für das er den Tractatus-Essaypreis des Philosophicum Lech verliehen bekommen hat, sowie den großen Erfolg 'Die Unruhe der Welt' (2015).


Zusammenfassung

Konersmann erzählt die große Ideengeschichte des Maßes und beleuchtet, wie das Verhältnis von Maß und Maßlosigkeit in der europäischen Geschichte gedacht wurde.
In der europäischen Geschichte galten Maß und Maße, Ethik und Technik, Moral und Wissen einst als zwei Seiten ein und derselben Medaille. Es war geboten, sich generell an das Maß zu halten – an das, was sachlich und sittlich angemessen ist. Ralf Konersmann zeichnet in diesem Buch die Ideengeschichte des Maßes nach: Er zeigt auf, wie dieses Verhältnis wechselseitiger Bestätigung von Maß und Maßen ursprünglich konzipiert war, unter welchen Umständen es zerbrach und die Maßlosigkeit um sich griff.

Konersmann rückt den heute allgegenwärtigen Vormarsch des Messens, Zählens und Rechnens in eine genealogische Perspektive, durch die wir unsere Gegenwart besser begreifen können.
Welt ohne Maß
bietet eine philosophische Betrachtung der Entwicklung von Normen, Mathematik, Ethik und Mäßigung von der Antike bis zur Moderne und eröffnet neue Einsichten in die Beziehung zwischen Mensch, Natur und Gesellschaft.

Vorwort

Die große Geschichte von Maß und Maßlosigkeit

Zusatztext

Konersmanns brillante Rekonstruktion bietet eine immense Materialfülle – sogar die Fußnoten sind überaus lesenswert.

Bericht

Man liest die sanfte Kulturkritik mit Gewinn. Claudio Steiger Neue Zürcher Zeitung 20220110

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