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Eisenverhüttung im Dürsteltal - Ein Hochofen des 13. Jahrhunderts in Langenbruck.

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Beschreibung

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In den Jahren 1995 bis 1997 wurden nahe dem Kloster Schöntal zwei mittelalterliche Öfen freigelegt, in denen man Eisenerz verhüttete. Die ältere Anlage, die vielleicht noch aus dem 12. Jahrhundert stammt, diente wahlweise der Produktion von direkt schmiedbarem Eisen, hauptsächlich aber eines Gusseisens, das erst in einem zweiten Arbeitsschritt schmiedbar gemacht wurde. Die andere Anlage ist hingegen eindeutig ein Hochofen, der ausschliesslich in diesem zweiten, indirekten Verfahren Eisen produzierte. Er stammt wohl aus dem 13. Jahrhundert und gehört damit zu den ältesten Belegen dieses Typs in Europa.Das Buch legt die Funde der beiden Öfen und der zugehörigen Arbeitseinrichtungen vor und wertet das gesamte Material aus. Grosse Mengen an Eisenschlacken geben zudem Einblick in die Eisengewinnung und -verarbeitung in einer Zeit des technologischen Umbruchs.

Über den Autor / die Autorin

Jürg Tauber hat in Basel Geschichte, Mittelalterarchäologie und Ur- und Frühgeschichte studiert und 1979 promoviert. Von 1971 bis 2009 arbeitete er für die Hauptabteilung Archäologie und Museum Baselland, ab 1981 in führender Position. Inhaltlicher Schwerpunkt seiner Forschungen ist das Mittelalter.

Marianne Senn hat Ur- und Frühgeschichte studiert und 2004 zum Thema «Das Schmiedehandwerk im nordalpinen Raum» promoviert. Sie arbeitet seit über zwanzig Jahren bei der Eidgenössischen Forschungs- und Materialprüfungsanstalt. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Archäometallurgie.

Vorwort

Einer der ersten Hochöfen Europas

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