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Die Welt neu beginnen - Leben in Zeiten des Aufbruchs 1775 bis 1799. Ausgezeichnet mit dem Bayerischen Buchpreis 2021

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Beschreibung

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Im berauschenden Vierteljahrhundert zwischen 1775 und 1799 brachen die Menschen in ein neues Zeitalter auf. Der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg und die Französische Revolution etablierten ein neues Menschenbild - frei und gleich sollte der Mensch plötzlich sein! Technik, Kunst und Gesellschaft vollzogen ungeahnte Fortschritte. Die moderne Welt des Westens entstand.Doch wie erlebten George Washington und Marie Antoinette diese umwälzenden Jahre? Was riskierten Goethe und Schiller, wovon träumten Weltumsegler oder Pioniere der Luftfahrt, womit haderten Kant und Napoleon? In einer mitreißenden Tour d'Horizon folgt dieses Buch prominenten Lebenswegen, die sich oft auf verblüffende Weise kreuzten; es erzählt von Freunden und Feinden, Abenteuern und Innovationen, Triumph und Scheitern. In vielen Schlüsselmomenten wird erfahrbar, wie sich in Deutschland, England, Frankreich und den gerade entstehenden USA die gesellschaftlichen Fundamente und Werte bildeten, die unsere Welt bis heute prägen und stets neu verhandelt werden müssen.

Inhaltsverzeichnis

Auftakt Einige Personen der Handlung 1775 - Weg mit den Fesseln! 1776 - Mit neuem Blick auf neue Wege 1777 - Anstrengungen 1778 - Namen geben, Zeichen setzen 1779 - Eisen, Strand und Sterne 1780 - Theater und Oper 1781 - Kant zermalmt und baut 1782 - Stürmen und Drängen 1783 - In die Luft 1784 - Asche und Schnee 1785 - Dazwischen 1786 - Höher! Weiter! Tiefer! 1787 - Auf Reisen 1788 - Abschied, Anfang, Rückkehr 1789 - Meuterei und Revolution 1790 - Nach dem Beben 1791 - Verfassungen und Verwerfungen 1792 - Wege in den Abgrund 1793 - Prozesse 1794 - Terror 1795 - Aufräumen, ordnen 1796 - Moderne Medizin 1797 - Zauber der Geschwindigkeit 1798 - Nach- und Vordenken 1799 - Kreise schließen sich Was aus ihnen wurde Literaturhinweise

Über den Autor / die Autorin

Helge Hesse, geboren 1963, studierte Philosophie und Wirtschaftswissenschaften. Er verfasste zahlreiche erfolgreiche Sachbücher zu kulturellen, historischen und philosophischen Themen. Sein Bestseller »Hier stehe ich, ich kann nicht anders. In 85 Sätzen durch die Weltgeschichte« wurde in 14 Sprachen übersetzt. Hesse lebt als freier Autor und Publizist in Düsseldorf.

Zusammenfassung

Im berauschenden Vierteljahrhundert zwischen 1775 und 1799 brachen die Menschen in ein neues Zeitalter auf. Der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg und die Französische Revolution etablierten ein neues Menschenbild – frei und gleich sollte der Mensch plötzlich sein! Technik, Kunst und Gesellschaft vollzogen ungeahnte Fortschritte. Die moderne Welt des Westens entstand.
Doch wie erlebten George Washington und Marie Antoinette diese umwälzenden Jahre? Was riskierten Goethe und Schiller, wovon träumten Weltumsegler oder Pioniere der Luftfahrt, womit haderten Kant und Napoleon? In einer mitreißenden Tour d’Horizon folgt dieses Buch prominenten Lebenswegen, die sich oft auf verblüffende Weise kreuzten; es erzählt von Freunden und Feinden, Abenteuern und Innovationen, Triumph und Scheitern. In vielen Schlüsselmomenten wird erfahrbar, wie sich in Deutschland, England, Frankreich und den gerade entstehenden USA die gesellschaftlichen Fundamente und Werte bildeten, die unsere Welt bis heute prägen und stets neu verhandelt werden müssen.

Bericht

»Nicht Daten oder abstrakte Schlagwörter vermitteln die brodelnde Zeit, sondern Szenen, die Hesse so geschickt miteinander verschraubt, dass das Nichterzählte von selbst augenfällig wird. [...] Die schnellen Wechsel entfalten beim Lesen Serienaspekt: Man will wissen, wie es weitergeht. [...] Hesse macht begreiflich, dass Revolutionäres einen Anfang braucht, ein Wurzelbett: Aufbruch ist kein punktuelles Ereignis, sondern eine förmlich greifbare Stimmung.«
Anja Hirsch, WDR3 »Gutenbergs Welt«, 03.04.2021

»Großartig und ungewöhnlich«
Rainer Moritz, NDR Kultur, »Das Gemischte Doppel«, 23.04.2021

»Wir lesen es als Beispiel für alles, für all das, was uns bevorsteht, was wir leisten wollen, was wir uns vornehmen, was einfach sein muss.«
Lukas Hammerstein, Bayern 2, »Jazz & Politik«, 19.08.2021

»Helge Hesse hat ein anregendes Buch geschrieben: Sein Verdienst liegt nicht darin, Unbekanntes zu entdecken oder neue Interpretationen zu liefern. Er ist vielmehr den Unmengen an Material zum 18. Jahrhundert souverän Herr geworden und geschickt schneidet er in kleinen Absätzen seine Geschichten und Anekdoten zusammen.«
Ulrich Rüdenauer, SWR2 Lesenswert Kritik, 15.04.2021

»Mit Eleganz, Sachkenntnis und ausgezeichnetem Unterhaltungswert.«
Ulrike Uhlig, Freie Presse, 19.06.2021

»Ein Geschichts-Panorama, das vom Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg bis zu Napoleons Rückkehr aus Ägypten reicht. [...] Fortschritt, erzählt wie ein Fortsetzungsroman, den man nicht mehr aus der Hand legen will.«
Christian Schröder, Der Tagesspiegel, 03.12.2021

»Ein Vierteljahrhundert, das die Welt radikal verändert. Ein Vierteljahrhundert der tiefgreifenden Aufbrüche und Umstürze in Politik, Naturwissenschaft, Technik und Philosophie. Helge Hesse lässt kenntnis- und anekdotenreich die Akteure jener Jahre - von Washington bis Wollstonecraft, von Rousseau bis zu den Brüdern Montgolfier - auftreten und zeigt so, wie revolutionäre Entwicklungen entstehen.«
Rainer Moritz, Jurybegründung des Bayerischen Buchpreises 2021

»Eine süffige und anregende Lektüre - ein Buch, das man zumindest mit einem sinnierenden Lächeln aus der Hand legen dürfte.«
Michael Kuhlmann, Deutschlandfunk »Andruck«, 15.03.2021

»Helge Hesse malt diese 'Zeit des Aufbruchs' anschaulich aus - mit einer dichten Collage von Momenten aus dem Leben historischer Figuren. [...] In seinem immer wieder überraschenden Wimmelbild einer Ära bringt Hesse sie alle zusammen.«
Daniel Di Falco, NZZ Geschichte (34), Mai 2021

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