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Oreo - Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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»Die Wiederentdeckung dieses Buches und die grandiose Übertragung von Pieke Biermann ist ein Glücksfall.« Max Czollek
Christine ist sechzehn, hat eine schwarze Mutter und einen jüdischen weißen Vater und wächst auf in Philadelphia, verspottet als »Oreo« (wie der Keks) - eine doppelte Außenseiterin. Der Vater hat sich früh aus dem Staub gemacht und ihr ein Geheimnis hinterlassen, für dessen Lösung sie ihn finden muss. Auf nach New York!
Unterwegs trifft sie unglaubliche Leute: einen schwulen »Reisehenker«, der anonym Manager feuert, einen Radio-Macher, der nicht spricht, einen grotesk tumben Zuhälter und endlich auch ihren Vater. Nicht jeder ist ihr wohlgesinnt. Aber Oreo überlebt alle und alles dank ihres selbsterdachten Kampfsports WITZ, getreu ihrem Motto: »Niemand reizt mich ungestraft.«
Oreo folgt der Theseus-Sage mit all ihren Volten bis zum letzten irrwitzigen Twist, dem Vatergeheimnis. Aber der antike Held ist heute jüdisch, schwarz und weiblich.

»Fran Ross führt ihre Leser in ein widersprüchliches Amerika. Wie Pieke Biermann diesen temperamentvollen Text voller jiddischer Anleihen und Südstaaten-Slang übersetzt hat, ist ein einziger Genuss.« Begründung der Jury des Preises der Leipziger Buchmesse 2020 zur Preisträgerin Pieke Biermann für ihre Übersetzung von 'Oreo

Erstmals auf Deutsch in der Übersetzung von Pieke Biermann, mit einem Schlüssel für Schnellleser, Antikenferne etc., Anmerkungen, Glossar und einem Nachwort von Max Czollek.
ORF-Bestenliste Januar 2020

Über den Autor / die Autorin

Fran Ross (1935-1985) wuchs in Philadelphia auf. Sie machte ihren Schulabschluss mit 15 Jahren und studierte Kommunikationswissenschaften, Journalistik und Theater an der Temple University. 1960 zog sie nach New York, dort arbeitete sie als Korrekturleserin und Journalistin. ›Oreo‹ erschien 1970, auf der Höhe des Black Power Movement der Sechziger- und Siebzigerjahre, der Text erwies sich jedoch als seiner Zeit voraus und kann erst heute seine Wirkmächtigkeit entfalten.Max Czollek (* 1987 in Berlin) ist ein deutscher Lyriker, Essayist, Kurator und Mitglied des Autorenkollektivs G13.Pieke Biermann, geboren 1950, studierte Deutsche Literatur und Sprache bei Hans Mayer sowie Anglistik und Politische Wissenschaft in Hannover und Padua. Sie lebt in Berlin und ist seit 1976 freie Schriftstellerin und Übersetzerin, u.a. von Stefano Benni, Andrea Bajani, Dorothy Parker, Anya Ulinich, Tom Rachman und Ben Fountain. Ihre Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem für ihre Übersetzung an ›Oreo‹ mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2020 und drei Mal mit dem Deutschen Krimipreis. 

Zusammenfassung

»Die Wiederentdeckung dieses Buches und die grandiose Übertragung von Pieke Biermann ist ein Glücksfall.« Max Czollek
Christine ist sechzehn, hat eine schwarze Mutter und einen jüdischen weißen Vater und wächst auf in Philadelphia, verspottet als »Oreo« (wie der Keks) – eine doppelte Außenseiterin. Der Vater hat sich früh aus dem Staub gemacht und ihr ein Geheimnis hinterlassen, für dessen Lösung sie ihn finden muss. Auf nach New York!
Unterwegs trifft sie unglaubliche Leute: einen schwulen »Reisehenker«, der anonym Manager feuert, einen Radio-Macher, der nicht spricht, einen grotesk tumben Zuhälter und endlich auch ihren Vater. Nicht jeder ist ihr wohlgesinnt. Aber Oreo überlebt alle und alles dank ihres selbsterdachten Kampfsports WITZ, getreu ihrem Motto: »Niemand reizt mich ungestraft.«
Oreo folgt der Theseus-Sage mit all ihren Volten bis zum letzten irrwitzigen Twist, dem Vatergeheimnis. Aber der antike Held ist heute jüdisch, schwarz und weiblich.
 

»
Fran Ross führt ihre Leser in ein widersprüchliches Amerika. Wie Pieke Biermann diesen temperamentvollen Text voller jiddischer Anleihen und Südstaaten-Slang übersetzt hat, ist ein einziger Genuss.
« Begründung der Jury des Preises der Leipziger Buchmesse  2020 zur Preisträgerin Pieke Biermann für ihre Übersetzung von ›Oreo

 
Erstmals auf Deutsch in der Übersetzung von Pieke Biermann, mit einem Schlüssel für Schnellleser, Antikenferne etc., Anmerkungen, Glossar und einem Nachwort von Max Czollek.
ORF-Bestenliste Januar 2020

Zusatztext

›Oreo‹ ist trotz des Ernstes der Thematik auch ein vergnügliches Leseabenteuer, eine geistreiche Offenbarung, wie man mit viel Witz alltäglichen Fragen über Rassismus, religiöse und kulturelle Differenzen begegnen kann.

Bericht

Was war ich beeindruckt und überwältigt, als ich 'Oreo' zum ersten Mal fertig gelesen habe! Anke Engelke, Schauspielerin Kölner Stadt-Anzeiger 20211222

Produktdetails

Autoren Fran Ross
Mitarbeit Max Czollek (Nachwort), Pieke Biermann (Übersetzung)
Verlag DTV
 
Originaltitel Oreo
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 03.02.2023
 
EAN 9783423147972
ISBN 978-3-423-14797-2
Seiten 288
Abmessung 122 mm x 20 mm x 192 mm
Gewicht 238 g
Themen Belletristik > Erzählende Literatur

Rasse, Feminismus, USA, Sexismus, Vereinigte Staaten von Amerika, USA, New York, New York City, Soziale Diskriminierung und Gleichbehandlung, Bezug zu Afro-Amerikanern, Rassismus, Gender, Coming of age, Philadelphia, #MeToo, Identitätssuche, Klischees, Vatersuche, Vorurteile, Mutige Frauen, Theseus, auseinandersetzen, Identiät

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