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Geiger - Thriller

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Das Festnetz-Telefon klingelt, als sie am Fenster steht und ihren Enkelkindern zum Abschied winkt. Agneta hebt den Hörer ab. "Geiger", sagt jemand und legt auf. Agneta weiß, was das bedeutet. Sie geht zu dem Versteck, entnimmt eine Waffe mit Schalldämpfer und tritt an ihren Mann heran, der im Wohnzimmer sitzt und Musik hört. Sie setzt den Lauf an seine Schläfe - und drückt ab.Als Kommissarin Sara Nowak von diesem kaltblütigen Mord hört, ist sie alarmiert. Sie kennt die Familie seit ihrer Kindheit ...

Über den Autor / die Autorin

Gustaf Skördeman ist 1965 in Nordschweden geboren. Heute lebt er mit Frau und zwei Kindern in Stockholm. Er ist Drehbuchschreiber, Regisseur und Filmproduzent. Geiger ist sein schriftstellerisches Debüt. Die Idee für diesen Thriller kam ihm bereits vor zehn Jahren. Seitdem hat er an dem auf eine Trilogie angelegten Plot gefeilt. Geiger wurde gleich ein internationaler Erfolg und erscheint in 20 Ländern.

Produktdetails

Autoren Gustaf Skördeman
Mitarbeit Thorsten Alms (Übersetzung)
Verlag Bastei Lübbe
 
Originaltitel Geiger
Sprache Deutsch
Altersempfehlung ab 16 Jahren
Produktform Taschenbuch
Erschienen 26.03.2021
 
EAN 9783785727379
ISBN 978-3-7857-2737-9
Seiten 496
Abmessung 137 mm x 36 mm x 216 mm
Gewicht 591 g
Serie Geiger-Reihe
Themen Belletristik > Spannung > Krimis, Thriller, Spionage

Mord, Kalter Krieg, Skandinavien, Schweden, Stockholm, erste Hälfte 21. Jahrhundert (2000 bis 2050 n. Chr.), Spannung, Trilogie, Thriller, Kriminalromane und Mystery: weibliche Ermittler, Spionage, Kommissarin, Debütroman, Politthriller/Justizthriller, Debüt, Spannungsroman, Nordic Noir, Schläfer, skandinavische Thriller, 20. - 21. Jahrhundert, Schwedenthriller

Kundenrezensionen

  • Die losen Enden des kalten Kriegs

    Am 29. März 2021 von The Lidel geschrieben.

    Stellan Broman, eine ehemals große Nummer im schwedischen Fernsehen und seine Frau Agneta sind ein älteres Ehepaar, welches ihre Enkelkinder in den Ferien zu Besuch hat. Gerade als die Kinder wieder von ihren Eltern abgeholt werden und die Großeltern sich endlich entspannen können, klingelt das Telefon. Als Agneta abhebt, wird sich das Leben der ganzen Familie schlagartig ändern, denn aus heiterem Himmel schießt sie ihrem Mann in den Kopf und flüchtet. Nach diesem Szenario staunt man als Leser nicht schlecht, was für ein Auftakt! Manchmal denkt man es wäre spannender nicht mehr zu wissen als die Ermittler, hier verhält es sich aber genau umgekehrt. Dass man bereits über die Täterin Bescheid weiß, es aber immer noch nicht glauben kann und kein Motiv für die Tat erkenntlich ist, macht alles umso spannender. Dieser Mord ruft eine Kindheitsfreundin der Broman Töchter auf den Plan, die mittlerweile als Polizistin arbeitet und inoffiziell eigene Nachforschungen anstellt. Sara entdeckt bald darauf Verbindungen des Falls zum kalten Krieg und sticht in ein Wespennest aus Stasi Geheimaktionen und DDR-Sympathisanten und es tun sich menschliche Abgründe auf, die man sich schlimmer nicht vorzustellen vermag. Es ist auch spannend zu sehen, wie sich die Dynamik zwischen den Frauen entwickelt, da Sara, der Polizistin, nach und nach klar wird, dass ihre sorglosen schönen Erinnerungen an die Kindheit idealisiert und verklärt ist, in Wirklichkeit aber ungesunde, manipulative Verhältnisse zwischen den Kindern geherrscht haben. In diesem Buch gibt es gefühlt zwei vorherrschende, polarisierende Themen: Politik und die bereits erwähnte Polizistin Sara. Ihr Leben, ihre Arbeit sowie die kleinen und größeren familiären Probleme nehmen viel Platz ein. Wird man jedoch mit der hartnäckigen Ermittlerin, die auch gerne mal Grenzen überschreitet, warm, stehen die Chancen gut, schon mal einen Großteil des Buches zu mögen. Da viele Stasi Akten auch heute noch unter Verschluss stehen, hat dieses Thema also durchaus Potential. Es gibt viele geschichtliche Hintergrundinformationen, kleinere Exkurse in die schwedische Geschichte und der BND spielt ebenfalls eine Rolle. Es ist als nur von Vorteil, wenn man sich für diese Thematik auch interessiert. Das klingt zwar nur logisch, man wird aber nirgends vorgewarnt, dass sich dieses Buch mit den genannten Themen beschäftigt. Mir war Sara durchaus meistens sympathisch und auch für die politischen Themen konnte ich ein gewisses Interesse aufbringen. Allerdings waren andere Handlungsstränge für mich teilweise unlogisch oder unverständlich. Wo die geschichtlichen Hintergründe akkurat recherchiert sind, besteht der fiktionale Teil des Romans für mich doch aus zu vielen unrealistischen Elementen. Die eigentlichen Ermittlungen werden dermaßen laienhaft ausgeführt und die offensichtlichsten Hinweise ignoriert, dass man sich fragt, wofür die Ermittler überhaupt da sind. Auch die Auflösung war mir persönlich zu weit hergeholt und übertrieben. Es gab durchaus überraschende und geschickt eingefädelte Elemente, die jedoch im weiteren Verlauf wieder an Glaubhaftigkeit verloren haben. Der Schreibstil konnte mich die meiste Zeit fesseln. Es war angenehm zu lesen und gab witzige Passagen genauso wie Anspruchsvolle und teilweise Verwirrende. Die Geschichte startet unglaublich spannend und man staunt nur so, ob der Geschehnisse, die man so gar nicht begreifen kann. Spannungstechnisch hängt der Mittelteil dann etwas durch, jedoch nimmt die Geschichte zum Ende hin nochmal richtig Fahrt auf und die Spannungskurve erreicht fast so einen Stand wie zu Beginn. Trotzdem bin ich auf die Fortsetzung gespannt, da man doch eine ganze Zeit lang mit den Protagonisten mitgefiebert und mitgefühlt hat. Wer sich für die Themen kalter Krieg und DDR und Schwedens Verwickelungen darin, interessiert und einen spannenden Spionage-Thriller lesen will, ist hier an der richtigen Stelle.

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