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Die kleine Bücherei in der Church Lane - Roman

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Lucy, gestresste Lehrerin, braucht Ruhe. Sie entschließt sich zu einem sechsmonatigen Sabbatical und mietet kurz entschlossen ein Cottage in den Cotswolds, ganz in der Nähe des geschichtsträchtigen Bletchley Park. Dass sie sich noch um Bunty, die 96-jährige Schwiegermutter der Vermieterin, kümmern soll, scheint kein Problem. Schon kurz darauf findet sich Lucy samt ihrem kleinen Hund in Little Maudley wieder, einem Dorf wie aus dem Bilderbuch.
Eigentlich möchte sie sich nur ausruhen, mit ihrem Hund spazieren gehen und lesen. Aber sie kann sich dem Charme des pittoresken Dörfchens nicht entziehen und ohnehin haben die Dorfbewohner ganz andere Pläne. Unversehens findet sich Lucy mitten in einer Kampagne zum Umbau einer alten Telefonzelle in eine Leihbücherei, und Bunty, ihre etwas kratzbürstige Nachbarin, hat ihre ganz eigene Geschichte von Bletchley Park und der baufälligen Telefonzelle zu erzählen. Und so ganz nebenbei verliebt sie sich in Sam, den alleinerziehenden Vater einer halbwüchsigen Tochter und Architekt von Baumhäusern.

Über den Autor / die Autorin










Rachael Lucas wuchs in den schottischen Highlands auf. Nach ihrem Studium verdiente sie ihren Lebensunterhalt mit verschiedenen Jobs, bis sie sich ganz dem Schreiben zuwandte. Sie lebt heute mit ihrem Mann, ihren Kindern und drei Hunden in Southport.

Sabine Schulte studierte Germanistik und Anglistik. Sie übersetzt aus dem Englischen, u. a. Donna Williams, Holly Greene und Alan Carter.

Zusammenfassung

Lucy, gestresste Lehrerin, braucht Ruhe. Sie entschließt sich zu einem sechsmonatigen Sabbatical und mietet kurz entschlossen ein Cottage in den Cotswolds, ganz in der Nähe des geschichtsträchtigen Bletchley Park. Dass sie sich noch um Bunty, die 96-jährige Schwiegermutter der Vermieterin, kümmern soll, scheint kein Problem. Schon kurz darauf findet sich Lucy samt ihrem kleinen Hund in Little Maudley wieder, einem Dorf wie aus dem Bilderbuch.
Eigentlich möchte sie sich nur ausruhen, mit ihrem Hund spazieren gehen und lesen. Aber sie kann sich dem Charme des pittoresken Dörfchens nicht entziehen und ohnehin haben die Dorfbewohner ganz andere Pläne. Unversehens findet sich Lucy mitten in einer Kampagne zum Umbau einer alten Telefonzelle in eine Leihbücherei, und Bunty, ihre etwas kratzbürstige Nachbarin, hat ihre ganz eigene Geschichte von Bletchley Park und der baufälligen Telefonzelle zu erzählen. Und so ganz nebenbei verliebt sie sich in Sam, den alleinerziehenden Vater einer halbwüchsigen Tochter und Architekt von Baumhäusern.

Zusatztext

»... dieses Buch [bietet] eine gute, unterhaltende literarische Auszeit – nicht nur für Buchverrückte.«

Bericht

»Eine wunderbare Liebesgeschichte ... Sehr witzig geschrieben und das ganze Buch über fiebert man mit Jake und Hannah mit. Sehr zu empfehlen.« Melanie Bremer ekz.bibliotheksservice 20220804

Kundenrezensionen

  • Warmherzig

    Am 03. Mai 2021 von raschke64 geschrieben.

    Lucy ist Lehrerin in Brighton. Sie steht komplett unter Stress und hat außer ihrer Arbeit fast kein Privatleben mehr. Nach einem Zusammenbruch rät der Arzt dringend dazu, dass sie sich längere Zeit ausruht. Deshalb fährt sie in ein kleines Dorf in den Cotswolds. Eigentlich wollte sie nur ihre Ruhe haben, doch ganz schnell wird sie in das komplette Dorfleben integriert.

    Das Buch hat mich positiv überrascht. Ich hatte erwartet, dass es so ein typisches 0-8-15-Buch ist aus dem Genre. Man weiß nach Seite 3 bereits, wie es ausgehen wird. Das trifft hier zu mindestens für das Ende zu. Dazwischen allerdings entpuppt sich das Buch als sehr warmherzig und mit doch sehr viel Tiefgang. Da steht eine alte Frau im Mittelpunkt, die selbstbestimmt leben will. Mit allen Problemen, die das für ihre Kinder und sie selber hat. Da steht ein Dorf im Mittelpunkt, das noch sehr viel auf gegenseitige Nachbarschaft hält. Mit allen Vorteilen, aber auch den Nachteilen, dass jeder quasi alles voneinander weiß. Da steht aber auch eine Vergangenheit im Mittelpunkt, die den zweiten Weltkrieg betrifft und die Rolle der Frauen bei der Verteidigung. Das alles ist wunderbar miteinander gemischt und ein sehr großes Lesevergnügen. Ein Buch, dass zwar für das Genre die typischen Eigenschaften hat, trotzdem aber herausragt.

  • Wundervolle Auszeit vom Alltag

    Am 21. März 2021 von Furbaby_Mom geschrieben.

    Dieser bezaubernde Wohlfühlroman von Autorin Rachael Lucas ist wie gemacht für literarische Fluchten aus dem Alltag, wenn man sich zurücklehnen und einfach der Seele etwas Gutes tun möchte. Ich habe mich mit dieser Geschichte rundum wohl gefühlt, bin dem Charme des traumhaften Settings und der freundlichen Dorfbewohner erlegen und würde am liebsten selbst nach Little Maudley ziehen!

    Das Buchcover, dessen leuchtend rote Telefonzelle übrigens ein wichtiges Element der Handlung ist, passt perfekt zur idyllischen Atmosphäre des kleinen Örtchens in den englischen Cotswolds, wohin es die junge Lehrerin Lucy nach einem stressbedingten Zusammenbruch verschlagen hat. Sie sehnt sich nach Ruhe und kann ihr Glück kaum fassen, dass sie fortan eines der entzückenden kleinen Cottages ihr Zuhause nennen darf. Einzige Bedingung der Vermieterin: Lucy möge hin und wieder nach ihrer Schwiegermutter schauen und ihr unter die Arme greifen. Der 96-jährigen Bunty passt diese Bevormundung überhaupt nicht und sie wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die ihr aufgezwungene Gesellschaft. Doch schon bald haben Lucy und ihr kleiner Hund Hamish sich in das Herz der robusten Seniorin geschlichen, die stets einen frechen Spruch auf den Lippen hat, sich eine Schlange als Haustier hält und so einige Geheimnisse über die Kriegszeit hütet, in der sie an einer Top-Secret-Mission beteiligt gewesen war, wie man im Dorf munkelt. Lucys Interesse ist geweckt - sie hatte im Rahmen eines Forschungsprojektes ohnehin geplant, im nahegelegenen Bletchley Park über das Leben an der Heimatfront zu recherchieren und nun stellt sich heraus, dass bereits in Little Maudley großartige Geschichten darauf warten, von ihr entdeckt und für die Nachwelt niedergeschrieben zu werden. Schnell hat sie Anschluss in der kleinen Gemeinde gefunden, freundet sich mit der sympathischen Hundetrainerin Mel an, lernt den neugierigen Fragen der tratschsüchtigen Dorfladenleiterin Beth auszuweichen und genießt die Gesellschaft von Sam, einem alleinerziehenden Vater, dessen Teenagertochter Freya eine Art Ersatz-Oma in Bunty gefunden hat.

    Es ist keine actionreiche, spannungsgeladene Geschichte und natürlich ahnt man schnell, wie die Dinge sich entwickeln werden; trotzdem ist es der Autorin gelungen, dass sich nie Langeweile einschleicht. Man spürt richtig die Entschleunigung, die Erholung, die Lucy in Little Maudley erlebt - sie färbte auf mich ab und ich fühlte mich herrlich entspannt. All die bildreichen, detaillierten Beschreibungen ließen mich komplett in das Setting eintauchen und auch die wie aus dem Leben gegriffenen Figuren wirkten mit ihren Ecken und Kanten einfach authentisch und liebenswert. Erzählt wird in der dritten Person (hauptsächlich aus der Perspektive von Lucy und Sam, aber auch Bunty).

    Hinsichtlich Bletchley Park hätte ich zu gerne noch viel mehr über die damalige Rolle der Frauen erfahren, verstehe aber, dass diese Details eher in einen Geschichtsroman gehören würden und werde mich auf jeden Fall näher zu diesem interessanten Thema informieren.

    Fazit: Eine reizende, mit Humor und Romantik gespickte Feel-Good-Story über den Zusammenhalt einer Gemeinde, Neuanfänge und Freundschaft! Ideal für Englandbegeisterte, Hunde-Liebhaber und Geschichtsinteressierte.

  • Little Maudley

    Am 14. März 2021 von Castilleja geschrieben.

    Geschichtslehrerin Lucy ist total überarbeitet und benötigt eine Auszeit, um sich von ihrem Burnout wieder zu erholen. Und so zieht sie nach Little Maudley und mietet dort ein Haus. Zusatzbedingung ist es, sich um die über 90jährige Nachbarin zu kümmern. Doch die will das erst gar nicht so recht und es dauert etwas, mit der schrulligen Dame warm zu werden. Doch das gelingt. Als dann die traditionsreiche rote Telefonzelle abgerissen werden soll, setzt sich Lucy dafür ein, dass sie bestehen bleibt und darin soll dann die Dorfbücherei eingerichtet werden. Da Lucy Geschichtslehrerin ist, geht es auch noch ein wenig um den Zweiten Weltkrieg. Und die Liebe kommt hier natürlich auch nicht zu kurz. Ein Roman, der genau das hält, was er verspricht. Eine Lektüre, die zu Herzen geht, nicht zu anspruchsvoll und Erwartungen werden erfüllt.

  • Wohlfühlen in einem Bilderbuchdorf

    Am 10. März 2021 von nati geschrieben.

    Die Lehrerin Lucy hatte sich eine sechsmonatige Auszeit genommen und für eine winzige Miete ein traumhaftes Cottage bekommen. Einziger Haken ist, dass sie sich um die 96-jährige Schwiegermutter Bunty der Vermieterin kümmern muss. Lucy stellt es sich einfach vor, doch bei Ankunft wird schnell klar, dass der Umgang mit Bunty nicht leicht sein wird. Sie ist etwas chaotisch und hält nicht nur eine Schlange mit Namen Stanley. Schon nach kurzer Zeit lernt Lucy die Hundetrainerin Mel und den Baumhausarchitekten Sam mit seiner Tochter Freya kennen. Als der Mittelpunkt des Dorfes, eine rote Telefonzelle, abgerissen werden soll, kommt die Idee auf, diese in eine Bibliothek umzuwandeln. Auch Lucy macht sich dafür stark. Sie übernimmt kleine Gemeinschaftsaufgaben und schließt nach und nach das Dorf sowie seine Bewohner in ihr Herz.

    Little Maudley ist ein wunderbares Bilderbuchdorf in den Cotswolds. Die Beschreibungen lassen den Ort vor dem inneren Auge entstehen, so dass man sich auf einer Bank neben der kleinen Telefonzelle versetzt fühlt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, aber ohne Tiefgang. Die Charaktere sind gut skizziert. Die Protagonisten sind überwiegend sympathisch, aber wie in jedem Ort gibt es natürlich auch eine Klatschbase sowie eine Person, die immer den Ton angeben will. Oft haben es Neuhinzugezogene in einem Dorf schwer sich in der Gemeinschaft zu integrieren, doch Lucy wird mit offenen Armen empfangen. Mir hat das Buch gut gefallen. Es gibt zwar keine überraschenden Wendungen oder spannende Abschnitte, da alles doch relativ vorhersehbar war. Dennoch empfand ich den Roman stimmig. Das Buch eignet sich gut für einen regnerischen Tag auf dem Sofa mit einer Tasse Tee.

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