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Zu sozialen und wirtschaftlichen Fragen der Gegenwart - Ansprachen, Vorträge und Wortmeldungen 1919-1924

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Beschreibung

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Die Dreigliederungsbewegung von innen: Wie Rudolf Steiner zu den Aktivisten sprachDie meisten bisher publizierten Vorträge und Ansprachen Rudolf Steiners zum Thema der Dreigliederung des sozialen Organismus waren für die Öffentlichkeit bestimmt. Dieser Band versammelt nun die nichtöffentlichen Vorträge, Ansprachen sowie Wortmeldungen Steiners im Rahmen der Dreigliederungsbewegung. Sie richteten sich an die auswärtigen Vertreter des Aufrufs «An das deutsche Volk und an die Kulturwelt», an Mitglieder der Kulturratssitzungen, Mitarbeitende der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik, an Stuttgarter Industrielle und Mitglieder des Kommenden Tages und der Futurum AG. Viele der Zuhörenden mussten nicht eigens für die Dreigliederungsbewegung begeistert werden, sie waren längst davon überzeugt und für diese tätig. Insofern konnte Rudolf Steiner zu ihnen anders sprechen als in seinen öffentlichen Auftritten. Wer sich ein Bild machen möchte über die Aufbruchsjahre 1919 bis 1924, wird in diesem Band viel aufschlussreiches und spannendes Material finden. Nicht zuletzt schließt der Band eine Lücke für alle, die sich detailliert mit der Geschichte der Dreigliederungsbewegung auseinandersetzen möchten.

Über den Autor / die Autorin

Rudolf Steiner wurde am 27. Februar 1861 in Kraljevec (Königreich Ungarn, heute Kroatien), geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule Wien und promovierte an der Universität Rostock mit einer erkenntnistheoretischen Arbeit, die mit dem Satz endet: «Das wichtigste Problem alles menschlichen Denkens ist das: den Menschen als auf sich selbst gegründete, freie Persönlichkeit zu begreifen.» Diese Überzeugung leitete ihn auch in seiner Tätigkeit als Goethe-Herausgeber in Weimar, als Schriftsteller, als Redakteur und Vortragsredner in Berlin, später in Dornach und an vielen anderen Orten Europas. Seine durch Bewusstseinsforschung erweiterte Sichtweise, die er «Anthroposophie» (Weisheit vom Menschen) nannte, ermöglichte es ihm, auf zahlreichen Lebensgebieten praktische und tiefreichende Impulse zu geben, stets mit dem Ziel einer spirituellen Erneuerung der Zivilisation. Nach der Trennung von der Theosophischen Gesellschaft, deren Deutscher Sektion er zunächst als Generalsekretär vorstand, wirkte bei der Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft mit. Im Goetheanum in Dornach bei Basel bekam die Gesellschaft ihr Zentrum «Freie Hochschule für Geisteswissenschaft». Als der Doppelkuppelbau aus Holz durch Brandstiftung zerstört wurde, stellte sich Rudolf Steiner an die Spitze der neu begründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft. Rudolf Steiner starb am 30. März 1925. Sein Werk umfasst neben zahlreichen geschriebenen Büchern Nachschriften von rund 6000 Vorträgen und ist in der «Rudolf Steiner Gesamtausgabe» zum großen Teil ediert.

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